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BERGBLUT

BERGBLUT

Regie Philipp J. Pamer
Kinostart 27.01.2011
Genre Drama, Historienfilm

Kritiken • BERGBLUT

20. Januar 2011 | BERGBLUT • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Laut Oliver Kaever mangelt es BERGBLUT (BERGBLUT Trailer) an Überzeugungskraft. "Am intensivsten inszeniert Philipp J. Pamer noch die Innenaufnahmen, die die Dunkelheit und Enge der Bauernkaten spürbar machen. Ansonsten versucht er, den Zuschauer mit ständigen Kranfahrten zu involvieren, was sehr schnell zu Ermüdungserscheinungen führt. Vor allem bei der Verzahnung der einzelnen Szenen macht sich diese uninspirierte Inszenierungsweise bemerkbar: Meist schwillt pathetische Musik an, die Kamera schwenkt ein Bergpanorama ab, dann wird die nächste Szene angeklebt. Ein Erzählfluss will so nicht entstehen."

28. Januar 2011 | BERGBLUT • Kritik • kultiversum.de

Oliver Heilwagen "mag kaum glauben, dass es die Hochschul-Abschlussarbeit von Jungregisseur Philipp J. Pamer ist. So opulent und zugleich präzise inszeniert er, authentisch bis ins letzte Detail: Viele Dialoge sind Deutsch untertitelt. Dabei schreckt BERGBLUT (BERGBLUT Trailer) nicht vor Pathos zurück, das aber stets vom archaischen Alltag geerdet wird. Ganz großes Gefühls- und Geschichts-Kino ohne Mega-Budget: Ein Heimat-Film im besten Sinne."

19. Januar 2011 | BERGBLUT • Kritik • br-online.de

Gregor Wossilus sah ein mit BERGBLUT (BERGBLUT Trailer) ein beeindruckendes Regiedebüt. "Schon die Eröffnungsszene, ein Flug über die Tiroler Berge, zeigt das große Gespür des jungen Regisseurs Philipp J. Pamer für beeindruckende Panoramaszenen. Nicht nur die ebenso raue wie wunderschöne Bergwelt fängt Pamer mit seinem Kameramann gekonnt ein, er versteht es auch, die Härte des Berglebens aus der damaligen Zeit zu vermitteln. Man riecht den Dreck, spürt die Kälte, fühlt den Schweiß der Protagonisten, die sich nicht nur gegen die Elemente behaupten müssen. Das Ensemble, allen voran Inga Birkenfeld und Wolfgang Menardi als Hauptdarsteller, agiert stets glaubwürdig, Kostüme und Dekorationen stimmen. Einzig die Filmmusik trägt an manchen Stellen etwas dick auf."

18. Januar 2011 | BERGBLUT • Kritik • film-dienst

Julia Teichmann hat genau auf BERGBLUT (BERGBLUT Trailer) geschaut. "Die Lebensverhältnisse werden nicht idealisiert, sondern weitgehend authentisch dargestellt. Die Kamera arbeitet in den Innenräumen wenig mit Kunstlicht und setzt auf natürliche Lichtquellen, auch auf Kerzenlicht. Die dunklen, engen Räume, die Familie, die wenig spricht und viel betet, verdichten sich zur klaustrophobischen Stimmung, die Katharinas Gefühl von Gefangenschaft und Entwurzelung illustriert. Freilich verzichtet Philipp J. Pamer nicht auf große Bergpanoramen, Hubschrauberüberflüge und Sonnenuntergänge nebst pathetischem Musikeinsatz, was sich nicht ganz mit dem zunächst fast kammerspielartigen Ansatz verträgt."

01. Januar 2011 | BERGBLUT • Kritik • artechock.de

Thomas Willmann entdeckt Schmalz und Morgenluft. "Unser historischer Kontext ist ein anderer, anti-französische und anti-bayrische Agitation dürfte heute kaum konkretere Wirkung aufs realpolitische Empfinden des Publikums haben als in den USA die Anti-England-Hetze von Roland Emmerichs (in manchem sehr vergleichbaren) DER PATRIOT. Aber so ein freischwebender, unspezifischer Nationalismus hat in gewisser Weise etwas noch Beängstigenderes, weil er wirkt wie ein schlafender Erreger, der sich durch die Winde treiben lässt, bis er irgendwo einen Wirt findet, in dem er wieder virulent werden kann. Und so oder so ist er, egal wie harmlos, einfach emotional wie ästhetisch schlicht zum Kotzen."

01. Januar 2011 | BERGBLUT • Kritik • Bergblut

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