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WIN WIN

WIN WIN

Regie Thomas McCarthy
Kinostart 21.07.2011

Kritiken • WIN WIN

27. Juni 2011 | WIN WIN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Obwohl Thomas McCarthy sich laut Michael Kienzl "zu sehr auf die therapeutische Kraft der bürgerlichen Familie verlässt und seine Figuren zu Gutmenschen stilisiert, gelingt ihm über weite Strecken auch eine souveräne Gratwanderung zwischen dramatischen Momenten und gemäßigter Situationskomik. Konflikte werden eher durch einen Comic Relief als durch eine tränenselige Aussprache gelöst, und der Humor basiert meist auf dem Gefälle zwischen angeblichen und tatsächlichen Anliegen der Figuren. Mikes Wohltätigkeit etwa bleibt aufgrund seiner niederen Absichten lange ambivalent. Erst gegen Ende hat McCarthy für sämtliche Probleme Instant-Lösungen parat und nimmt seinem Protagonisten im Rahmen einer moralischen Wandlung schließlich sämtliche Spannung."

01. August 2011 | WIN WIN • Kritik • negativ-film.de

Vielleicht ist es laut Daniel Bund "fair zu sagen, dass WIN WIN (WIN WIN Trailer) dank vieler kleiner Momente und sympathischer Figuren funktioniert, obwohl es kein starkes Gravitationszentrum auszumachen gibt, das den Film zusammenhält – erzählerischer, ästhetischer oder sonst irgendeiner Art. Ob ein derartiger Film gefällt oder nicht, ist stimmungsabhängig. Auch eine bewertende Rezension fällt schwer, mit ein bisschen Neigung in die eine oder andere Richtung könnte man Win Win entweder für seine reibungslose und stimmige Erzählung hochjubeln oder die gleichen Eigenschaften als mutlose Glattheit beschreiben und von einer Sichtung abraten."

22. Juli 2011 | WIN WIN • Kritik • getidan.de

Peter Claus war vom Hauptdarsteller hingerissen. "Paul Giamattis Mike ist eine der liebenswertesten Figuren, die das US-amerikanische Kino in den letzten Monaten zu bieten hatte: ein Durchschnittstyp, kein Supermann, auch kein Superverlierer, einfach nur einer, der mühsam ums Überleben kämpft und dabei auf die kleine Extra-Portion Glück hofft."

22. Juli 2011 | WIN WIN • Kritik • textezumfilm.de

Die Handlung spielt laut José García eine untergeordnete Rolle. "McCarthy geht es stets vielmehr um die Charakterzeichnung seiner Figuren. Deshalb verleiht er seinen Geschichten ein wohldosiertes Tempo, in dem das Drehbuch nach und nach Informationen liefert. Bei der Charakterzeichnung setzt Regisseur Tom McCarthy insbesondere jedoch auf das glaubwürdige Spiel seiner Hauptdarsteller."

18. Juli 2011 | WIN WIN • Kritik • bummelkino.de

Die "Botschaft verpackt der Filmemacher in seinem langatmigen und risikoscheuen Moralstück nach Schema F, das mehr als nur einmal in das Sportfilm-Genre abdriftet. Dass die Produktion technisch völlig in Ordnung geht, in WIN WIN (WIN WIN Trailer) dank bekannten Größen souverän gespielt wird, kann die Unstimmigkeiten in der Geschichte auch nicht übertünchen. Von einer Win-Win-Situation – bezogen auf die Produktion und die Kinobesucher – kann daher wirklich die Rede sein."

15. Juli 2011 | WIN WIN • Kritik • programmkino.de

Obwohl der Mechanismus der Geschichte für Marcus Wessel leicht zu durchschauen ist, fühlte er "sich in Thomas McCarthys Film jederzeit gut aufgehoben und unterhalten. Er verzichtet auf inszenatorische Tricks und Spielereien, stattdessen liegt der gesamte Fokus auf den Schauspielern, die wie Paul Giamatti und der junge Alex Shaffer recht mühelos in ihre doch sehr vielschichtigen Charaktere vordringen. Als ehrlicher und überaus menschlicher Film, der weitgehend ohne forcierte Sentimentalitäten auskommt, dürfte WIN WIN (WIN WIN Trailer) in Erinnerung bleiben."

10. Juli 2011 | WIN WIN • Kritik • Filmbewertungsstelle

"Kein Hollywood-Glamour umgibt diese Charaktere, sondern eine herzerfrischende Normalität. Eine Komödie ist dieser Film nicht wirklich, eher ein Drama mit gelegentlich humorvollen Momenten in den Dialogen und im Gehabe einiger Figuren wie dem überspannten Co-Trainer, einem attraktiven aber liebeskranken Unternehmer. Die Handlung konzentriert sich auf wenige Schauplätze, was man als Stärke, aber auch als eine der Schwächen von WIN WIN (WIN WIN Trailer) betrachten kann, da der Film dadurch eindimensional wirkt und die Kamera-Arbeit etwas eintönig erscheinen lässt."

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