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MOTHERS

MOTHERS

Regie Milcho Manchevski

Inhalt • MOTHERS

Zwei neunjährige Mädchen sind auf der Suche nach Aufmerksamkeit. Um diese zu bekommen, melden die Kinder der Polizei, dass sie von einem Exhibitionisten belästigt worden sind. Im Laufe der Befragung spinnen sich die Mädchen eine wilde Geschichte zusammen, die mit der Verhaftung eines unschuldigen Mannes endet.

Anderer Ort, andere Personen. Ein Filmteam dreht eine Dokumentation über ein kleines Dorf. Das besondere an dem Dorf: Es gibt nur noch zwei Einwohner, Bruder und Schwester, und diese haben seit Jahren nicht mehr miteinander gesprochen. Während die Mitglieder der Filmcrew versuchen die seltsame Beziehung zwischen den Geschwistern einzufangen, haben die Dokumentarfilmer selbst mit einer Dreiecksbeziehung zu kämpfen.

Erneuter Szenenwechsel. Ein Journalist vergewaltigt und ermordet eine wehrlose Frau. Der Mann inszeniert sich selbst und wird sowohl zum Hauptakteur als auch zum Beobachter der blutigen Tat.

Hintergründe zu MOTHERS
Mit seinem Drama MOTHERS inszeniert der oscarnominierte Regisseur und Autor Milcho Manchevski, nach VOR DEM REGEN und DUST, erneut einen Film der sich weitab üblicher Erzählstrukturen bewegt. Manchevski erzählt drei völlig unterschiedliche Geschichten, mit völlig unterschiedlichen Charakteren, Motivationen und Erlebnissen. Was die drei Geschichten verbindet ist die allgegenwärtige Suche nach der Wahrheit. Dabei spielt der Filmemacher mit der Frage nach Fiktion und Realität.

Der Erzählstrang über die jungen Mädchen ist fiktional. Er zeigt wie die Fantasien Einzelner echte Auswirkungen auf eine unbeteiligte Person haben können. Es ist ein Ereignis, welches sicherlich schon häufig vorgekommen ist und an dessen Authentizität keiner Zweifeln würde. Die Geschichte über die Dokumentation des kleinen Dorfes stammt ebenfalls zu 100 % aus Manchevskis Feder, obwohl die dokumentarischen Elemente im ersten Moment den Eindruck einer Realitätsabbildung vermitteln. Die dritte Geschichte hingegen, über den perfiden Killer, ist eine echte Dokumentation, die mit originalem Polizeimaterial arbeitet. Obwohl gerade diese Geschichte für die meisten Zuschauer wohl am wenigsten vorstellbar ist.

Philipp Spießbach

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