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DIE VATERLOSEN

DIE VATERLOSEN

Regie Marie Kreutzer
Kinostart 04.08.2011
Genre Drama

Kritiken • DIE VATERLOSEN

05. August 2011 | DIE VATERLOSEN • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Christian Alt lobt besonders das Drehbuch. "Die größte Stärke des Films ist zweifelsohne sein Drehbuch. Marie Kreutzer schafft es, die emotionalen Momente des Films nie kitschig zu inszenieren, obwohl sie es auf dem Papier zweifelsohne sind. Bei der dramaturgischen Finesse, die der Film gerade in der ersten Hälfte aufweist, verzeiht man ihm so manche plakative Darstellung am Ende gerne."

16. Februar 2011 | DIE VATERLOSEN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Till Kadritzke hat etwas mehr erwartet. Die Regisseurin "visualisiert die Erinnerungen mit stilisierten Rückblenden im Polaroid-Look und lässt ihren Film damit immer wieder unnötig ins Plakative gleiten. Der heutige Blick auf die Kommunen der 1960er und 70er Jahre ist eben doch erst einmal ein klischeebeladener Blick, und dieses Klischee kann in so wenigen Szenen nicht dekonstruiert werden. Später werden auch in der Haupthandlung die Dialogzeilen zunehmend deutlicher, und vieles von dem, was man als Zuschauer eigentlich spüren sollte, wird schließlich doch explizit ausgesprochen."

01. August 2011 | DIE VATERLOSEN • Kritik • schnitt.de

Kyra Scheurer findet DIE VATERLOSEN (DIE VATERLOSEN Trailer) weitgehend konventionell inszeniert und umgesetzt – aber für ein Leinwanddebüt soll sich der Filmemacher auch nicht gleich in jedem Bereich an die Kür wagen. "Vor der Folie der gemeinsamen Backstory entfaltet sich ein figurenzentriertes Ensembledrama, das hohe Ansprüche an die Drehbuchentwicklung stellt, die dementsprechend intensiv und zeitaufwändig war. Im Ergebnis gelingt der Nachwuchsfilmemacherin Marie Kreutzer eine nicht perfekte, aber doch berührende und facettenreiche Variation einer klassischen Geschichte."

07. April 2011 | DIE VATERLOSEN • Kritik • Die Presse

Markus Keuschnigg sah einen Film, dem ein wenig mehr Freiheit gut getan hätte. "Fast ist man ein wenig traurig, dass Kreutzer ihren Film immer wieder in ein dramaturgisches Korsett einspannt, dass sie ihrem spielwütigen Ensemble immer wieder Sequenzen verordnet, die einfach sein „müssen“, damit das große erzählerische Rund am Ende auch aufgeht. Da hört man dann nicht selten das Drehbuchpapier im Hintergrund rascheln, da spürt man förmlich die dramaturgische Mechanik, die waltet und schaltet, und den feinen Freiflug in der Inszenierung mit all der Alltagspoesie, all den tollen Blicken und Bewegungen immer wieder verunmöglicht."

07. April 2011 | DIE VATERLOSEN • Kritik • filmering.at

Zu viel des Guten sah Michael Föls. "Marie Kreutzer gibt sich wirklich Mühe auf subtile Weise die Beziehungen der Figuren zu erläutern, aber alle Subtilität wird im Keim erstickt wenn es an die oftmals plakativen und meistens kitschigen Rückblenden im Retrolook geht. Hier wäre weniger sicher mehr gewesen, denn es wirkt hier auch oftmals viel zu konstruiert wenn dem Zuseher bewusst Informationen vorgehalten werden um sie an anderer Stelle wieder aus dem Hut zu ziehen."

06. April 2011 | DIE VATERLOSEN • Kritik • Der Standard

Isabella Reicher sah überzeugende Newcomer. "Unter den Schauspielern überzeugen nicht zuletzt (relative) Kino-Newcomer wie Philipp Hochmair oder Andrea Wenzl (derzeit auch am Wiener Volkstheater als Antigone auf der Bühne). Für die Regisseurin hatte die Anlage als Ensemblefilm - gegenüber einer Fokussierung auf eine Heldin - von Anfang an Priorität, wie sie betont. Daraus gewinnt dieser eigenwillige Film nun wesentlich seine Dynamik und Intensität."

11. Februar 2011 | DIE VATERLOSEN • Kritik • Junge Welt

Laut Anja Röhl hat der Film leider einige Probleme "nicht mal andeutungsweise im Blick. Der Konflikt um das unselige Vater-Tochter-Verhältnis bleibt recht unspektakulär. Von einem Spannungsbogen läßt sich kaum sprechen. Wären nicht die großartigen Hauptdarsteller Andrea Wenzel und Andreas Krisch (Tochter und Vater), wäre der Film kaum zu empfehlen. So aber nimmt man einige gute psychologische Erkenntnisse mit, und es stellt sich auch eine gewisse Tiefenwirkung ein. Man ist mit dem Kinoerlebnis noch eine Zeitlang beschäftigt."

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