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INSIDIOUS

INSIDIOUS

Regie James Wan
Kinostart 21.07.2011
Genre Horrorfilm

Kritiken • INSIDIOUS

30. April 2011 | INSIDIOUS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Lida Bach entdeckt psychologische Doppelbödigkeit. Sie "schimmert selbst durch die kruden Effekte, in denen der letzte Handlungsakt versinkt. Was Renai heimsucht, ist so plastisch, dass es den Hausalarm auslöst. Dass sie das greifbare Übel entweder als unsichtbare Macht oder in grotesken Gestalten wahrnimmt, zeigt das Ausmaß ihres Selbstbetrugs. Das "Monstrum", das Dalton in eine Zwischenwelt psychischen Traumas drängt, ist einer der Menschen, die ihm am nächsten sind. Von ihm hat Dalton die Fähigkeit des sogenannten astralen Projektierens geerbt, das seine inneren Schrecken manifestiert; eine überdeutliche Metapher für das gewalttätige Äußern von Stress, das sich vom Vater auf den Sohn überträgt."

22. Juli 2011 | INSIDIOUS • Kritik • filmtogo.net

Denis Sassa sah eine wohltuende Ausnahme unter den Horrorfilmen. "Bei all den mittelmäßigen Horrorfilmen, die inzwischen anscheinend auf dem Hollywood-Fließband produziert werden, bildet Insidious (Insidious Trailer) mal wieder eine willkommende Abwechslung. James Wan verzichtet erneut auf unnötige Brutalitäten, sondern spielt mit den klassischen Horrorelementen, versetzt den Zuschauer in dieselbe Panik, die auch seine Protagonisten durchleben müssen."

22. Juli 2011 | INSIDIOUS • Kritik • From Beyond Filmblog

Rajko Burchardt war nur mittelmäßig begeistert. "Insidious (Insidious Trailer), geschrieben und inszeniert vom SAW-Team James Wan und Leigh Whannell, knüpft da an, wo sich die Geisterverwurstungskette zwischen Wiederholung (Amityville Horror, 2005), Retro-Chic (The Orphanage) und 2.0-Mockumentary (Paranormal Activity (Paranormal Activity Trailer)) mittlerweile in sich selbst verheddert hat. Vom scheinbar verwunschenen Haus bis zur Besessenheit durch Dämonen zieht der Film sämtliche Register, und freilich darf es dabei immer noch etwas zackiger und lärmender zugehen als in den konkreten Vorbildern."

22. Juli 2011 | INSIDIOUS • Kritik • wieistderfilm.de

Philipp Stroh fühlte sich gut unterhalten. „Insidious (Insidious Trailer) (zu Deutsch: heimtückisch) ist schön fotografierter, gut gespielter, altmodischer Grusel, der sich tollkühn voll und ganz auf eine aus Poltergeist (Poltergeist Trailer), Der Exorzist und dutzenden anderen Horrorfilmen zusammengewürfelte Dämonenattacke stützt."

21. Juli 2011 | INSIDIOUS • Kritik • perlentaucher.de

Der Hokuspokus feiert laut Ekkehard Knörer "ganz schön fröhlichen Urstand. Das Erfreuliche daran ist: Regisseur James Wan weiß das und tut gar nicht erst ernst. Mitten im Film kommt der bis dahin durch vielerlei musikalisch mit Wumms und fanatischem Streichereinsatz ans Ende ihrer nervlichen Belastbarkeit getriebenen Familie ein gar merkwürdiges Team ins Haus."

21. Juli 2011 | INSIDIOUS • Kritik • groarr.ch

Sarah Stutte hat sich nicht überzeugen lassen. "Der Übertritt in die Zwischenwelt, bedeutungsschwer als "Die Weite" bezeichnet, verkommt zur billigen Geisterbahnfahrt mit böse guckendem Teufel. Bis zum einigermassen überraschenden Ende erholt sich der Film nicht mehr von diesem Stilbruch. So macht sich beim Abspann Enttäuschung breit: INSIDIOUS (INSIDIOUS Trailer) ist ein Film, der so furchteinflössend, psychologisch gefestigt, selbstironisch und subtil sein wollte, pompös begann – und sich selbst zu viel versprochen hat."

18. Juli 2011 | INSIDIOUS • Kritik • schnitt.de

Carsten Tritt findet keine guten Worte für INSIDIOUS (INSIDIOUS Trailer). "Gegen Filmmitte erfolgt ein plötzlicher Bruch, zügig vollzogen in ein paar Minuten. Erst kommt in Gestalt zweier Hilfsgeisterjäger etwas Humor herein. Zwar eher die kleine Schule der Komik, aber wenn man einen halben Film lang mit Byrne gelitten hat, sollten die Ansprüche hinreichend gesunken sein."

13. Juli 2011 | INSIDIOUS • Kritik • bummelkino.de

"Leider verkommt das Finale zu einer scheppernden Fahrt durch die abgewrackteste Geisterbahn, die der jährliche Kleinstadtjahrmarkt wohl abbekommen konnte. Diese ungewollte Trash-Comedy-Einlage hat INSIDIOUS (INSIDIOUS Trailer) nicht verdient. Davon abgesehen: Wer sich ordentlich fürchten möchte, dabei auf Schauspielkunst oder eine kohärente Geschichte nicht den geringsten Wert legt, kann bei James Wans altmodischem Schocker nichts falsch machen."

05. Juli 2011 | INSIDIOUS • Kritik • filmring.at

"INSIDIOUS (INSIDIOUS Trailer) beginnt recht langweilig, schafft es im Mittelteil aber dennoch mit stimmungsvoller Gruselatmosphäre zu überzeugen und zerfällt schließlich am Ende vollständig in seine Einzelteile. Die Geschichte manövriert sich immer weiter ins Abseits und letzten Endes gelingt es James Wan nie die schräge Story, die altmodische Inszenierung und seine teilweise recht abstrusen Ideen und Einschübe unter einen Hut zu bekommen. Schade, INSIDIOUS (INSIDIOUS Trailer) zeigt nämlich speziell im zweiten Drittel durchaus Potential."

04. Juli 2011 | INSIDIOUS • Kritik • outnow.ch

"Ein Meisterwerk ist der vorliegende Streifen wahrlich nicht. Was sehr vielversprechend beginnt, erweist sich zwischendurch als Rohrkrepierer. Insidious ist solides, einfaches Gruselkino, das sich trotz nur mässig bekannten Gesichter in den USA eines unerwarteten Erfolges an den Kinokassen erfreute. Ob das auch in Europa klappt, muss sich erst noch zeigen."

16. Mai 2011 | INSIDIOUS • Kritik • dasmanifest.com

Björn Lahrmann hat mehr erwartet. "Zu geräumig ist der eigene Ideenhaushalt, zu wenig dunkle Nischen gibt es im Plotgefüge, zu viele Wegweiser säumen die nicht enden wollenden Orientierungs-Dollys treppauf und treppab; den Grundriss nachzeichnen kann man hernach mühelos, sich ernsthaft fürchten eher nicht mehr. Vergleichsweise charmant ist es deswegen, wenn plötzlich eine frech zusammengeklaute Armada aus Hui-Buhmännern, -frauen und -kindern durch den CGI-Nebel gestolpert kommt und den Film endlich als das enttarnt, was er ist: ein mild amüsanter Rundgang durchs Wachsfigurenkabinett der Genregeschichte."

23. Oktober 2010 | INSIDIOUS • Kritik • blairwitch.de

Rochus Wolff lobt die Filmemacher. Sie "legen hier jede Menge offensichtlicher Spuren für mögliche Risse in dieser kleinen Familie, aber sie sind clever genug, diesen recht stereotypen Erzählrichtungen nicht nachzugehen – selbst für den Preis, dass die Geschichte damit ausfranst, dass die Erzählung oftmals unkonzentriert und ineffektiv wirkt. Sie bewegen sich dabei aber durchaus im Geiste des Gruselfilms der 1980er Jahre, der sich auch viel Zeit ließ, um seine Figuren und Handlungsstränge zu platzieren, bevor es dann richtig zur Sache ging."

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