Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

HAYWIRE

HAYWIRE

Regie Steven Soderbergh
Kinostart 08.03.2012
Genre Thriller, Actionfilm

Kritiken • HAYWIRE

17. Februar 2012 | HAYWIRE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"In seinen Brüchen mit dem Etablierten hat HAYWIRE (HAYWIRE Trailer) seine stärksten Momente", stellte Nino Klingler fest. "In einer Szene verdrischt Carano zwei Mitglieder einer Spezialeinheit der Polizei. Man kennt die schwarzen Gestalten mit Helm, Kevlarweste und Heckler & Koch aus Counter-Strike oder aus Filmen, in denen viel geschossen wird. Aber in HAYWIRE (HAYWIRE Trailer) fällt da kein Schuss. Stattdessen zeigen uns Carano und Soderbergh, wie man einen Elitecop mit seinem eigenen Material krankenhausreif prügeln kann. Hier werden verschiedene Formen der Inszenierung miteinander konfrontiert, ein Kampf von alten Bildern gegen neue. Soderbergh stellt eine Form der Machtrepräsentation bloß, die sich eigentlich als Unangreifbarkeit inszeniert. Doch Carano macht es sehr greifbar, und sehr persönlich."

08. März 2012 | HAYWIRE • Kritik • TAZ

Wilfried Hippen findet es bemerkenswert, dass Regisseur Steven Soderbergh den eher fadenscheinigen Plot durch Kurzauftritte von vielen Stars wie Michael Fassbender oder Michael Douglas aufgepolstert hat und die Geschichte deshalb sehenswert wird.

08. März 2012 | HAYWIRE • Kritik • getidan.de

Peter Claus schreibt: "Steven Soberbergh hat pure Action versprochen, und die wird geboten. Das ist nicht ehrenrührig, das ist kein Reinfall, allerdings auch kein Höhepunkt der Filmhistorie."

07. März 2012 | HAYWIRE • Kritik • Der Standard

Dominik Kamalzadeh blickt auf die Hauptdarstellerin. "Caranos physische Leistung - hinter der die schauspielerische merkbar zurückbleibt - garantiert tatsächlich die eindrucksvollsten Momente: Wenn sie in Strumpfhosen einen von Michael Fassbender verkörperten Widersacher in einem Hotelzimmer bekämpft, hat das nicht nur Druck und Dynamik, sondern auch unleugbar eine erotische Qualität (mit entsprechend voyeuristischer Note)."

07. März 2012 | HAYWIRE • Kritik • Manifest

So sah Andreas Günther den Film. "Soderbergh legt seine Schauwerte in die Auslage, sagt aber im selben Atemzug: nicht verkäuflich. Die Kämpfe nutzen sich ab. Verfolgungsjagden im Auto und zu Fuß bleiben unangetastet, aber Schießen, Klettern und Rennen werden bis zur Abstraktion verdichtet, bis zur Behäbigkeit stilisiert. Bei volltönenender Bigband-Sound und Rhythmusgerassel von David Holmes werden Pistolenschüsse bisweilen auf ein comichaftes Blubbern gedämpft."

06. März 2012 | HAYWIRE • Kritik • filmtabs.com

Günter H. Jekubzik ist begeistert. "Noch ein Action-Film? Nein, ein Soderbergh! Der geniale Regisseur, Autor Produzent und Kameramann machte aus schon dem eingerosteten Heist-Genre den quicklebendigen Raubzug OCEANS ELEVEN. Nun paart er eine ziemlich simple Story mit abgedroschener Dramaturgie und macht daraus einen der aufregendsten und kurzweiligsten Filme des Frühjahrs."

06. März 2012 | HAYWIRE • Kritik • filmtogo.net

Eine kurzweilige Hetzjagd, meint Denis Sasse. "Was HAYWIRE (HAYWIRE Trailer) leisten soll, ist die Einführung einer neuen, schlagkräftigen Dame in die Welt des Actionfilms. Und dieses Vorhaben ist gänzlich geglückt. Man schaut Carano gerne dabei zu, wie sie auf die drei Hollywood-Schönlinge Tatum, McGregor und Fassbender einschlägt. Simpel aber Effektiv, das ist HAYWIRE (HAYWIRE Trailer) mit einer Hauptdarstellerin, die sich nicht von der sie umgebenen Männerwelt unterkriegen lässt. Ein Vorbild für die Frauen, eine schlagkräftige Augenweide für die Männer."

17. Februar 2012 | HAYWIRE • Kritik • outnow.ch

"Auf dem Papier hat HAYWIRE (HAYWIRE Trailer) zweifellos die Zutaten für einen richtig fetzigen Actionstreifen: heftige Fights, einen visuell starken Regisseur und ein hochkarätiges Cast - wäre da nur eine richtige Geschichte vorhanden. So ist der Film schlussendlich nur ein weiterer Bourne-Verschnitt. Immerhin ein gut inszenierter."

17. Februar 2012 | HAYWIRE • Kritik • festivalblog.com

Barbara Meincke ist begeistert. "Nach vielen schweren und schlechten Filmen der Berlinale dieser spannende Action-Thriller, mit einer Superheldin und vielen attraktiven (wenn auch schurkischen) Männern, mit einer angenehm undurchschaubaren Handlung, grandiosen Martial-Arts-Szenen und jeder Menge Intrige."

17. Februar 2012 | HAYWIRE • Kritik • perlentaucher.de

"Sowas hat das Körper- und Bewegungskino, das der Actionfilm für lange Zeit mal war und zu dem HAYWIRE (HAYWIRE Trailer) in reinster Form zurückkehrt, noch nicht gesehen", staunt Thomas Groh. "Wenn Gina Carano, hier in der Rolle der Mallory Kane, die im Auftrag einer der Regierung unterstellten Privatfirma weltweit die schmutzigen Jobs übernimmt, zuschlägt, tun die Knochen schon beim Hinsehen weh. Kein Wunder: Carano blickt auf eine erfolgreiche Karriere als Mixed-Martial-Arts-Kämpferin zurück. Für HAYWIRE (HAYWIRE Trailer), für Soderbergh ist sie ein ungeheurer Gewinn: Kaum eine Viertelstunde vergeht, ohne dass Carano atemberaubend die Fäuste schwingt und noch ganz andere Stunts vollführt, um ihre Häscher zu erlegen."

17. Februar 2012 | HAYWIRE • Kritik • programmkino.de

Oliver Kaever schreibt: "Ohne Frage begeistert HAYWIRE (HAYWIRE Trailer) mit einzelnen Sequenzen. Vor allem Action-Fans dürften mit der Zunge schnalzen, wenn Mallory aus aussichtsloser Lage aus einem von der Polizei umstellten Hotel flieht – über Dächer kletternd, durch Treppenfluchten hetzend, unterwegs einige bis an die Zähne bewaffnete Spezialkräfte verprügelnd. Vor allem der Nahkampf zwischen Gina Carano und Michael Fassbender bleibt durch seine brachiale Gewalt und Kraft im Gedächtnis. In dieser Sequenz gelingt es dem Film, herkömmliche Action-Ware zu transzendieren und einem Kampf um das nackte Überleben wieder eine existenzielle Dimension zu geben."

17. Februar 2012 | HAYWIRE • Kritik • Die Welt

Holger Kreitling empfiehlt HAYWIRE (HAYWIRE Trailer) aus mehreren Gründen. Die Hauptdarstellerin Gina Carano ist zwar unbekannt, aber dennoch perfekt besetzt. Und obwohl in HAYWIRE (HAYWIRE Trailer) viel gehauen und getötet wird, ist der "Film auf raffinierte Weise intellektuell".

16. Februar 2012 | HAYWIRE • Kritik • Berliner Zeitung

Harald Jähner sieht alles ganz praktisch: Der Regisseur "setzt nicht auf die irre Geschwindigkeit der chinesischen Martial-Arts-Filme, die auch den rasanten KILL BILL angetrieben hat, sondern mischt das etwas trägere Temperament des amerikanischen Wrestlings ins Geschehen. Man bekommt dann leichter mit, welcher Knochen jetzt gerade knackt; das Luftabdrücken zieht sich angemessen hin, und es patscht und klatscht irgendwie saftiger."

16. Februar 2012 | HAYWIRE • Kritik • Die Tageszeitung

Barbara Schweizerhof lobt den Film und ist zugleich enttäuscht. Er ist "so mühelos gut gefilmt wie alle Steven Soderbergh-Filme; eine echte Entspannung fürs Auge, so erholsam wie ein Bau der Neuen Sachlichkeit nach Beispielen postmoderner Überladenheit. Doch am Ende bleibt trotzdem ein Gefühl des Unbefriedigtseins. Man hatte mehr erwartet. Eben nicht nur eine weitere Variante der Formel, sondern eine Erweiterung oder eine Reflexion."

16. Februar 2012 | HAYWIRE • Kritik • Der Tagesspiegel

David Assmann sah "klassisches Thriller-Material, ein komplexes Konstrukt, das gerade noch verständlich genug ist, um das Interesse des Publikums nicht zu verlieren. Wie eine Seifenblase wird der Film von seiner Oberflächenspannung zusammengehalten. Denn natürlich kommt es nicht auf die Lösung, sondern auf das Rätsel an, und vor allem auf die Actionsequenzen, die im Zuge der Lösung des Rätsels entfesselt werden. Und die können sich sehen lassen."

16. Februar 2012 | HAYWIRE • Kritik • Sophies Berlinale

"HAYWIRE (HAYWIRE Trailer) ist ein reiner Unterhaltungsfilm und steht dazu. Hier sollen keine tiefschürfenden Reflektionen in Gang gebracht werden. Und solche Filme muss es ja schließlich auch geben. Spannend ist Steven Soderberghs Werk allemal, nur leider auch ziemlich austauschbar."

08. Februar 2012 | HAYWIRE • Kritik • filmering.at

HAYWIRE (HAYWIRE Trailer) gefällt David Avazzadeh "als kurzweilige Unterhaltung mit seiner zurückgenommenen und kunstvollen Inszenierung, die sich in Steven Soderberghs differenziertem Blick konstituiert. Der Regisseur setzt auf ungewöhnliche Kamerawinkel und einen wilden Mix verschiedener Einstellungen in Schwarz/Weiß sowie Blau- und Gelbtönen. Die Inszenierung konterkariert aber zu keinem Zeitpunkt die Tatsache, dass der Film im Kern ein klassischer Action-Thriller ist."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,67132