| Regie | Sebastian Heidinger |
| Kinostart | 19.04.2012 |
Sebastian Heidinger zeigt in seinem Porträt einer kämpferischen Filmemacherin TRAUMFABRIK KABUL ein ungewohntes Bild von Afghanistan, resümiert Tim Geyer. "Oft unvermittelt wird die Dokumentation durch überzeichnete Actionszenen aus Sahars Filmen gebrochen, die unterstreichen, wie weit weg die westliche Normalität vom afghanischen Alltag ist. Die amateurhaft wirkende Reproduktion des oberflächlichen Blockbusterkinos verdeutlicht als Stilmittel Sahars Forderung nach Menschlichkeit. Und so steht die TRAUMFABRIK KABUL auch für ein anderes Produkt und für andere Sehnsüchte als Hollywood."
Tamar Baumgarten-Noort sah ein eindringliches Stimmungsbild der afghanischen Gesellschaft. Der Film lebt "eher von Momenten der stillen Beobachtung, in denen Wut und Leid über mißglückte Projekte, aber auch kleine Freuden des Alltags ungefiltert an die Oberfläche gelangen und ein sehr persönliches Bild der Protagonistin zeichnen."
Laut Barbara Meincke beeindruckt TRAUMFABRIK KABUL (
) "nicht zuletzt durch die große Offenheit der Hauptfigur, die uns Einblick gewährt in ihr Leben und ihre Arbeit. Es ist so ein sehr persönliches Portrait entstanden, das Konflikte und Krisen nicht ausspart, und das vielleicht gerade deshalb Hoffnung gibt: darauf, dass Saba Sahars Filme etwas bewirken können, und dass ihr unermüdlicher Kampf für die Frauenrechte in Afghanistan nicht vergeblich sein wird."
TRAUMFABRIK KABUL - imdb.com