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WOMB

WOMB

Regie Benedek Fliegauf
Kinostart 07.04.2011
Genre Drama

Kritiken • WOMB

24. Februar 2011 | WOMB • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Martin Gobbin sah "eine bewusste Entscheidung gegen die Zukunftswarnungen des Science-Fiction-Genres und für die leiseren Töne eines auf zwischenmenschliche Beziehungen fokussierten Kunstfilms. Wenn WOMB (WOMB Trailer) sich nach und nach zum Inzest-Drama entwickelt, wird deutlich, dass die Gentechnik hier lediglich dazu dient, mögliche neue Formen des Umgangs mit Verlust und Trauer zu betrachten. Entsprechend funktioniert Benedek Fliegaufs Film auch weniger über die inhaltliche Ausgestaltung des Plots als über seine Stimmung und vor allem die kunstvolle Stilisierung seiner kontemplativen Bildkompositionen."

07. April 2011 | WOMB • Kritik • getidan.de

Peter Claus lobt die Hauptdarsteller und den Regisseur Benedek Fliegauf. "Er erzählt die schön-seltsame Geschichte mit leichtem Grusel-Kick ganz unaufgeregt in oft wie gemalt anmutenden Bildfolgen. Die Hauptdarsteller Eva Green und Matt Smith spielen dementsprechend verhalten. Understatement angenehm altmodischer Art ist angesagt."

06. April 2011 | WOMB • Kritik • schnitt.de

Stimmig findet Susan Noll die ästhetische Anordnung in WOMB (WOMB Trailer). "Zwar ließe sich in der isolierten Küstenwelt, in welche sich Rebecca mit ihrem heranwachsenden Sohn beziehungsweise Geliebten zurückzieht, das Drama als feinsinniges, vom gesellschaftlichen Kontext abgelöstes und damit keinen Zwängen unterworfenes Kammerspiel entfalten, doch schafft das bloße Zeigen leider noch keine Bedeutung. Zumal das Problem um die Unmöglichkeit des wiedererschaffenen Lebens, des Zurückdrehens der Zeit von Beginn an auf der Hand liegt, man sich fragt, was die Protagonistin nur damit bezwecken möchte, wo es doch schon aussichtslos scheint, daß sie ihren Geliebten auf diese Weise jemals für sich zurück gewinnen wird. Leider fällt damit die Verbindung zwischen Zuschauer und Figur stark ab."

05. April 2011 | WOMB • Kritik • textezumfilm.de

"WOMB (WOMB Trailer) besticht durch eine stilsichere Filmsprache: Die Bilder des Kameramanns Péter Szatmari strahlen in den kältesten Grau- und Blautönen, deren Wirkung dadurch verstärkt wird, dass sie häufig in Totalen komponiert und selten durch Musik unterlegt werden. Die raue Landschaft menschenleerer, durch den kräftigen Wind aufgewühlter Strände spiegelt die durch das menschliche Eingreifen entfesselte Natur wider. Die eindrucksvolle Bildersprache findet jedoch auf der erzählerischen Ebene kaum eine Entsprechung. WOMB (WOMB Trailer) ist in einer nicht fernen, aber nicht näher bestimmten Zeit angesiedelt, in der das Klonen von Menschen bereits möglich geworden ist."

2011 | WOMB • Kritik • schnitt.de

Dieter Wieczorek bilanziert: "Benedek Fliegaufs Werk durchläuft die Krisen und Hoffnungen der Auflehnung gegen den Tod angesichts der in absehbarer Zukunft anstehenden technischen Revolution der Reproduzierbarkeit. Das letztlich philosophische Werk konfrontiert sich mit der Frage, welches Selbstverständnis, welche Identität ein Mensch haben wird, der sich bewußt erzeugt weiß durch bestimmte Ziele und Intentionen."

16. August 2010 | WOMB • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Claudia Schwartz schreibt: Zu "unheimlicher Klarheit findet der Film zwar nicht mehr zurück, da der Ungar Benedek Fliegauf es versäumt, bei seiner Protagonistin die Trauerarbeit in Gang zu setzen, und stattdessen mit einem ödipalen Drama übers Ziel hinausschiesst. Fliegaufs Namen allerdings wird man sich merken müssen, da er im Kleinen alles richtig macht und sein Film die Grenzen des Kinos auszuloten wagt."

13. August 2010 | WOMB • Kritik • filmtabs.de

Günter H. Jekubzik ist begeistert. "Sein [des Regisseurs Benedek Fliegauf] großes gestalterisches Vermögen macht aus der atemberaubenden Geschichte von WOMB (WOMB Trailer) ein bewegendes Meisterwerk, das seine ethische Problematik ganz nebenbei transportiert. Der Beginn des Festivals war geprägt von einer Häufung derartiger ödipaler Themen, doch kennzeichnender als dieser Vater-Komplex von Festivalleiter Père waren seine Entdeckungen und die mutigen Ansetzungen."

07. August 2010 | WOMB • Kritik • outnow.ch

"WOMB (WOMB Trailer) bietet eine thematische hochinteressante Grundlage und einen Einblick in eine Zukunft, in der das Klonen von Menschen zwar legal, aber ethisch immer noch nicht vollständig legitimiert ist. Leider aber verliert der Film ab der Mitte seinen Zug und endet mit einem geschmacklich diskutablen Schluss."

07. August 2010 | WOMB • Kritik • sennhausersfilmblog.ch

WOMB (WOMB Trailer) "ist auch so noch ein eindrücklicher Film, hätte Benedek Fliegauf aber die meisterliche Souveränität der ersten Hälfte durchhalten können, dann wäre das ein Juwel geworden."

01. Januar 2010 | WOMB • Kritik • Womb

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