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IRON SKY

IRON SKY

Regie Timo Vuorensola
Kinostart 05.04.2012
Genre Science Fiction, Komödie, Fantasyfilm

Kritiken • IRON SKY

29. Februar 2012 | IRON SKY • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Milchstraßen-Mainstream", urteilt Sonja M. Schult. "Um wirklich bissig zu sein, fehlt IRON SKY (IRON SKY Trailer) die Anbindung an die Gegenwart – oder an die tatsächliche NS-Geschichte, wie etwa bei der Rachefabel von Inglourious Basterds. Vielleicht fehlt auch schlicht die subversive Boshaftigkeit. Dafür ist der Film voll von Anspielungen, Filmzitaten und teils besetzt mit Schauspielern, die selbst filmgeschichtliche Zitate sind, wie der lebenslang als Obernazi besetzte Udo Kier in der Rolle des alternden Mondführers Wolfgang Kortzfleisch, dem die Autorität abhanden gekommen ist."

13. Juni 2012 | IRON SKY • Kritik • wieistderfilm.de

"Abgesehen von ein paar Stellen, die nun doch ganz lustig geraten sind, ist das groß angekündigte Weltraum-Nazi-Spektakel IRON SKY (IRON SKY Trailer) zwar keine visuelle, aber eine erzählerische Enttäuschung. Wenn ein Computerfreak seinen ersten Kinofilm macht und seine Fans munter zum Reinreden einlädt, geht eben gerne mal das Feingefühl verloren", urteilt Philipp Stroh.

05. April 2012 | IRON SKY • Kritik • artechock

Natascha Gerold sagt's in einem Satz: "Ein internationales Gesamtkunstwerk, das Kritiker spaltet und sein Publikum eint – was braucht ein Kultfilm mehr?"

04. April 2012 | IRON SKY • Kritik • Die Presse

Markus Keuschnigg kann IRON SKY nichts abgewinnen: Die Existenz dieses Films sei gleichbedeutend mit einer Ohrfeige. "Erstarrt zwischen beeindruckenden Computeranimationen, einem zotenhaften, selbstgefälligen Drehbuch und uninspirierter Regie, breitet sich vor einem ein Reigen der nicht eingelösten Versprechen aus. Mit den stark texturierten, oft unangenehm sinnlichen und untergriffigen bis zufallssubversiven Naziploitation-Ausgeburten der 1970er hat IRON SKY wenig zu tun."

04. April 2012 | IRON SKY • Kritik • kunstundfilm.de

Sebastian Blottner ist durchaus angetan. "In seiner völlig überdrehten Science-Fiction-Komödie beutet der junge finnische Regisseur Timo Vuorensola sämtliche denkbaren Nazi-Klischees aus. Dabei zitiert er etliche Genre-Klassiker von Charles Chaplins DER GROSSE DIKTATOR über ALIENS bis zu STAR WARS. Allerdings begnügt sich Timo Vuorensola nicht damit, absurde Wendungen und waffenstarrende Bilder aneinander zu reihen."

02. April 2012 | IRON SKY • Kritik • filmtogo.net

Laut Denis Sasse "bleibt IRON SKY (IRON SKY Trailer) eine enttäuschende Umsetzung eines vielversprechenden und lang angekündigten Konzepts, welches sein Budget an den falschen Stellen eingesetzt hat. Mit überforderten Darstellern, lediglich sporadisch auftretenden gut ausgeführten Ideen und einer fast nicht vorhandenen Handlung kann man keinen Kult kreieren – was eigentlich sowieso nicht geplant werden kann, sondern einfach geschieht."

30. März 2012 | IRON SKY • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Die genialische, grelle Satire ist für Susanne Ostwald "zugegebenermassen Geschmackssache. Ziemlich weit treibt der finnische Regisseur seinen hintersinnigen, hochkomischen Schabernack .... Timo Vuorensolas Werk ist eine Frechheit im besten Sinne, und zwar sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich seiner Entstehungsgeschichte. Denn dieser Filmemacher ist ein kreativer Rebell und lehrt die mächtige Filmindustrie das Fürchten."

29. März 2012 | IRON SKY • Kritik • outnow.ch

"IRON SKY (IRON SKY Trailer) vereint mehrere auf den ersten Blick unvereinbare Elemente - Nazi-Trashfilm, Polit-Satire und Sci-Fi-Blockbuster - zu einem einzigen Kinoerlebnis, das nicht nur beeindruckend umgesetzt, sondern auch zum Grölen komisch ist. Er ist sicherlich nicht nach jedermanns Geschmack; aber hey, erwartet das irgendjemand von einem Film über Nazis vom Mond?

26. März 2012 | IRON SKY • Kritik • filmgazette.de

Drehli Robnik ist enttäuscht: "Die so notorische wie völlig sinnlose - weil von ihrer Logik her politisch-ästhetische Positionierung durch Unschulds- und Hygienemoral ersetzende - Frage, ob man über Nazis lachen darf, sie stellt sich bei IRON SKY (IRON SKY Trailer) nicht: Der Film zielt erstens nicht auf Nazis (oder auf politische Aspekte ihrer Popkultur- und Medienbilder), sondern auf Allzumenschliches (das er auch nicht trifft), und zweitens bietet er nichts zum Lachen."

14. März 2012 | IRON SKY • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns wurde positiv von IRON SKY (IRON SKY Trailer) überrascht, "denn die auf den Mond emigrierten Nazis sind nur ein Teil einer weitreichenden Satire, die mit viel Chuzpe und keinerlei politischer Korrektheit um sich schlägt. Nicht unbedingt subtil, aber sehr unterhaltsam."

01. März 2012 | IRON SKY • Kritik • dasManifest.com

Benjamin Hahn schreibt: "Man merkt es dem Film überdeutlich an, welchen Klassiker die Macher lieben und sich zum Vorbild genommen haben. Und auch wenn Regisseur Timo Vuorensola dem großen Stanley Kubrick sicherlich nicht das Wasser reichen kann, so darf man zumindest feststellen, dass sich DR. SELTSAM - ODER: WIE ICH LERNTE DIE BOMBE ZU LIEBEN durch diese Hommage nicht peinlich berührt fühlen muss: IRON SKY (IRON SKY Trailer) ist ein gute gespielte Polit-Satire, visuell beeindruckend und dank seiner fast schon dystopischen letzten Einstellung auch ein Film mit einer eindeutigen Botschaft."

15. Februar 2012 | IRON SKY • Kritik • Die Zeit

Daniel Erk findet die Nazi-Weltraum-Klamotte langweilig, platt und mutlos. "Statt eine auch nur in Ansätzen interessante, spannende oder wenigstens in Herrgottsnamen alberne Geschichte zu entwickeln, reiht Iron Sky verunglückten Schenkelklopfer an verunglückten Schenkelklopfer und mutlosen Gagversuch an mutlosen Gagversuch, bis endlich die Schlacht um die Erde auf die Leinwand darf."

12. Februar 2012 | IRON SKY • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film hat seine Momente, seine Laibach-Momente, wie Markus Hesselmann findet. "Man erwischt sich dabei, dass man den Mondnazis den Sieg in der Weltraumschlacht zuweilen gönnen würde. Auch wegen der schicken Sachen, die sie tragen. Und tatsächlich kriegen einige von ihnen am Ende die Kurve. Für alle anderen Beteiligten sieht es nicht so gut aus."

12. Februar 2012 | IRON SKY • Kritik • festivalblog.com

Christian Caravante ist durchaus angetan. "Die Dialoge sind schnittig und nur punktuell blöde. Lachen muss man über ein paar Seitenhiebe auf Politik und Weltgeschehen, staunen über die kompakte Story, die nachher sogar spannend wird und in einer Art politischen Metapher (zu Lasten amerikanischer Großmannssucht) endet."

12. Februar 2012 | IRON SKY • Kritik • Sophies Berlinale

"IRON SKY (IRON SKY Trailer) lässt von der ersten Sekunde keinen Zweifel daran aufkommen, dass er sich selbst nicht ernst nimmt. Dennoch ist das Winken mit dem Zaunpfahl wohl für niemanden zu übersehen. Ich glaube, in der Kombination von gelungener Unterhaltung und satirischem Ernst steckt ein großes Kultpotential."

12. Februar 2012 | IRON SKY • Kritik • perlentaucher.de

Thomas Groh ist angetan von dem erstaunlich hochwertig gestalteten Film. Dies "ist ein Nerdfilm reinsten Wassers mit einem Humorpotenzial, das direkt aus Imageboards wie 4Chan oder Krautchan abgeschaut scheint: Zwischen Schamhaarrasurvorlieben und Nordkorea-Beömmelung passen viele Nazi-Uniformen, im absurden Experiment gebleicht auf Arier gemachte Schwarze, wahnwitzige Wissenschaftler, Retro-Computerwitze und Steampunk-Megaträume."

12. Februar 2012 | IRON SKY • Kritik • negativ-film.de

Viel gelacht hat Ciprian David. "IRON SKY (IRON SKY Trailer) ist in erster Linie ein Film für die Bauchmuskeln. Ich wünsche Euch viel Erfolg mit den Karten und viel Spaß bei der Gesangsstunde, mit dem Dritten Weltkrieg, der ein Sternenkrieg wird, dabei, zu erfahren, wer gerne mit Atomwaffen angibt und wer seine nicht ausrüstet, mit der Götterdämmerung und den vielen Eastereggs, die IRON SKY für Euch bereit hält!"

12. Februar 2012 | IRON SKY • Kritik • Der Spiegel

Wolfgang Höbel lobt das Werk der rücksichtslosen Unterhaltung und der schieren Narretei. "Der Regisseur Timo Vuorensola schafft es auf diesem Filmfestival, selbst die verstocktesten Cineasten und die nüchternsten Moralprediger zum Lachen zu bringen - und selbst jene vollkommen anachronistischen Menschen zu begeistern, denen es in diesem Leben nie und nimmer einfallen wird, sich zur Spezies der Nerds zählen zu wollen."

29. Dezember 2010 | IRON SKY • Kritik • Frankfurter Rundschau

Die Macher der Science-Fiction-Komödie IRON SKY (IRON SKY Trailer) suchten Statisten – und ein FR-Fotoredakteur nutzte die Chance. Nun beschreibt Torsten Deutzmann den Selbstversuch, geprägt von unmännlichem Hardern und zirkulierenden Augäpfeln.

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