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DER PLAN

DER PLAN

Regie George Nolfi
Kinostart 10.03.2011
Genre Thriller, Science Fiction

Kritiken • DER PLAN

01. Januar 2011 | DER PLAN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Was dem Film laut Nino Klingler "nie abgeht, was ihn zugleich rettet und auszeichnet, ist seine entspannende Selbstironie. Der Plan kapituliert vor den Widersprüchen der eigenen Geschichte, erträgt die Niederlage aber mit schelmischer Würde; er stolpert über die selbst ausgelegten Fallstricke, aber fällt nicht ohne Stil. Dem Zuschauer ist es geradezu freigestellt, dem Plot zu folgen oder ihn hemdsärmelig umzukrempeln. Verstanden als Planspiel, das den Verschwörungsgedanken durchaus konsequent, aber ohne Rückfall in allzu sinistere Panikmache durchbuchstabiert, wird letztlich vor allem eines klar: Kein Szenario ist unwahrscheinlicher als eines, das Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion etc. als Facetten eines einzigen, großen Planes begreift."

10. März 2011 | DER PLAN • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal schaut auf den Hauptdarsteller. "Matt Damon spielt David, und wieder fragt man sich, was diesen zwar sympathischen, aber nicht recht profilierten Schauspieler so hoch hat kommen lassen. Der Zeitgeist? Eine Laune des Hollywood-Star-Systems? Als Überflieger mit Herz bringt Matt Damon jedenfalls genau den biederen Schwiegersohn-Charme mit, den diese Rolle erfordert. Emily Blunt ist als Elise hingegen deutlich unterfordert; diese vielversprechende junge Schauspielerin hat auf brillante Weise schon Königinnen verkörpert, die Weltreiche regierten (THE YOUNG VICTORIA (THE YOUNG VICTORIA Trailer)), und nun muss sie hier an der Seite eines Mannes im langen Kleid durch die Stadt laufen."

10. März 2011 | DER PLAN • Kritik • Der Tagesspiegel

Laue Action sah Jörg Wunder. "Ein Schauspielroutinier wie Terence Stamp kann einem nur leidtun, wenn seine Hauptaufgabe – außer zerknittert dreinzublicken – darin besteht, atemlos durch Korridore und Seitengassen zu hasten. Bei dem misslungenen Versuch, einen Actionfilm zu inszenieren, verschenkt Regiedebütant George Nolfi zudem das Potenzial der an sich sehr schönen Love Story: In den wenigen dialogischen Szenen zwischen Matt Damon und Emily Blunt entfaltet sich eine komödiantische und erotische Spannung, die – sofern im Zentrum des Geschehens – hätte Wunder wirken können."

10. März 2011 | DER PLAN • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Susanne Ostwald lobt den Film. "Regie und Drehbuch bewegen sich jenseits der Konventionen, nach denen am laufenden Band Liebeskomödien des immergleichen Musters gestrickt werden. Sein Ansatz ist weitaus origineller, was nicht nur der Vorlage geschuldet ist – Erzählungen Philip K. Dicks lagen auch Filmen wie BLADE RUNNER oder MINORITY REPORT zugrunde. Die Art, wie George Nolfi Figuren einführt und ihren Persönlichkeiten Stück für Stück neue Facetten hinzufügt, rundet die Charaktere und sorgt für grosse Lebensnähe. Daher "funktioniert" dieser Film als Wirklichkeitsdarstellung, obschon er mit metaphysischen Fragen und zum Teil in einer Welt spielt, die an der Peripherie zur äusseren Realität liegt."

07. März 2011 | DER PLAN • Kritik • filmring.at

"DER PLAN (DER PLAN Trailer) ist ein kurzweiliger Unterhaltungsfilm mit einer spannenden Grundidee: Was wäre, wenn Gott und seine Engel in Wirklichkeit nur eine riesige Bürokratieverwaltung wären? Diese einfache Ausgangslage wird von George Nolfi gestreckt und in Spielfilmformat gebracht. Durch diese Streckung verliert die Geschichte zwar ihre knackige Pointiertheit, aber es macht dennoch sehr viel Spaß sich das Spektakel anzusehen."

07. März 2011 | DER PLAN • Kritik • filmsprung.ch

"Bei der Inszenierung verlässt sich George Nolfi ganz auf die reizvolle Ausstrahlung seiner beiden Hauptdarsteller und bietet eine schwungvolle und kurzweilige Verfolgungsjagd. Irgendwie unbefriedigend ist eigentlich einzig die Auflösung, die aufgrund des zu erwartenden Ausgangs einer solchen Geschichte eine mühsame Verbiegung der zuvor aufgestellten Theorien erfordert. Eine Einhaltung dieser Theorien wäre hingegen ebenso wenig zufriedenstellend gewesen. Fazit: DER PLAN (DER PLAN Trailer) ist ein charmanter Thriller, der inhaltlich einige anregende Gedanken durchspielt, letztlich aber doch primär auf Unterhaltung aus ist."

02. März 2011 | DER PLAN • Kritik • br-online.de

Einen etwas anderen Familienfilm sah Gebhard Hölzl. "So hetzen Elise und David – Emily Blunt und Matt Damon funktionieren als Paar sehr gut – durch die Straßen New Yorks und versuchen wie die sprichwörtlichen Königskinder zueinander zu kommen. Sie nehmen "Abkürzungen" durch magische Türen, was Erinnerungen an das Ebenenhoppping aus dem Science Fiction-Thriller INCEPTION (INCEPTION Trailer) weckt. Ihnen immer knapp auf den Fersen bleiben die himmlischen Wächter, die im Besitz eines magischen (Lebens-)Buches sind, einer Art animierten Landkarte, wie man sie aus den Harry-Potter-Abenteuern kennt."

01. März 2011 | DER PLAN • Kritik • strandgut.de

Großartig ist für Birgit Roschy "die Behördenarchitektur mit ihrem hyperrealen Look aus Escher-Treppenspiralen und endlosen holzgetäfelten Bibliotheken. Und weil dies ein amerikanischer Film ist, wird die (göttliche? teuflische?) Planwirtschaft trickreich ad absurdum geführt – und die Lösung des Vater-Sohn-Konflikts, der auch Davids Aspirationen bestimmt, zumindest angedeutet. Davids Scharmützel mit der metaphysischen Administration sind voller verwirrender Ausnahmeregelungen, aber so vorzüglich ausgestattet und besetzt, daß man diese Tür öffnen sollte."

20. Februar 2011 | DER PLAN • Kritik • outnow.ch

DER PLAN (DER PLAN Trailer) "ist eine Mischung aus Liebesgeschichte und Mysterythriller. Keines davon wird bevorzugt und die Kombination funktioniert recht ansprechend und vor allem unterhaltsam. Zwar hats im Mittelteil ein paar längere und langsamere Szenen, die jedoch durch die schönen Verfolgungsjagden durch die diversen Türen wieder wettgemacht werden. Der Film ist spannend und interessant, auch wenn er noch einen Schuss mehr Witz hätte ertragen können."

10. Februar 2011 | DER PLAN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte bezeichnet den Film als abwechslungsreichen Genrefilm. "Regisseur und Autor George Nolfi rührt eine Menge schöner Kino-Erinnerungen zusammen. Normalerweise müssen sich Filmfiguren ja erst mit strengen Himmelswächtern arrangieren, wenn sie bereits tot sind – wie David Niven im Klassiker Irrtum im Jenseits. Doch es steckt auch viel Himmel über Berlin in diesem Stoff, eine gute Portion Men in Black – und, nicht zuletzt im Tempo, eine Prise Lola rennt. Das Kino liebt Geschichten von Menschen, die sich gegen ihr Schicksal stemmen. Kaum jemals gelingt ihnen freilich eine echte Palastrevolution."

01. Januar 2011 | DER PLAN • Kritik • Der Plan

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