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THE GREEN WAVE

THE GREEN WAVE

Regie Ali Samadi Ahadi
Kinostart 24.02.2011

Kritiken • THE GREEN WAVE

23. Februar 2011 | THE GREEN WAVE • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tillmann sah einen Film, der aktueller und dramatischer nicht sein könnte. "THE GREEN WAVE (THE GREEN WAVE Trailer) ist eine Doku-Collage, die virtuos mit dem vorhandenen Material arbeitet: Sie nutzt authentisches Filmmaterial, so unscharf, verwackelt, bruchstückhaft, wie es eben ist; hinzu kommen Interviews mit Menschenrechtsaktivisten wie der Nobelpreisträgerin Shirin Ebadi oder dem ehemaligen UN-Ankläger Payam Akhavan. ... Wo das Dokumentarmaterial versagt, hilft die Kunst."

15. Februar 2011 | THE GREEN WAVE • Kritik • filmgazette.de

Der Film fügt den bekannten News nichts Neues hinzu, schreibt Dietrich Kuhlbrodt. "Wird die Botschaft nicht durch die Häppchenkollage entschärft? Ich konnte sie nicht mehr hören, die Begleitmusik, Geige und Klavier, die die großen Gefühle des Films verniedlicht. Die Musik verantwortet Ali N. Askin. In SALAMI ALEIKUM (SALAMI ALEIKUM Trailer) hatte ich seine Musik geliebt... – Genug genörgelt. THE GREEN WAVE (THE GREEN WAVE Trailer) wird schließlich im Gewand, das er hat, als Festivalfilm wahrgenommen (Hamburg, Sundance, Amsterdam). Ich wünsche ihm auf Leinwand und Monitor alles Gute."

02. Februar 2011 | THE GREEN WAVE • Kritik • schnitt.de

Die Wahrheit liegt in der Unschärfe, meint Heiko Martens. "Die stärksten Momente des Filmes bilden somit die zahlreichen, mehrheitlich mit Handy gefilmten Aufnahmen aus der Zeit, verwackelt, unscharf und mit Originalton unterlegt. In ihnen sind die Hoffnung und die Wucht der demonstrierenden Massen ebenso zu spüren wie die unfaßbare Gewalt, mit der die Staatsmacht im Anschluß an die Wahlen den Aufstand niederknüppelt. Diese Wahrheit holt der Regisseur eindringlich in unser Bewußtsein zurück und verdeutlicht, daß der Film irgendwann zu Ende ist – dieses blutige Kapitel in der Geschichte Irans jedoch nicht."

01. Februar 2011 | THE GREEN WAVE • Kritik • programmkino.de

Der Film entwickelt laut Norbert Raffelsiefen in der "Kombination von Dokumenten, Interviews und fiktiven Figuren eine eigene, ungewöhnlich poetische Bildsprache, die den Betrachter nicht außen vorlässt. Da spielt es auch keine Rolle, dass die einfach gestalteten Stop-Motion-Bilder mit der künstlerischen Ausdruckskraft der Animationen von PERSEPOLIS (PERSEPOLIS Trailer) nicht mithalten können. Seinem Anspruch, das Gedenken an die "Grüne Revolution" wach halten zu wollen, löst THE GREEN WAVE (THE GREEN WAVE Trailer) allemal ein. Er wird zum beeindruckenden filmischen Denkmal für all jene mutigen Menschen, die das Regime gerne für immer zum Schweigen bringen möchte."

21. Januar 2011 | THE GREEN WAVE • Kritik • 3sat.de

Sönje Storm stellt fest: "Ali Samadi Ahadi will mit seinem Film den Oppositionellen in seiner Heimat eine Stimme geben. An Aktualität hat der Film anderthalb Jahre nach den Wahlen nichts eingebüßt."

16. Januar 2011 | THE GREEN WAVE • Kritik • visionkino.de

Lisa Gadatsch resümmiert: "Im Internet veröffentlichte Privatvideos, Facebook-, Blog- und Twitter-Botschaften, Interviews mit bedeutenden Menschenrechtlern und Exil-Iranern, sowie Passagen mit animierten Motion Comics setzen sich zu einer Collage zusammen. Die bewegten Comicbilder drehen sich um die Erlebnisse zweier Studenten, die in den Strudel der Proteste hineingezogen, zu aktiven Demonstranten werden und schließlich Terror und Folter in den Gefängnissen erleben müssen. Die Geschichten dieser fiktiven Protagonisten speisen sich aus realen Erfahrungsberichten der Blogs."

01. Januar 2011 | THE GREEN WAVE • Kritik • The Green Wave

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