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TALES OF THE NIGHT

TALES OF THE NIGHT

Regie Michel Ocelot

Kritiken • TALES OF THE NIGHT

14. Februar 2011 | TALES OF THE NIGHT • Kritik • Berliner Zeitung

Hier gibt es keine möglichst spektakuläre Überwältigung des Betrachters, meint Jens Balzer. "Michel Ocelot hingegen inszeniert den Entzug, die Unschärfe, das Halbdunkel. In den schemenhaften, oft nur angedeuteten Szenerien sucht der Betrachter unentwegt nach Orientierung - umso eindrucksvoller sind die Momente, in denen dann doch ein Licht aufgeht, Farben leuchten, Kontraste entstehen. Und wie Ocelot die bunten Augen in den Schattengesichtern seiner Figuren zum Blitzen und Funkeln bringt: darin steckt mehr Psychologie als in jeder "realistisch" modellierten Mimik."

14. Februar 2011 | TALES OF THE NIGHT • Kritik • Der Tagesspiegel

Dieser Film ist genauso wie manche Prinzessinnen im Märchen: sehr schön, aber leer, kritisiert Kerstin Decker. "Darf man sich bei Märchen langweilen, egal ob man acht oder achtzig ist? Dabei: Alle Menschen und Erdteile, ja ganze Völker sehen bei Ocelot sehr schön aus. Jede Szene ist wie eine Scherenschnitt-Kunstpostkarte, und noch dazu räumlich. Und die Farben! Scherenschnitte hatte Michel Ocelot eigentlich nur gemacht, als er kein Geld hatte und das ist schon länger her."

14. Februar 2011 | TALES OF THE NIGHT • Kritik • festivalblog.de

Das alles ist sehr schön umgesetzt, nicht ohne Humor und fein anzuschauen, stellt Tiziana Zugaro fest, aber "allein, nach der dritten Geschichte kann man eigentlich schon nach wenigen Minuten ahnen, wie es mit dem jeweiligen Heldenpaar weitergehen wird. Und der einzige sichtbare Effekt von 3-D besteht darin, dass die Figuren sich etwas stärker von dem jeweiligen Hintergrund abheben. Die Wirkung ist jedoch so marginal, dass man sich tatsächlich fragt, warum dieser Film unbedingt stereoskopisch gezeigt werden muss."

13. Februar 2011 | TALES OF THE NIGHT • Kritik • Der Spiegel

Laut Daniel Sander erzählt der Regisseur seine Geschichten "mit Witz und viel Herz und malt dabei eine bunte, dreidimensionale Traumwelt auf die Leinwand, wie es die modernen, digitalen Zeiten eben mittlerweile zulassen. Doch die Helden selbst scheinen aus einer ganz anderen Zeit herbeigezeichnet zu sein, aus den Silhouettenfilmen von vor hundert Jahren, sie sind schwarze, kantige Schatten, während hinter ihnen die 3D-Wunderwelt blüht."

13. Februar 2011 | TALES OF THE NIGHT • Kritik • perlentaucher.de

Thomas Groh ist enttäuscht. "Nur ganz buchstäblich in die Tiefe will das nicht gehen: Lediglich die letzte Fabel des Reigens wartet mit einigen kleineren, dafür recht hübschen Ideen auf, wie sich die neue Technologie auch im Silhouettenfilm ästhetisch gewinnbringend nutzen ließe - nach langer Wartezeit faltet sich hier für einmal das Geschehen kurz in Richtung Zuschauer, Richtung Tiefenraum auf. Zuvor herrscht stramm die Ästhetik der planen Fläche mit sachter Tiefenschachtelung mit dem kuriosen Effekt, dass nicht selten bloß das Verhältnis zwischen Untertitelung und Bild überhaupt einen räumlichen Eindruck ergibt."

01. Januar 2011 | TALES OF THE NIGHT • Kritik • Tales Of The Night

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