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DIE AUSBILDUNG

DIE AUSBILDUNG

Regie Dirk Lütter

Kritiken • DIE AUSBILDUNG

10. Februar 2011 | DIE AUSBILDUNG • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Sascha Keilholz will den "amateurhaften Film doch eher mit professionellen Maßstäben begegnen. Und da kann man dann auch über die inszenatorischen Unzulänglichkeiten nicht mehr hinwegsehen. Auf den Punkt bringen sie zwei Discoszenen, die aussehen, als hätte sich in der Geschichte des Kinos noch nie eine Kamera auf die Tanzfläche eines Clubkellers gewagt. Aber selbst, wenn man doch noch einmal eine solche schon bemerkenswerte Naivität voraussetzte – müssten dann nicht ein wenig mehr Erfindergeist und Experimentierfreude im Spiel sein?"

14. Februar 2011 | DIE AUSBILDUNG • Kritik • Die Zeit

Tina Groll sah einen grauen Film, der es leider mit der Symbolik übertreibt. "Auch der Rest der Story ist zu plakativ, zu sehr gewollt. Da gerät Jans Mutter, die engagierte Betriebsrätin im gleichen Unternehmen, unter Druck, verliert ihren Job und läuft gegen eine Glastür. Dazwischen immer wieder Jan, völlig regungslos in allen möglichen Bürosituationen. Ausdruckslos und angepasst sitzt der junge Mann mal vor dem Laptop, verkabelt mit Headset wie ein Sklave in seinen Fesseln. Ausdruckslos und angepasst sitzt Jan in der Kantine und löffelt Tagessuppe."

13. Februar 2011 | DIE AUSBILDUNG • Kritik • festivalblog

DIE AUSBILDUNG ist für Steffen Wagner "das perfekte Beispiel dafür, dass ein Film ungeheuer spannend sein kann und dabei trotzdem auf alles Spektakuläre und vordergründige Effekte verzichtet. Was passiert, wird hier nicht verraten, weil das ein Film ist, den man sehen muss. Es ist der herausragende Film der Perspektive Deutsches Kino 2011 und einer der besten Perspektive-Beiträge der vergangenen Jahre."

11. Februar 2011 | DIE AUSBILDUNG • Kritik • Berliner Zeitung

Ralf Schenk stellt fest: "Jan, der Auszubildende, erlebt krassen Arbeitsdruck, Lohndumping, Verunsicherung, Erpressung, Bespitzelung, das erbarmungslose Ausgeliefertsein an scheinbar anonyme Mächte, ein Konzentrat an Ausbeutung, jenseits der Menschenwürde. Dirk Lütter hat sich für seinen Spielfilm sichtlich von den analytischen Dokumentationen Harun Farockis inspirieren lassen; sein souveräner Blick auf die Zerstörung sozialer Strukturen, das Ende der Solidargemeinschaft unter dem Druck der Rendite wirkt widerständig, zornig."

01. Januar 2011 | DIE AUSBILDUNG • Kritik • Die Ausbildung

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