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DAS ROTE ZIMMER

DAS ROTE ZIMMER

Regie Rudolf Thome
Kinostart 13.01.2011
Genre Drama

Kritiken • DAS ROTE ZIMMER

07. Januar 2011 | DAS ROTE ZIMMER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Das Subgenre des Dreiecks-Films wird mit DAS ROTE ZIMMER (DAS ROTE ZIMMER Trailer) um einen schönen Beitrag bereichert, schreibt Thorsten Funke. "Rudolf Thome ist mit dem Alter nicht distanziert und kühl geworden, sondern geht seinen Leidenschaften und Träumen mit unerhörter Offenheit nach, in einem gelassenen Rhythmus, der selbst die gröbsten Banalitäten in die richtige Balance bringt. Es ist noch keine Minute von Das rote Zimmer vorbei, da steht eine nackte Frau im Türrahmen. Eine andere entsteigt einem See, wickelt sich ein Handtuch um, setzt sich zu Fred ans Ufer, stellt sich als Venus vor und macht ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann. Auch so eine Männerfantasie, die aber in ihrer beiläufigen Inszenierung nicht als solche daherkommt, sondern als schöne Utopie, als Dialog zwischen Menschen und Göttern mit den Mitteln des Smalltalks."

12. Januar 2011 | DAS ROTE ZIMMER • Kritik • kultiversum.de

Oliver Heilwagen schreibt: "Nie rutscht der Film in Klischees ab. Dafür sorgen die nüchterne Bildsprache und Dialoge, die zwischen Banalem und Überraschendem mühelos hin- und herpendeln. So entsteht eine völlig kitschfreie Vision vom Liebesglück. Vermutlich wäre die erotische Emanzipation erst erreicht, wenn es auf der Welt zuginge wie in Rudolf Thomes Filmen."

12. Januar 2011 | DAS ROTE ZIMMER • Kritik • getidan.de

Peter Claus ist angetan. "Mit ironischem Blick auf unser aller Harmoniebedürfnis hat Rudolf Thome auch das parat – und entlässt sein Publikum damit aus einem der schönsten Liebesmärchenfilme voller bittererer Wahrheiten, die je im deutschen Kino herausgekommen sind. Ein Hochgenuss für ein an Geistreichem interessiertes Publikum, das keine Angst vor Gefühlen hat, und erst Recht nicht vor Geheimnissen. Chapeau!"

04. Januar 2011 | DAS ROTE ZIMMER • Kritik • film-dienst

Alexandra Wach ist durchaus angetan. "Das fragile Gleichgewicht zwischen Realität und Fantasie gerät selbst in den zur Nüchternheit neigenden Bildern nie aus den Fugen, und der Kampf der Geschlechter ist längst zugunsten der Frauen entschieden. Sie haben das Kommando, üben willensstark sanfte Gewalt aus, manipulieren, ohne Schmerzen zu bereiten, analysieren, um zu besänftigen, als wäre es nie anders gewesen. Vorbei die Zeiten, als das Auftauchen eines Mannes das Ende ihrer Liaison bedeutet hätte. Wozu streiten, wenn man doch teilen kann? In diesem neuromantischen Kosmos ist ohnehin jede Verrücktheit möglich, und selbst die vielen Fragebögen, biochemischen Statistiken, Sitzordnungen und Verträge können seiner Leichtigkeit nichts anhaben, laden sie doch nur dazu ein, als verzauberte Anweisungen zum Genuss des Augenblicks gelesen zu werden."

01. Januar 2011 | DAS ROTE ZIMMER • Kritik • fbw-filmbewertung.com

"Locker, elegant und mit feiner Ironie inszenierte Rudolf Thome diese Ménage a trois. Ein an dramaturgischen Kniffen reiches Drehbuch – der Kussforscher wird zum Forschungsobjekt der Frauen und dem Kusslabor wird das Liebeslabor "rotes Zimmer" gegenübergestellt – bietet eine Fülle reizvoller Gesprächspartien. So zieht das Spiel der Geschlechter den Zuschauer wie im Sog in seinen Bann. Man spürt die Sinnlichkeit, die Erotik, und wird dann statt mit den sonst üblichen "Bettbildern" in liebevolle Geheimnisse geleitet. Schöne Übergänge und Parallelen (Luzie betrachtet sich im Spiegel, während Sibil mit Fred im Bett kuschelt) sind ein Verdienst der guten Montage."

01. November 2010 | DAS ROTE ZIMMER • Kritik • Das Rote Zimmer

Überblick zum Film auf moviepilot.de

26. Oktober 2010 | DAS ROTE ZIMMER • Kritik • somedirtylaundry

"Nur ein wenig jetzt, mehr wird es hoffentlich später zu sagen geben über diesen schönen Film, aber dazu muss und möchte ich auch DAS ROTE ZIMMER (DAS ROTE ZIMMER Trailer) wohl zuerst noch ein zweites Mal sehen; so kunstvoll versteckt der Film seine kunstvolle Konstruktion. Vielleicht sind alle Rudolf Thome-Filme inzwischen Beschreibungen von Inseln. Beschreibungen weil sie eher beschreiben denn erzählen, wie etwas geschieht: nicht unbedingt nüchtern, aber stets genau und ein wenig pedantisch (das Kino darf pedantisch sein), eins nach dem anderen, jeder Schritt hat dieselbe Emphase, ob sich zwei küssen und eine dritte den Kuss beobachtet."

01. Oktober 2010 | DAS ROTE ZIMMER • Kritik • cargo-film.de

Ekkehard Knörer schreibt: "DAS ROTE ZIMMER (DAS ROTE ZIMMER Trailer) ist ein Fantasiestück und hat doch immer Wirklichkeitsreste an der Angel. Das ganze funktioniert (und es funktioniert wunderbar), weil es in sich selbst so perfekt balanciert und tariert ist. Der Auftritt der Göttin Venus etwa ist das Selbstverständlichste von der Welt. Alles hat hier das gleiche Gewicht und keine Tat zieht eine schlimmmögliche Folge nach sich. Rudolf Thome wiederverzaubert die Welt, aber er tut das, und es ist ein genialer Trick, durch Banalisierung."

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