Inhalt • HOTEL LUX
Hitlerdeutschland 1938: Auch wenn der Komiker und Parodist Hans Zeisig (Michael Bully Herbig) politisch nicht sonderlich engagiert ist, hat er doch eine klare Meinung über den größenwahnsinnigen Führer und dessen Pläne, und die ist eindeutig nicht positiv.
Kritik • HOTEL LUX •
Schauspielerisch lohnt sich der Film, die Darsteller erhalten allerorten viel Lob: Michael Herbig ist exzellent, ebenso wie Thekla Reuten, Jürgen Vogel: Sie zeigen eine großartige Präsenz und erschaffen Momente, die überzeugen. Dieses höchst unterhaltsames Horrorkabinett des Sozialismus bietet ein grandioses Schmierenkomödianten-Doppel. Allerdings muss Regisseur Leander Haußmann viel Kritik einstecken. Aller äußerer Aufwand hilft nichts: die Geschichte ist dünn und trägt nicht; andererorten wird ihre eigenartige Unentschiedenheit bemängeln. Es sieht für einen Kritiker so aus, als hätte der Regisseur ein Zwischending aus Ernst Lubitsch-Film und Quentin Tarantino-Movie machen wollen; das war vielleicht zu viel.