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GEKAUFTE WAHRHEIT

GEKAUFTE WAHRHEIT

Regie Bertram Verhaag
Kinostart 10.03.2011

Kritiken • GEKAUFTE WAHRHEIT

25. Februar 2011 | GEKAUFTE WAHRHEIT • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Warum für diesen Film ein Kinostart notwendig ist, bleibt für Nino Klingler schleierhaft. "Musik, Schnitt, Tempo, Kadrierung; der Gestus insgesamt spricht klar die Sprache des Fernsehens. Was auf keinen Fall herabstufend oder belächelnd gemeint ist. Das Kino verlangt ästhetisch schlicht ganz andere Gewichtungen als das Fernsehen. Auch die Frage, ob für einen Film mit so klar durchscheinender Agenda ein Kinostart als Wirkungsverstärker nicht wünschenswert ist, kann gewendet werden: Hat das Fernsehen als Resonanzraum politisch-gesellschaftlicher Themen das Kino nicht längst weit hinter sich gelassen?"

10. März 2011 | GEKAUFTE WAHRHEIT • Kritik • Berliner Zeitung

Katja Lüthge "muss also nicht verschwörungstheoretisch unterwegs sein, um die Macht von Agro-Chemie-Multis zu fürchten. Es ist ein ungleicher Kampf, der auch semantisch geführt wird. Es ist ein ungleicher Kampf, der auch semantisch geführt wird. Gibt sich die biotechnische Industrie ja gern als Anwalt der hungernden Weltbevölkerung und spricht verharmlosend von "grüner Gentechnik", legt der amerikanische Journalist Jeffrey Smith mit dem Satz "Das Biotech-Imperium schlägt zurück" eher militaristische Praktiken nahe."

10. März 2011 | GEKAUFTE WAHRHEIT • Kritik • Die Zeit

Für Heike Littger ist der Film hemmungslos parteiisch, aber sehenswert. "Allein die Auswahl der Protagonisten: mehrere Gen-Kritiker, durchweg sympathische, kluge, engagierte Freigeister, die sich nicht den Mund verbieten lassen. Eine Gen-Befürworterin, nichtssagend, selbstgefällig, von oben herab. Gleich das erste Zitat ein Eigentor: "Firmen sind nicht ausschließlich für das Allgemeinwohl da, sie wollen ihren Gesellschaftern Profit bringen." Doch das Gesehene spricht für sich: Maisfelder in Mexiko – trotz striktem Anbauverbot haben sich dort genveränderte Sorten verbreitet. Sojafelder in Brasilien – Gen-Pflanzen werden von Unkraut überwuchert, resistent gegen das Breitbandherbizid Roundup. Ergo: sehenswert!"

02. März 2011 | GEKAUFTE WAHRHEIT • Kritik • film-dienst

Josef Lederle entdeckt das Thema des Films: verborgene Interessenkonflikte und wie man ihnen auf die Spur kommen kann. "Man muss kein Freund von Verschwörungstheorien sein, um angesichts der Erfahrungen von Árpád Pusztai und Ignacio Chapela ins Grübeln zu kommen. Die Karrieren beider Wissenschaftler gerieten ins Stocken, weil sie sich an prominenter Stelle kritisch gegen die Gentechnik äußerten."

02. März 2011 | GEKAUFTE WAHRHEIT • Kritik • br-online.de

Ein Dokumentarfilmer bezieht radikal Stellung, schreibt Margret Köhler. "Die Stärke des Films liegt in den Gesprächen mit den Wissenschaftlern und den manchmal leider nur schwer verständlichen Details. "Gekaufte Wahrheit" ist das, was man gern als "wichtigen" Film bezeichnet. Kamera, Musik und Schnitt, die ganze Filmsprache mit den "talking heads", ist allerdings auf das Fernsehen ausgerichtet, nicht für die große Leinwand. Das mindert nicht die Notwendigkeit dieser Doku."

01. Januar 2011 | GEKAUFTE WAHRHEIT • Kritik • Gekaufte Wahrheit

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