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THE PRIZE

THE PRIZE

Regie Paula Markovitch

Kritiken • THE PRIZE

13. Februar 2011 | THE PRIZE • Kritik • Die Zeit

Carolin Ströbele resümmiert: Die Regisseurin Paula Markovitch arbeitet "mit sehr reduzierten Bildern. Einmal vergraben Mutter und Tochter offensichtlich "verbotene" Bücher im Sand. Doch ein heftiger Sturm schwemmt die Bücher kurze Zeit später aus ihrem Grab und verteilt die Blätter über dem Strand. Während der zwei Stunden des Films übertragen sich die Anspannung und Angst vor Entdeckung auf den Zuschauer. Gerade weil die Bedrohung nicht sichtbar ist, sondern nur im Hintergrund lauert."

13. Februar 2011 | THE PRIZE • Kritik • Sennhauser

"Immer wieder stellt das Kind die Frage “Was bedeutet Pessimismus?” Und nie erhält es eine Antwort. Über die Bilder einer windigen, stürmischen Strandlandschaft, denen jede Farbe fast entzogen ist, liegt eine ziemlich unangenehme Tonspur – alles ist zu laut, das Rauschen des Windes, aber auch das Lachen und Schnattern der Kinder. Dazu kommt die Filmmusik, gespielt auf einem grausig verstimmten Klavier. Misstöne, die sicher gewollt über den Film gelegt sind und die Misstöne einer Kindheit in einem Unrechtsregime (dem des Staates, aber auch dem der Mutter) hörbar machen. Der Film ist ziemlich radikal in seiner Beschränkung auf die kindliche Perspektive."

12. Februar 2011 | THE PRIZE • Kritik • Der Spiegel

Laut Hannah Pilarczyk besticht der Film mit subtiler Bedrohlichkeit, deren politische Codierung sich nur langsam erschließt. "Elegisch inszeniert die Argentinierin Paula Markovitch diese Kargheit - für manchen Zuschauer wahrscheinlich mit allzu langem Atem. Doch wie sie dabei herausarbeitet, wie die Vorherrschaft des Militärs sowohl physisch als auch psychisch bis in dieses Küstendorf vorgedrungen ist, ist grandios."

12. Februar 2011 | THE PRIZE • Kritik • perlentaucher.de

Ekkehard Knörer sah leer gewordene Gesten. "Buchstäblich nichts an THE PRIZE ist außergewöhnlich, originell oder gekonnt. Die wirklich äußerste Ödnis einer Weltkino-Produktion. Argentinische Regiegrößen wie Lucrezia Martel oder Lisandro Alonso lassen keinesfalls grüßen. Warum so etwas im Berlinale-Wettbewerb läuft, erklärt neben einem von allen guten Filmen und Geistern verlassenen Auswahlkomittee vor allem die erste Nennung in der bereits erwähnten Credit-Sequenz: Korproduziert hat der World Cinema Fund."

12. Februar 2011 | THE PRIZE • Kritik • festivalblog

Die Regisseurin vertraut laut Tiziana Zugaro "ganz auf die Stimmung der Naturbilder und die quasi dokumentarischen Aufnahmen des Alltags zwischen Cecilia und ihrer Mutter, zusammen mit der Freundin und in der Schule. Über weite Strecken ist dieser konsequente Blick stimmig, nur manchmal wirken die Kinderdarsteller etwas gekünstelt. Außerdem hätte es dem Film gut getan, einige Längen herauszukürzen. Insgesamt aber ist der argentinischen Filmemacherin ein leiser und dennoch sehr eindringlicher Film gelungen, der strikt aus der Perspektive eines Kindes die kalte Macht einer Diktatur über eine Kleinfamilie spürbar macht."

01. Januar 2011 | THE PRIZE • Kritik • The Prize

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