| Regie | Oliver Dieckmann |
| Kinostart | 24.11.2011 |
Martin Schwickert fehlt der Weihnachtszauber; der Kritiker spürt ihn jedenfalls nicht beim Sehen des Filmes. Alles wirkt irgendwie steif, angestrengt und kalt. "Das größte Manko jedoch liegt im Atmosphärischen: Der Adaption will nicht gelingen, Julebukks weihnachtliche Wohlfühlwelt ins Bild zu fassen und auf der Leinwand einen eigenen visuellen Zauber zu entwickeln."
Susanne Ostwald sah einen "missglückten Versuch eines Sozialmärchens à la Dickens zu heutigen Zeiten der Finanzkrise und von Patchworkfamilien." Ganz besonders ging ihr der auf "cool" getrimmte Weihnachtsmann auf die Nerven.
"Wer nicht mehr an den Weihnachtsmann glaubt, wird hier nicht vieles finden, an dem man sich erfreuen könnte. Die Kleinsten kriegen hingegen ein paar putzige Momente, aber auch ein wenig Gewalt und aus besorgten Elternaugen gesehen zudem noch ein paar fragwürdige Szenen zu Gesicht. So ist es dann letztlich schwierig, irgendeine Zielgruppe für diesen immerhin solid produzierten Film zu bestimmen."
Michael Meyns findet es ein bisschen ironisch, dass "in einem kommerziellen Produkt wie diesem Film den Verfall des "richtigen" Weihnachten" beklagt wird. "Doch dankenswerterweise ist dieser ideologische Unterbau eher subtil in die Geschichte eingeflochten."
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