| Regie | John Landis |
| Kinostart | 2011 |
Sebastian Moitzheim hatte großen Spaß an den Hauptdarstellern. "Die Sympathie liegt stets klar bei Burke und Hare selbst, was nicht zuletzt dank Pegg und Serkis auch hervorragend funktioniert. Die beiden haben sichtlich Spaß an ihren Rollen, legen es allerdings nie darauf an, glaubhafte Charaktere zu spielen. Stattdessen sind Burke und Hare liebenswerte Karikaturen, die wie der gesamte Film gerade so überzeichnet sind, dass sie über die ganze Länge nicht nerven, aber auch nie Gefahr laufen, wie eine verherrlichende Darstellung der realen Mörder zu wirken."
Oliver Nöding ist durchaus angetan. Es gibt einiges "zu bewundern, die verschlammten Armenviertel Edinburghs müssen nicht durch den Einsatz von Filtern und CGIs noch zusätzlich verdreckt werden, die Geschichte ist endlich einmal wieder keine Comic-, Spielzeug oder Videogame-Adaption und außerdem garantiert sequel- und prequeluntauglich und mit Simon Pegg und Andy Serkis stehen zwei fassettenreich agierende Hauptdarsteller zur Verfügung, deren Qualifikation sich nicht darin erschöpft, dass sie mal als Stand-up-Comedians Witze erzählt haben."
"Der Humor ist nicht so schenkelklopfend krachledern, wie (nicht von John Landis, aber vom Sujet) zu befürchten wäre, sondern erlaubt sich kleine historische Spielchen, wenn er Burke, Hare und ihren Spießgesellen nicht nur die Erfindung des Begriffs "Fotografie", sondern auch noch des Konzepts von Bestattungsunternehmen unterjubelt - was sogar im Rahmen der historische Epoche ungefähr hinkommt. Burke und Hare sind in diesem Kontext Archetypen ihrer Zeit."
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