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GLÜCKLICHE FÜGUNG

GLÜCKLICHE FÜGUNG

Regie Isabelle Stever
Kinostart 20.01.2011
Genre Drama

Kritiken • GLÜCKLICHE FÜGUNG

30. Dezember 2010 | GLÜCKLICHE FÜGUNG • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Michael Kienzl meint: "In der Literatur, aber auch in anderen filmischen Herangehensweisen, lässt sich das Innenleben der Protagonisten ohne weiteres einbeziehen. In GLÜCKLICHE FÜGUNG (GLÜCKLICHE FÜGUNG Trailer) sehen wir an Simones Gestik und Mimik, dass etwas nicht stimmt. Durch die distanzierte Erzählweise wissen wir aber weder, was nicht stimmt, noch interessiert es uns sonderlich, dass etwas nicht stimmt. Während die Wirkung des Horrorfilms auf einer möglichst geringen Distanz gegenüber dem Geschehen beruht, bleibt zwischen Simone und dem Zuschauer ein unüberwindbarer Graben."

12. Februar 2011 | GLÜCKLICHE FÜGUNG • Kritik • br-online.de

Margret Köhler bezeichnet den Inszenierungsstil als oft irritierend. "Lange Einstellungen, innere Leere, bedeutungsschwangeres Schweigen, Fragen ohne Antworten – Berliner Schule in Reinkultur. In surrealer Atmosphäre wecken die Figuren keine Sympathie. Stefan Rudolf spielt den freundlichen, partnerschaftlichen und integren Gutmenschen so beängstigend intensiv, dass man ihm nicht eine Sekunde über den Weg traut. Annika Kuhl verkörpert überzeugend Haltlosigkeit und Unberechenbarkeit eines Menschen am Abgrund. Fragen wie "Liebst du mich?" oder "Wenn alle Fische im See tot sind, ist der See dann auch tot?" bleiben offen. Wie so vieles."

19. Januar 2011 | GLÜCKLICHE FÜGUNG • Kritik • schnitt.de

Es ist ein Genuß, dieser Frau beim Beobachten zuzuschauen, schreibt Matthias Wannhoff. "So schenkt Ingrid Stever ihrer herausragenden Hauptakteurin zahlreiche Einstellungen, von denen jede für sich ein kleines Kunstwerk ist. Die dramaturgische Enthaltsamkeit wird dafür umso rigider durchgezogen. Zu sagen, Ingrid Stever erzähle elliptisch, wäre untertrieben, sie beschneidet ihre Figuren auch vertikal. Der asketische Gestus wird solange durchgehalten, bis sich das erzählerische Faß der häuslichen Gewalt öffnet. "Bitte, tu’ das nicht", fleht die Heldin."

02. Januar 2011 | GLÜCKLICHE FÜGUNG • Kritik • screenshot-online

Harald Mühlbeyer sah eine sozialer Einsamkeit und Verzweiflung. "Stets erzählt Ingrid Stever eine doppelte Geschichte: die Handlung, die das perfekte Glück eines Paares zeigt, beißt sich dabei mit der Art der Umsetzung, die distanziert, kalt, ganz Berliner Schule in vielen kleinen Momenten das immer mögliche Kippen in die Katastrophe andeutet. Je größer der Bauch der Frau wächst, umso unheilschwangerer wird der Film."

01. Januar 2011 | GLÜCKLICHE FÜGUNG • Kritik • Glückliche Fügung

Überblick zum Film auf moviepilot.de

27. Dezember 2010 | GLÜCKLICHE FÜGUNG • Kritik • weltexpress.info

Lida Bach ist durchaus angetan. "Subtile Szenen enthüllen das Ideal eines beschaulichen Kleinfamilienlebens als spießbürgerliches Gefängnis. Das frisch renovierte Häuschen ist Simones Gruft, in welcher der professionelle Sterbebegleiter Hannes sie zutraulich in den emotionalen Tod wiegt wie die Patienten im Hospital. Ihre bis zur bitter zynischen Pointe konsequente Gesellschaftskritik macht Ingrid Stevers Charakterporträt zu einer raren
GLüCKLICHE FüGUNG (GLüCKLICHE FüGUNG Trailer) im Kino."

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