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VATERLANDSVERRÄTER

VATERLANDSVERRÄTER

Regie Annekatrin Hendel
Kinostart 20.10.2011

Kritiken • VATERLANDSVERRÄTER

20. Oktober 2011 | VATERLANDSVERRÄTER • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Sebastian Schwittay meint: "VATERLANDSVERRÄTER (VATERLANDSVERRÄTER Trailer) ist das schillernde Porträt einer hochgradig widersprüchlichen, schroffen, aber auch charismatischen Persönlichkeit, die in ihrer Komplexität kaum als "gut" oder "schlecht" beschrieben werden kann. Stasi-Helfer, unangepasster Eremit, Freigeist und Charmeur - Hendels Film nähert sich den Gegensätzen in Gratziks Wesen auf respektvolle Weise an und schärft damit auch unseren eigenen kritischen Blick, wenn es um Vorverurteilungen von Menschen geht, die in Diktaturen Unrecht begangen oder unterstützt haben."

10. Februar 2011 | VATERLANDSVERRÄTER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Sascha Keilholz lobt die Regisseurin. "Sie hat hier einen Stoff gefunden, der weit über das Porträt hinausgeht, der in seiner Wurzel viel über Funktionsweisen innerhalb der DDR sagt. In dem Kontext sind vor allem die Gespräche mit Gratziks Führungsoffizier Günter Wenzel aufschlussreich. ... Gratzik, das wird früh deutlich, ist weniger ein pointiert geifernder alter Eigenbrötler als vielmehr das, was man eine prekäre Existenz nennen könnte. Im wiedervereinten Deutschland findet er sich mit gutem Recht nicht zurecht."

20. Oktober 2011 | VATERLANDSVERRÄTER • Kritik • perlentaucher.de

Beeindruckt ist Lukas Foerster von der "Rechercheleistung, die hinter dem Film steckt und auch, dass es der Regisseurin gelungen ist, so viele Menschen dazu zu bringen, mit ihr über unangenehme Passagen des eigenen Lebens zu sprechen. Hendel hat nicht nur Gratzik vor die Kamera bekommen, sondern auch zwei seiner drei Kinder, einige damalige Weggefährten, seine ehemalige Geliebte Renate Biskup, eine Opernsängerin, die bei der Aktenlektüre in Wut ausbricht und - vielleicht am erstaunlichsten - sogar seinen Stasi-Führungsoffizier Günter Wenzel."

20. Oktober 2011 | VATERLANDSVERRÄTER • Kritik • derFreitag

VATERLANDSVERRÄTER (VATERLANDSVERRÄTER Trailer) ist laut Matthias Dell, "eine schön fotografierte Reise durch die Instanzen der Aufarbeitung: zur BStU-Mitarbeiterin, die sich zu Sachlichkeit verpflichtet fühlt; zur bespitzelten Geliebten, die ihre Empörung über die Enttarnung nicht kaschiert; zum Stasi-Führungsoffizier, für den man eine gewisse Sympathie entwickelt angesichts der erstaunten Fragen. Es geht um Macht, Interessen, und deshalb liegt auch das Drama dieses Stasi-Mannes jenseits der Reflexe."

14. Februar 2011 | VATERLANDSVERRÄTER • Kritik • festivalblog.de

Steffen Wagner lobt die Regisseurin. "Die große Leistung der Filmemacherin ist, dass sie hartnäckig bleibt und darüber hinaus auch Menschen zu Wort kommen lässt, über die der Schriftsteller berichtet hat. Durch die Hartnäckigkeit öffnet sich Gratzik und durch die vielen unterschiedlichen Stimmen ergibt sich ein differenziertes Bild eines Menschen, der vom Arbeiter zum Schriftsteller wurde, trotz Widerständen erfolgreich war und viele persönliche Niederlagen erlitten hat. Einfache Täter-Opfer-Zuweisungen werden so unmöglich."

11. Februar 2011 | VATERLANDSVERRÄTER • Kritik • Berliner Zeitung

Ralf Schenk ist begeistert. "Vorsichtig tastend nähert sich die Regisseurin einem Mann, der Bindungen suchte und verwarf, der Camouflage als Lebensart empfand, ein schillernder Individualist, bis heute. VATERLANDSVERRÄTER (VATERLANDSVERRÄTER Trailer), dieses vielschichtige Porträt, ist der bislang beste filmische Gegenentwurf zu DAS LEBEN DER ANDEREN. Die Geschichte eines komplizierten Menschen in komplizierten Zeiten, zärtlich und tragisch, melancholisch, komisch, bitter."

01. Januar 2011 | VATERLANDSVERRÄTER • Kritik • Vaterlandsverräter

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