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SONNENSYSTEM

SONNENSYSTEM

Regie Thomas Heise
Kinostart 2011

Kritiken • SONNENSYSTEM

14. März 2011 | SONNENSYSTEM • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

SONNENSYSTEM (SONNENSYSTEM Trailer) verzichtet laut Michael Kienzl "weitgehend auf die manipulativen Methoden, der sich viele Dokumentationen, besonders wenn sie einem westlichen Publikum eine fremde Kultur nahebringen wollen, bedienen. Kein Voice-over, keine Interviews – wie sie Heise in seinen früheren Filmen durchaus einsetzte – oder erklärende Zwischentitel kommen dem Zuschauer entgegen. Ebenso wenig sollen universelle Emotionen und Alltagsprobleme der Dorfbewohner die Illusion verleihen, man sei ihnen nahe, keine konstruierte Handlung soll die Beobachtungen in eine leicht konsumierbare Form verpacken. Allein über die Beobachtung von Vorgängen soll der mündige und geduldige Zuschauer den Alltag der Kolla kennenlernen."

05. April 2011 | SONNENSYSTEM • Kritik • Der Freitag

An Thomas Heises neuem Film SONNENSYSTEM (SONNENSYSTEM Trailer) lässt sich erzählen, wie der Filmemacher arbeitet, schreibt Matthias Dell. Der Zuschauer "erwacht aus dem Film an einem Ende, wenn die Dorfalten in einer für Thomas Heise typischen, akustisch anschwellenden Montage in die Stadt fahren, wo der enge Rhythmus von Verkehr, Schrift und Häusern herrscht. Idealerweise, sagt Thomas Heise, ist Sonnensystem der Auftakt einer Trilogie. Für einen zweiten Film, der aus der Beobachtung in die verbale Begegnung wechselt, und einen dritten, der den Blick der Indigenen zurückwirft auf das Leben der Ankömmlinge. Was daraus wird, bleibt offen. Sicher ist: Es kommt nichts weg."

31. März 2011 | SONNENSYSTEM • Kritik • Berliner Zeitung

Der Regisseur Thomas Heise dokumentiert in seinem Film SONNENSYSTEM (SONNENSYSTEM Trailer) das Leben indigener Ureinwohner in Argentinien, die von der Verdrängung durch die Industrie bedroht sind. "Mit größtmöglicher Zurückhaltung und ohne verbalen Kommentar tastet er sich an das Leben hier heran, skizziert das Zusammenspiel von Mensch und Natur, Arbeitsvorgänge, Rituale, Feierlichkeiten. Eine Gegenwart, die aus der Ewigkeit zu kommen scheint und selbst schon bald verschwunden sein könnte, nur in den Träumen - und nun im Kino - überdauert. Thomas Heise hat Motive von der Schönheit der Sonnenaufgänge, der Erhabenheit der Berge, dem Säen und Ernten zu wundersamen Bildern verdichtet."

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