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THE GUARD

THE GUARD

Regie John Michael McDonagh
Kinostart 22.09.2011
Genre Komödie

Kritiken • THE GUARD

23. August 2011 | THE GUARD • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Martin Gobbin ist durchaus überzeugt: Es gelingt dem Film "mühelos, jederzeit spannend und amüsant zu sein, auch wenn die hohe Witzdichte in den Dialogen manchmal etwas angestrengt wirkt und einige Klischees – darunter die ausführlichen Erklärungen des sich in Sicherheit wiegenden Mörders kurz vor dem Scheitern seines Vorhabens – bedient werden. Diverse filmgeschichtliche Referenzen bleiben als bloße Selbstzwecke in der Luft hängen, dabei hätte es THE GUARD (THE GUARD Trailer) als eigenständiges Werk mit einem pointenreichen Drehbuch gar nicht nötig gehabt, auf andere Kinoerfolge anzuspielen, um zu überzeugen."

28. September 2011 | THE GUARD • Kritik • wieistderfilm.de

"Kultivierter FBI-Agent trifft auf ländlichen Bullen. – Was in TWIN PEAKS als sich ergänzendes Team zum Lüften düsterer Geheimnisse dient, ist in THE GUARD (THE GUARD Trailer) liebevoll-schräges Charakterportrait auf Kosten so mancher Minderheiten. Das Spielfilmdebüt von Regisseur und Autor John Michael McDonagh ist bis auf das Finale unspektakulär – für viele Genrefreunde allerdings gerade dadurch charmant – und auf alle Fälle angenehm unkonventionell."

22. September 2011 | THE GUARD • Kritik • kultiversum.de

Denis Demmerle lobt die punktgenauen, ebenso bösen wie witzigen Dialoge. "Bemerkenswert, wie sich die Story um den kleinen Dorfpolizisten und dessen Lebenswelt entwickelt: Die Abgesandten der großen weiten Welt müssen sich anpassen, um zum Erfolg zu kommen. Bis zur Schluss-Pointe: Als Schauplatz des Showdowns fungiert ein mit Drogen und schwer bewaffneten Gangstern bepackter Ozeandampfer."

21. September 2011 | THE GUARD • Kritik • FILMtabs

Ein "trefflicher Spaß", sagt Günter H. Jekubzik. "THE GUARD (THE GUARD Trailer)" hat so viel schwarzen Humor, dass dieser Film nicht schwarz-weiß, sondern schwarz-schwarz sein müsste. Doch seine Farben sind ebenso grell wie die Musik mit Cha-Cha-Cha und Calexio. Im Stil erinnert er an SEXY BEAST, doch hier steht die klasse Urgewalt Brendan Gleeson zentral, eine einmalige Erscheinung."

21. September 2011 | THE GUARD • Kritik • filmering.at

Michael Föls ist vom Hauptdarsteller begeistert. "Brendan Gleeson liefert eine beeindruckende Gala-Vorstellung ab und positioniert seine herrlich gespielte Figur zwischen allen Stühlen, sodass man sie nie wirklich einordnen kann. Er hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, man weiß aber nie was er gerade ernst meint und was nicht. Diese Ambivalenz der Figur ist es was sie so unheimlich interessant macht und das ruhige Spiel von Gleeson und sein lakonischer Humor treffen den Charakter perfekt auf den Punkt."

19. September 2011 | THE GUARD • Kritik • schnitt.de

Heiko Martens lont den Regisseur John Michael McDonagh, der THE GUARD (THE GUARD Trailer) nicht bierernst auftischt, "sondern mit einem Humor, der vom Florett bis zum Vorschlaghammer die komplette Klaviatur zu bedienen weiß. Dazu kommen die Küste und die grünen Wiesen Irlands – und die Figuren atmen Seele, ohne daß es sonderlich viel mehr bedarf."

20. Februar 2011 | THE GUARD • Kritik • the-gaffer.de

"Obwohl THE GUARD (THE GUARD Trailer) auf die große Schuld und Sühne-Exploration von BRÜGGE SEHEN... UND STERBEN? (BRÜGGE SEHEN... UND STERBEN? Trailer) verzichtet, ist die von skurrilen Eigenheiten umringte Hauptfigur in ihrem Kern keinesfalls ein charakterliches Vakuum, wie es in vielen anderen Genrevertretern der Fall ist. Spätestens die Veröffentlichung auf DVD wird den Erstling von John Michael McDonagh zum zitierfähigen Geheimtipp machen, doch die besten Szenen des Films finden auf einer Parkbank und in einem Pub statt. Kein gesprächiger Gangster ist da anwesend, nur ein Sohn und eine Mutter, die sich keine Illusionen über ihr Kind macht. Das reicht."

15. Februar 2011 | THE GUARD • Kritik • Die Zeit

Dank toller Charaktere und Akteure wird aus einem Buddy-Cop-Film ein Fest des schwarzen Humors, lobt Daniel Erk. "THE GUARD (THE GUARD Trailer) singt das Hohe Lied auf unterschätzte Eigenschaften: Renitenz, schlechte Laune, Dickköpfigkeit und Freude (auch an unvernünftigem Vergnügen) – in Irland offenbar Tugenden. Dabei spielt das schön anzusehende Land eher eine Nebenrolle. Es geht vielmehr um das Wesen der Provinz und diese Provinz bringt angenehm eigenartige Menschen hervor. Kein Wunder also, dass THE GUARD (THE GUARD Trailer) in vieler Hinsicht an die Brenner-Filme mit Josef Hader (zuletzt DER KNOCHENMANN (DER KNOCHENMANN Trailer)) erinnert."

14. Februar 2011 | THE GUARD • Kritik • Die Tageszeitung

Andreas Resch mag den Humor. "In der Boyle-Figur erkennt man Referenzen an Lieutenant Frank Drebin, den Protagonisten der "Naked Gun"-Reihe, an Inspektor Clouseau und auch an Homer Simpson. Der große Unterschied zu diesen Figuren ist, dass Boyle relativ lebensecht herüberkommt. Denn sosehr die ihn umgebende Filmwelt durch das ständige Spiel mit Genrekonventionen stets ihre Künstlichkeit, ihre Gemachtheit offenbart - was in einem an augenzwinkernder Selbstironie kaum zu überbietenden Schluss kulminiert -, so real erscheint einem Boyle in seiner ganzen hemdsärmeligen Schnoddrigkeit."

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