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DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG

DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG

Regie Robert Redford
Kinostart 29.09.2011
Genre Drama, Historienfilm

Kritiken • DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG

29. September 2011 | DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Es fehlt "eine spannungsreiche Dramaturgie", meint Birte Lüdeking. "Die Lincoln Verschwörung (Die Lincoln Verschwörung Trailer) möchte erzählen, wie persönliche Menschenrechte zugunsten der nationalen Sicherheit mit Füßen getreten werden, kreiert aber keine Personen, deren Kampf um Gerechtigkeit einen als Zuschauer in den Bann schlägt."

02. September 2011 | DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Elisabeth Maurer sah DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG (DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG Trailer) so: "Die größten Stärken des Films lassen sich jedoch in seiner dichten und spannenden Aufarbeitung der Gerichtsverhandlung, vor allem jedoch bei seinen Schauspielern und hierbei dann also im Bereich des Gefühls entdecken. James McAvoys Rolle ist zwar wie beschrieben in einer von vorneherein klar definierten Rolle zu sehen, doch bei der Darstellung seiner langsamen Öffnung für die Geschichte seiner Mandantin vermag er es doch, verschiedene Facetten des Helden zu offenbaren."

29. September 2011 | DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG • Kritik • FILMtabs

Günter H. Jekubzik sagt: "Nun ist die Aussage der „Lincoln-Verschwörung" verblüffend einfach: Man ersetze die Südstaatler durch Moslems und der gemeine Amerikaner kann plötzlich was verstehen. Das klingt simpel, aber so wie Redford die Vorverurteilung, die Anfechtungen von Aikens Freunden, die gesellschaftliche Hexenjagd zeigt, bekommt die Situation satt Dramatik und die Figur einen Hauch von Kohlhaas. Das ist kein Grisham und scheinbar unspektakulär, aber bis zur letzten Minute packend, weil man es einfach nicht glauben will, dass Recht so verbogen wird."

29. September 2011 | DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG • Kritik • Der Tagesspiegel

Julian Hanich sah mehr als nur eine Geschichtsstunde. "Aber Redford, der liberale Aufklärer, will noch auf etwas anderes hinaus: auf eine kritische Parabel für die Bush-Cheney-Rumsfeld-Politik nach den Anschlägen von 9/11. Hier wie dort ging es um das Aushebeln von Gesetzen im Dienste der Macht: Gefügige Militärtribunale ersetzten Zivilgerichte."

29. September 2011 | DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG • Kritik • textezumfilm.de

Für José García ist die Aussage des Filmes klar. "Mit Die Lincoln Verschwörung (Die Lincoln Verschwörung Trailer) plädiert Robert Redford für die in der Verfassung verankerten Werte, die beim politischen Kalkül auf der Strecke bleiben."

21. September 2011 | DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG • Kritik • filmtogo.net

Robert Redford dreht die Verschwörung in mehrere Richtung, entdeckt Denis Sasse. "Wo am Anfang die Ermordung des Präsidenten und am Ende die Erhängung der Angeklagten stehen, befindet sich dazwischen ein spannender Thriller, der erfolgreich die geschichtlichen Hintergründe dieses einschneidenden historischen Moments aufleben lässt."

13. September 2011 | DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG • Kritik • filmgazette.de

Harald Mühlbeyer zeigt sich angetan vom Regisseur. "Was Redford gelingt, ist etwas Größeres als das bloße Plädoyer für die Einhaltung amerikanischer, westlicher, menschenrechtlicher Werte auch gegen die, die diese Werte mit Füßen treten. Es ist auch ein spannender Western in Form eines Gerichtsthrillers - am Ende geht der Held einsam dem Sonnenuntergang entgegen. Und Redford beschreibt in diesem Gewand eines historischen Gerichtsfilmes auch die Lage einer gespaltenen Nation: Der Bürgerkrieg hatte eine schlimme Wunde gerissen, von der nicht klar ist, ob sie je wieder heilen wird."

02. September 2011 | DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG • Kritik • filmring.at

"DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG (DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG Trailer) ist ein spannender und unterhaltsamer Film, der vor tragischer historischer Kulisse ein auch heute noch wichtiges Thema verarbeitet. Der Film tritt dafür ein die Grundrechte des Einzelnen auch in Zeiten großer Spannungen zu wahren und entwickelt sich dank der idealistischen Inszenierung von Robert Redford zum flammenden Plädoyer für eine faire und gerechte Justiz. Visuell gibt sich der Film allerdings sehr zurückhaltend und der Fokus liegt eindeutig auf der inhaltlichen Botschaft des Films."

15. August 2011 | DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG • Kritik • Das Manifest

Über die erschreckend langweilige Konventionalität echauffiert sich Benjamin Hahn. "Drehbuch-Autor James Solomon war an einer möglichst originalgetreuen Dialogschlacht im Gerichtssaal gelegen, aber zumindest die Inszenierung hätte sich gewisse Freiheiten nehmen können. Stattdessen aber bleibt die Regie von Robert Redford viel zu konventionell, was gerade bei diesem Stoff zu einigen spürbaren Längen führt und das Publikum auf einen kleinen Kreis von Historienfilm-Liebhabern begrenzen wird - angesichts seiner enorm wichtigen Botschaft ein wahres Ärgernis."

10. August 2011 | DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG • Kritik • programmkino.de

Luitgard Koch lobt Regisseur Robert Redford. "Bei seiner erhellenden Lehrstunde über die Gefahren einer verselbständigten Exekutive und die todbringende Verantwortungslosigkeit eines politisch korrumpierten Justizsystems kommt der kalifornische Altmeister ganz ohne Effekthascherei aus. Selbst ob Mary Surratt im juristischen Sinne schuldig oder unschuldig ist bleibt letztlich unklar. Denn um die Schuldfrage allein geht es dem politisch liberalen Filmemacher in seinem überzeugenden Justizdrama nicht."

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