Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

MÜTTER UND TÖCHTER

MÜTTER UND TÖCHTER

Regie Rodrigo Garcia
Kinostart 28.04.2011
Genre Drama

Kritiken • MÜTTER UND TÖCHTER

21. April 2011 | MÜTTER UND TÖCHTER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Glaubwürdig nennt Robert Zimmermann den Film. "In welche Richtung man auch blickt, bietet MÜTTER UND TÖCHTER (MÜTTER UND TÖCHTER Trailer) eine leise und dennoch komplex verdichtete Komposition von Geschichten und Gleichnissen an, die in Ihrer Gesamtheit nur emphatisch erfasst werden können und für abstrakte Verallgemeinerungen keinen Raum lassen. So gelingt dem Film deutlich mehr, als durch analytische Darstellung und Interpretation fassbar wird: Das Verhältnis von Eltern und Kindern ist das Erlebnis einer – wenn auch zeitlich begrenzten – Gemeinsamkeit, die wichtiger ist als rein biologische Abstammung, oder, wie es mehrfach im Film formuliert wird: es geht um "die gemeinsam verbrachte Zeit"."

28. April 2011 | MÜTTER UND TÖCHTER • Kritik • bummelkino.de

Arne Hübner hätte eine gestrafftere Version des Filmes besser gefallen. "Garcia beweist hier eine spitze Feder, setzt aber mitunter auch den Holzhammer ein. Des Weiteren fransen die Geschichten aufgrund der zu langen Laufzeit gegen Ende unangenehm aus, werden aber durch das pointierte Spiel von Naomi Watts und der wieder einmal bravourös aufspielenden Annette Bening getragen."

28. April 2011 | MÜTTER UND TÖCHTER • Kritik • textezumfilm.de

José García freut sich, dass die Charaktere genug Tiefe hatten. "Trotz der vielen Figuren in Mütter und Töchter (Mütter und Töchter Trailer) gelingt es den hervorragenden Darstellerinnen, ihren Figuren Leben einzuhauchen. Mit zunehmender Handlung werden Karen und Elizabeth immer vielschichtigere Charaktere. Kerry Washington bleibt im Vergleich zu Annette Bening und Naomi Watts zwar etwas blasser, aber dies ist eher darauf zurückzuführen, dass ihr Handlungsstrang weniger ausgebaut, mit der Haupthandlung erst gegen Ende verknüpft wird."

28. April 2011 | MÜTTER UND TÖCHTER • Kritik • NZZonline.ch

Bettina Spoerri hätte es mehr gefallen, wenn von allem etwas weniger gewesen wäre. "Immer wieder macht sich ein Drehbuch (Garcia) bemerkbar, das sich krampfhaft bemüht, jede Spielart der Beziehung Mutter - Kind abzuhandeln. Eine Fleissarbeit, die umso mehr eine inspirierte filmische Auseinandersetzung mit dem im Filmtitel so programmatisch festgelegten Kernthema vermissen lässt."

28. April 2011 | MÜTTER UND TÖCHTER • Kritik • Der Tagesspiegel

David Ensikat vergleicht den Film mit der vorangegangenen Serie des Regisseurs. In Treatment sagt: Es gibt keine einfachen Lösungen. Mütter und Töchter (Mütter und Töchter Trailer) wirkt, als habe sich der Regisseur erholen wollen von dieser Zumutung. All diese unauflösbaren Dramen, die zumeist auf Eltern-Kind-Konflikten beruhen. Als habe er beweisen wollen, dass das alles gut ausgehen kann, und zwar ratzfatz. Man muss nur viel mehr auf einmal erzählen, größere Bilder machen und mehr Musik draufgießen."

28. April 2011 | MÜTTER UND TÖCHTER • Kritik • Berliner Zeitung

Alexandra Seitz gefielen die Schauspielerinnen in diesem "Frauenfilm". "Männer kommen in diesem Film eher am Rande vor, das fällt aber nicht unangenehm auf. Stattdessen erhalten drei wunderbare Schauspielerinnen genügend Raum: Annette Bening, die für ihre Darstellung der Karen eine Oscar-Nominierung erhielt; Naomi Watts, die Elizabeth mit aller ihr zur Verfügung stehenden zarten Härte spielt; und Kerry Washington, die aus dem Klischee des Muttertiers dessen kraftvolles Urbild herauspräpariert. Und keiner stiehlt ihnen die Schau."

27. April 2011 | MÜTTER UND TÖCHTER • Kritik • getidan.de

Peter Claus ist von der Hauptdarstellerin begeistert. "Annette Benings Karen taumelt geradezu durch verschiedene Höhen und Tiefen. Die Schauspielerin offenbart die Verletzlichkeit der Figur mit einer angenehm selbstverständlich anmutenden Darstellung, die nie ins Hysterische geht oder aufgesetzt wirkt. Man schaut dieser Frau ungeheuer gern zu – und folgt ihr gern, wenn sie Antwort auf die Frage sucht, was ein Leben eigentlich als lebenswert erscheinen lässt."

27. April 2011 | MÜTTER UND TÖCHTER • Kritik • Deutschlandradio

Hans-Ulrich Pönack entdeckt viele Gefühle. "Die weibliche Seelenlage, gleich mehrfach, Östrogen pur, die fließenden Hormone, bei verschiedenen Generationen, und spannenden Charakteren, zwischen kratzbürstig, cool und irritiert, als modernes Gefühls-Drama, mit mehr Realitätsgeschmack als fiktionalem Süßholz. Einfühlsam wie psychologisch "stimmungsvoll" vermittelt dank der hervorragenden weiblichen Akteurinnen."

26. April 2011 | MÜTTER UND TÖCHTER • Kritik • schnitt.de

Arezou Khoschnam war gerührt. "Die Betonung des Schicksals als Entscheider über Glück und Leid hinterläßt dabei einen leicht pathetischen Nachgeschmack, unter dem Garcías Regieleistung zwar leidet, aber glücklicherweise nur ein wenig. Denn der Mexikaner erweist sich im Großen und Ganzen als feinfühliger Erzähler und genauer Beobachter seiner Figuren, ohne je aufdringlich zu werden. Die Nähe zwischen Figuren und Zuschauer macht die leichte Überlänge in keiner Sekunde spürbar und von García ist im Rahmen des großen Gefühlskinos sicher noch einiges zu erwarten."

26. April 2011 | MÜTTER UND TÖCHTER • Kritik • film-dienst

René Claßen hat viele Fragen nach dem Kinobesuch. "Wie kann es sein, dass das Verhältnis von Eltern und Kindern von so großer Nähe und ebenso großen Missverständnissen geprägt ist? Warum ist man eher in der Lage, die Fehler Wildfremder zu tolerieren, als die von Menschen, die man am meisten liebt? Entscheidend für das Gelingen des Films ist, dass er solche Fragen nicht mit Antworten abtötet. So bleibt das Ringen der Charaktere mit ihren engsten biologischen Bindungen unmittelbar – und erzeugt im Idealfall Momente der Selbsterkenntnis, die die Sinne für die elementare Bedeutung des Miteinanders schärfen – im Umgang mit den eigenen Müttern und Töchtern, Vätern und Söhnen."

26. April 2011 | MÜTTER UND TÖCHTER • Kritik • filmtabs

"Regisseur Rodrigo Garcia, dessen Spezialität solche Geschichten um mehrere Frauen zu sein scheint, baut einige Nebenthemen mit ein, reflektiert die Funktion von Familie, hinterfragt auch mal den Glauben. Vor allem führt er seine gute Darstellerriege energisch zu einer runden Ensemble-Leistung. So gibt es ein gerüttelt Maß an Rührung und Tragik, vor allem bei Karen, deren Mutter selbst schon nicht unbedingt ein fröhlicher Mensch ist. Sie sieht das Leben als eine Enttäuschung nach der anderen. Aus der Fähigkeit, sich zu ändern, erwächst andererseits die Hoffnung des Films."

24. April 2011 | MÜTTER UND TÖCHTER • Kritik • br-online.de

Walli Müller stellt fest: "Die drei Frauenschicksale, die parallel erzählt werden, greifen ineinander, sodass am Ende alles einen Sinn ergibt. Es sind sehr ergreifende Geschichten, denen man gerne folgt, und charismatische Frauen, denen man ein Stück vom Glück gönnen würde. Fazit: Drei weibliche Heldinnen und klassische Frauenthemen: Gebären, Mutter sein, Tochter sein ... Aber wenn's den Regisseur Rodrigo Garcia interessiert hat, warum dann nicht auch andere Männer?!"

20. April 2011 | MÜTTER UND TÖCHTER • Kritik • programmkino.de

Marcus Wessel hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Der Geschichte haftet stets etwas Künstliches an, da mit Blick auf das Ende Wendungen forciert und Zusammenhänge konstruiert werden. Auch in MÜTTER UND TÖCHTER (MÜTTER UND TÖCHTER Trailer) treten bestimmte Stellschrauben des Drehbuchs überdeutlich hervor und doch mag man hier großzügiger als in anderen Fällen über sie hinwegsehen. Das liegt zum einen an Garcias Fähigkeit, sein sehr persönliches Anliegen in lebendige, glaubhafte Charaktere einfließen zu lassen, zum anderen garantieren die Schauspieler – und da ganz besonders die zuletzt für ihre Rolle in The Kids are all right (The Kids are all right Trailer) Oscar-nominierte Annette Bening –, dass man dieser Geschichte über das Suchen und Finden jederzeit mit Interesse und Empathie folgt."

19. April 2011 | MÜTTER UND TÖCHTER • Kritik • br-online.de

Margret Köhler sah ein kluges, zurückhaltend inszeniertes Drama. "Die Fokussierung auf diese beiden Frauen hätte genug Stoff geboten und hält auch Dreiviertel des Films gefangen. Nicht unbedingt zwingend ist die Einführung von Lucy, gut gespielt von Kerry Washington als künftige Adoptivmutter zwischen Unsicherheit, Hoffnung und dem eisernen Willen nach einem Kind. Dadurch bricht der in sich geschlossene und intime Kreis, die Geschichte verliert etwas an Intensität. Auf die Fragen, was bedeutet Familie, welche Relevanz haben biologische Eltern, geht Adoption mit Identitätsverlust einher, vermeidet García trotz großer Gefühle eine erlösende und damit allgemeingültige Antwort. Diese könnte nur falsch sein. Es sind die Wunden der Kindheit, die ein Leben lang schmerzen."

30. März 2011 | MÜTTER UND TÖCHTER • Kritik • outnow.ch

"MÜTTER UND TÖCHTER (MÜTTER UND TÖCHTER Trailer) ist ein Film, der tief berührt, ohne dabei kitschig zu sein. Dies vermutlich vor allem, weil er weitgehend auf Klischees verzichtet. Wer seinen nächsten Kinobesuch zur "Katharsis mit Stil" nutzen und bittere Tränen weinen, aber auch lachen möchte, ist mit diesem Film perfekt bedient."

01. Februar 2011 | MÜTTER UND TÖCHTER • Kritik • Mütter und Töchter

Überblick zum Film auf moviepilot.de

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,62009