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DIE HÖHLE DER VERGESSENEN TRÄUME

DIE HÖHLE DER VERGESSENEN TRÄUME

Regie Werner Herzog
Kinostart 03.11.2011

Kritiken • DIE HÖHLE DER VERGESSENEN TRÄUME

04. November 2011 | DIE HÖHLE DER VERGESSENEN TRÄUME • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Überraschend findet Leander Ripchinsky, dass sich nur wenige herzogsche Eigenheiten in DIE HöHLE DER VERGESSENEN TRäUME (DIE HöHLE DER VERGESSENEN TRäUME Trailer) nachhaltig in Gedächtnis und Gesamtgefühl einbrennen, "wie zum Beispiel seine kantig-deutsche Erzählersprache, seine ungewöhnlichen Fragen und Kommentare, die abschweifenden Interessen für Objekte im Allgemeinen und Technik im besonderen, das Interesse für Persönlichkeit und Biografien der Gefilmten, die Ansammlung von Skurrilitäten oder die nicht inhaltlich-vermittelnd ausgerichtete Dramaturgie. Was bleibt, gruppiert sich diesmal tatsächlich ganz um das Thema, das der Film vorgibt zu verhandeln: Die Zeichnungen in der Chauvet-Höhle."

16. Februar 2011 | DIE HÖHLE DER VERGESSENEN TRÄUME • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Michael Kienzl entdeckt den Herzog-Stempel. "Allein das Motiv einer urzeitlichen Höhle, die von niemandem betreten werden darf, ist schon ein typisches Sujet für Werner Herzog mit seinem Faible für das Große, Archaische und Mythische. Auf seiner Suche nach dem Erhabenen, der Idealisierung der Vergangenheit und seiner naiv staunenden Perspektive rückt er dabei teilweise in die Nähe des Kitschigen. Auch ein wenig Bescheidenheit hätte dem Film gut getan. Werner Herzog wird nicht müde, die Außerordentlichkeit und Ausnahmslosigkeit seiner Expedition zu betonen, als müsse er seinen Film mit so einer Selbstbeweihräucherung aufwerten."

03. November 2011 | DIE HÖHLE DER VERGESSENEN TRÄUME • Kritik • getidan.de

Peter Claus lobt: "Die 3D-Technik macht hier auch deshalb Sinn, weil dadurch auf Lichteinsätze verzichtet werden konnte. 3D zeigt die Plastizität dieser Ur-Kunst auf wunderbar deutliche Weise. Auf der Tonspur gibt es für meinen Geschmack ein Zuviel an weihevollen Klängen. Die Arbeit der Kamera aber ist phantastisch. Mitunter glaubt man, die Bilder bewegten sich in sich. Löwen, Bären, Pferde und Tiere, die wir gar nicht mehr kennen, scheinen mitunter direkt auf einen zuzuspringen."

03. November 2011 | DIE HÖHLE DER VERGESSENEN TRÄUME • Kritik • filmering.at

Natürlich geht es bei einem Film von Werner Herzog um mehr als nur um das Offensichtliche, erläutert Michael Föls. "Zwar erfüllt er durchaus die ihm auferlegte Pflicht die Höhlenmalereien zu dokumentieren - aber wie so oft in seinen Filmen ist es vor allem die Tonspur die den Film besonders aufwertet. Herzog ist dafür bekannt seine Gedanken gerne einmal schweifen zu lassen, Interpretationen anzustellen und auf diese Weise eine gehörige Prise Subjektivität in seine Dokumentationen zu bringen."

02. November 2011 | DIE HÖHLE DER VERGESSENEN TRÄUME • Kritik • Berliner Zeitung

Jochen Bordwehr sah einerseits eine konventionelle Natur- und Kulturdoku, andererseits aber auch einen echten Werner Herzog-Film, der mit unbändiger Neugier und vorwitzigen Spekulationen über die Höhlenmalereien spekuliert.

01. November 2011 | DIE HÖHLE DER VERGESSENEN TRÄUME • Kritik • FILMtabs.com

"Diese einzigartige Dokumentation hat alles, was einen großen Film ausmacht", fand Günter H. Jekubzik. "Ein Geheimnis, nie vorher gesehene Bilder und zutiefst Menschliches. Einzigartig ist DIE HöHLE DER VERGESSENEN TRäUME (DIE HöHLE DER VERGESSENEN TRäUME Trailer) weil die hermetisch abgeschlossene Höhle nur für ganz wenige Wissenschaftler zugänglich ist."

01. November 2011 | DIE HÖHLE DER VERGESSENEN TRÄUME • Kritik • textezumfilm.de

José García meint, dass "obwohl DIE HöHLE DER VERGESSENEN TRäUME (DIE HöHLE DER VERGESSENEN TRäUME Trailer) keine Erklärung etwa zu den Maltechniken gibt, und ein als "Postscript" deklariertes Nachspiel arg aufgesetzt wirkt, bestechen die ausschließlich von Musik untermalten langen Minuten, in denen lediglich die Höhlenmalereien zu sehen sind."

31. Oktober 2011 | DIE HÖHLE DER VERGESSENEN TRÄUME • Kritik • schnitt.de

Sven Lohmann war angetan. "Herzog ist fasziniert von den Fragen, welche Umwelt und welcher Geist diese Darstellungen hervorgebracht haben... Seine philosophische Dokumentation kann auf diese spannenden Fragen natürlich keine definitiven Antworten erwarten, aber genau das ist Die Höhle der vergessenen Träume ihrem Wesen nach schlußendlich: Unerhört interessante Fragen an die frühesten Zeugnisse menschlichen Weltbewußtseins."

14. Februar 2011 | DIE HÖHLE DER VERGESSENEN TRÄUME • Kritik • perlentaucher.de

Ekkehard Knörer entdeckt Obsessivität und auch eine ziemlich einzigartige Mischung aus wahrer Grandiosität und höherem Blödsinn. "Ein Epilog führt vollkommen unerwartet in eine künstliche tropische Zone mit Albino-Krokodilen, gleich um die Ecke der Chauvet-Höhle. Schon in seinen letzten Spielfilmen übte Werner Herzog den Betrachter ein in seltsame tierische Perspektiven. Das Tun der Menschen erscheint im Auge des Alligators verfremdet zum Treiben heiliger Narren. Menschheitspathos schwingt sich hoch hinaus ins Gebirge - und erweist sich dann als getragen von einem untermotorisierten kleinen Modellflugzeug. Weil er neben das Schöne immer das Tolle setzt, schlägt bei Werner Herzog das Alberne verlässlich um ins Sublime."

14. Februar 2011 | DIE HÖHLE DER VERGESSENEN TRÄUME • Kritik • Der Spiegel

Laut Hannah Pilarczyk liefert Werner Herzog "mit seiner 3D-Dokumentation über die südfranzösische Chauvet-Höhle, in der sich die ältesten Höhlenzeichnungen der Menschheit befinden, ein unausgegorenes Werk ab. Seine filmische Beschäftigung mit den Zeichnungen schwankt zwischen milder Neugier und genialischen Assoziationen. Wo er die eindrucksvollen Bilder von Nashörnern, Mammuts und Pferden mit seinem eigenen filmischen Gedächtnis abgleicht, entstehen aufregende Verbindungen. Wo er sich auf den wissenschaftlichen Wert der Funde konzentriert, lässt er große Lücken."

14. Februar 2011 | DIE HÖHLE DER VERGESSENEN TRÄUME • Kritik • film-dienst

Jörg Gerle stellt fest: "3D ist nun mal eine schwer zu beherrschende Technik und Werner Herzog ist kein Meister darin (wie auch!). So wissenschaftlich CAVE OF FORGOTTEN DREAMS beginnt, so esoterisch werden die Anmerkungen des Regisseurs, bis sie schließlich zum Ende hin ins unfreiwillig Komische kippen. Aber allein die letzten behutsamen, immens plastischen Schwenks entlang der unheimlichen Pracht von abstrahierten Höhlenbären und Urzeitpferden lohnen den Film."

14. Februar 2011 | DIE HÖHLE DER VERGESSENEN TRÄUME • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal schaut auf den Filmemacher. "Werner Herzog sieht mit dem Grubenhelm auf dem Kopf, das Gesicht bleich und zart geknittert, selbst aus wie ein Wesen aus einer anderen Welt. All seine Fragen zielen letztlich auf eins: Über den ungeheuren Schlund der vergangenen Zeit hinweg sucht der Filmemacher leidenschaftlich, ja fast übergriffig eine Verbindung zu den Höhlenmalern. Werner Herzog versteht sie ästhetisch wie spirituell als seine Vorgänger. Ist das der Beginn der Seele, fragt er einmal. Er ist verankert in der Geschichte. Die Maler der Höhlenzeichnungen waren das noch nicht."

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