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TOMBOY

TOMBOY

Regie Celine Sciamma
Kinostart 03.05.2012

Kritiken • TOMBOY

24. Februar 2012 | TOMBOY • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Komödie und existenzielles Drama zugleich", urteilt Almut Steinlein. "TOMBOY (TOMBOY Trailer) liefert eine diskrete Reflexion darüber, wie sehr der Blick der Anderen unser Wohlbefinden beeinflusst, uns einengt, verdammt und in eine Normalität zwingt, und fordert leise das Recht auf eine selbstbestimmte Existenz. Die Leichtigkeit, mit der „Michael“ von der Jungenbande aufgenommen wird, suggeriert, dass die sexuelle Identität vor allem ein Spiel, eine Konvention ist. Auch dem Zuschauer wird seine gesellschaftliche Konditionierung diesbezüglich von der allerersten Szene an vorgeführt. Und doch bleibt ein unauflöslicher Unterschied zwischen den Geschlechtern, an dem Laure-Michael scheitern muss."

03. Mai 2012 | TOMBOY • Kritik • schnitt.de

"Celine Sciamma wird dem komplexen Thema ihres Films nicht durch belehrenden Ernst, sondern durch die positive Leichtigkeit und Lockerheit gerecht, die TOMBOY (TOMBOY Trailer) von Anfang bis Ende an den Tag legt", lobt Tim Lindemann.

03. Mai 2012 | TOMBOY • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala lobt TOMBOY (TOMBOY Trailer) als einen "klaren, klugen und sensiblen Film", der sowohl Kinder, als auch Familien anspricht, der sein Ende jedoch offen lässt.

03. Mai 2012 | TOMBOY • Kritik • taz

Cristina Nord gefällt, dass Celine Sciamma sich in ihrem Film nicht auf das Erzählen verlässt, sondern lediglich als Beobachterin agiert.

02. Mai 2012 | TOMBOY • Kritik • FILMtabs

"Transvestit oder transsexuell - großen Worte passen nicht zur Leichtigkeit dieser Geschichte. TOMBOY (TOMBOY Trailer) ist kein „Problemfilm". Viel zu sehr packt das faszinierend androgyne Spiel von Zoé Héran, wie überhaupt die tollen Kinderdarsteller mit ihrem sehr natürlichen Verhalten der Regisseurin Celine Sciamma besonders hoch anzurechnen sind", urteilt Günter H. Jekubzik.

01. Februar 2012 | TOMBOY • Kritik • programmkino.de

"TOMBOY (TOMBOY Trailer), das ist Kino für Fortgeschrittene über die Anfänger im Leben", so Tim Slagman. "In seiner betont nüchternen Erzählweise, die dem Zuschauer bisweilen auch ein wenig Geduld abverlangt, richtet er sich eindeutig an das geübte Auge eines erwachsenen Arthouse-Publikums. Andererseits entfaltet sich die Geschichte konsequent aus der Sicht eines Kindes. Im Zentrum steht dabei ein Identitätskonflikt, der ernst, aber nicht verzweifelt oder gar existenzialistisch und mit einer leichten Prise sanften Humors vermittelt wird, der sich nie über die Hauptfigur und ihre Sorgen erhebt."

01. März 2011 | TOMBOY • Kritik • negativ-film.de

Nils Fortmann ist durchaus angetan: "Die Geschichte wird voller Humor erzählt, dabei lacht man stets aus Verbundenheit zu den Charakteren, nie über sie. Die konsequente Beschränkung auf einen geringen Handlungszeitraum und wenige Schauplätze macht die schwierige Phase der Pubertät umso leichter greifbar. Ein rundum gelungener Film, auch weil er den Wunsch Laures ein Junge zu sein nicht hinterfragt oder gar bewertet. Er lädt dazu ein, den Sinn der Geschlechterrollen zu hinterfragen, die - so wird es beim gezeigten Spiel der Kinder deutlich - sich bereits im frühen Alter festsetzt."

18. Februar 2011 | TOMBOY • Kritik • Berlinale - Begründung der Jury

"Der Jury Preis geht an TOMBOY von Celine Sciamma für ihre gelungene Regiearbeit herausragende Leistungen aus diesen jungen und talentierten Schauspielern, allen voran Zoe Heran, zu bekommen. Dieser zweite Spielfilm der Regisseurin von WASSERLILIEN behandelt die komplexen Identitätsprobleme eines jungen Mädchens, das eine unhaltbare Situation erschafft als sie ihr wahres selbst annimmt."

01. Februar 2011 | TOMBOY • Kritik • Berlinale

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