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DAS LIED IN MIR

DAS LIED IN MIR

Regie Florian Cossen
Kinostart 10.02.2011
Genre Drama

Kritiken • DAS LIED IN MIR

10. Februar 2011 | DAS LIED IN MIR • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Der mehrfach ausgezeichnete Debütfilm DAS LIED IN MIR (DAS LIED IN MIR Trailer) erzählt manchmal zu wenig, aber mit viel Geschick, wie Birte Lüdeking findet. Dies "ist ein universelles Vater-Tochter-Drama über Identität, Schuld und Vergebung, das trotz seines sehenswerten ästhetischen und schauspielerischen Vermögens die spezielle Konstellation von einer Deutschen, die in Argentinien auf die verschwiegene Vergangenheit ihrer Familien stößt, nur in Ansätzen und Andeutungen thematisiert. Zudem bleiben Marias leibliche Eltern zu sehr Randerscheinungen des Geschehens, die Umstände ihrer Ermordung zu sehr im Dunkeln, um die Verbrechen der Militärjunta stärker ins Licht zu rücken, als es hier der Fall ist."

10. Februar 2011 | DAS LIED IN MIR • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Für Dominik Eichhorn funktioniert DAS LIED IN MIR (DAS LIED IN MIR Trailer) "formal wunderbar, hätte jedoch gut daran getan, mehr Fokussierung auf die Handlung zu legen. Zu viele Fragen bleiben offen, die nur am Rande angedeutet und nicht zu Ende erzählt werden. Gerade als der Film die spannendste Wendung nimmt, seinen Blick weg von der Vergangenheit der Protagonisten hin zu ihrer Zukunft wendet, endet er. Maria läuft erneut in den überfüllten Straßen Buenos Aires', zielstrebig in die Zukunft, wagt jedoch einen kurzen Blick zurück. Schade, denn gerade das, was vor ihr liegt, wäre für den Film von Bedeutung gewesen."

24. Januar 2012 | DAS LIED IN MIR • Kritik • wieistderfilm.de

Philipp Stroh vergibt 5 von 10 Punkten. "Cross und seine Autorin zeichnen sorgsam die innere Zerrissenheit der Hauptfigur, schaffen aber keinen Rahmen, der es erlaubt, richtig in die Geschichte eintauchen zu können. DAS LIED IN MIR (DAS LIED IN MIR Trailer) ist verspielt inszeniert und gut gespielt, führt aber leider zu nichts und verlässt sich zu sehr auf ein paar wenige Komponenten. Das Potential des Regisseurs ist hier noch lange nicht ausgeschöpft."

09. Februar 2011 | DAS LIED IN MIR • Kritik • Der Spiegel

Sicher - meint Christian Buß - "das Erzählkonzept von DAS LIED IN MIR (DAS LIED IN MIR Trailer) ist gewagt, das Prinzip Zufall wird arg strapaziert. Wie der Spielfilmdebütant Florian Cossen aber diese biografische Schnitzeljagd in Szene setzt, das beweist Gespür für die Widersprüchlichkeiten und Konstruktionsfehler dessen, was wir Identität nennen: Wir sind, was wir erinnern. Und eben immer noch ein bisschen mehr. Regisseur Florian Cossen und sein Kameramann Matthias Fleischer sind so klug, das Aufschlagen Marias in der südamerikanischen Metropole nicht als sentimentales Coming-Home-Erlebnis auszukleiden. Buenos Aires ist bei ihnen ein flirrender, gefühlsentsättigter und grandios unterkühlt gefilmter Moloch, der der Filmheldin gar nichts anderes übrig lässt, als sich selbst zu finden, wenn sie darin nicht untergehen will."

08. Februar 2011 | DAS LIED IN MIR • Kritik • kultiversum.de

Oliver Heilwagen lobt das intensive "Kammerspiel der Hauptdarsteller: Die Wortwechsel von Vater und Tochter breiten Marias verworrene Gefühlslage nuanciert aus. Dagegen kommt der historisch-politische Hintergrund kaum vor. Genauer: Er wird auf die zwischenmenschliche Dimension verkürzt. Jeder noch so gut gemeinte Eingriff in fremde Leben hinterlässt blinde Flecken, die sich nicht ewig verdrängen lassen. Das Lied in allen Dingen kann auch ein Klagelied sein."

08. Februar 2011 | DAS LIED IN MIR • Kritik • getidan.de

Peter Claus sagt es unumwunden. "DAS LIED IN MIR (DAS LIED IN MIR Trailer) ist kein Film für Action-Fan. Florian Cossen lässt sich Zeit, die Geschichte zu entwickeln. Dabei umkreist er vor allem das universelle Thema der Suche nach dem eigenen Ich. Zusammen mit seinen Schauspielern gelingt ihm dabei ein mit emotionaler Kraft überzeugendes Drama über die Unmöglichkeit, immer nur sich selbst als Mittelpunkt der Welt zu sehen."

08. Februar 2011 | DAS LIED IN MIR • Kritik • filmgazette.de

Laut Wolfgang Nierlin versetzt der Regisseur "seine Heldin auch räumlich in einen Großstadtdschungel, dessen Bilder bereits im Vorspann wie eine bewegte Wasseroberfläche immer wieder ins Undeutliche verschwimmen. Wahrheit und Lüge, Gegenwart und Vergangenheit wechseln permanent, was Florian Cossen durch kleine Verschiebungen in der zeitlichen Chronologie noch akzentuiert. Leider verzichtet er andererseits an einigen prägnanten Stellen auf erzählerische Konzentration, um stattdessen gefühlige Stimmungsbilder zu inszenieren."

07. Februar 2011 | DAS LIED IN MIR • Kritik • schnitt.de

Susan Noll schaut auf die Hauptdarstellerin. "Jessica Schwarz verleiht ihrer Maria gekonnte Züge zwischen Verunsicherung und dem starken Willen zu erfahren, wo sie herkommt. Damit steht sie unbestritten im Zentrum dieses kleinen Films, der kein Stellvertreter für Schicksale dieser Art sein möchte, sondern seine Geschichte ganz eigensinnig und ohne großen politischen Hintergrund erzählt. Die Verletzung der Gefühle und die Fragen nach persönlicher Verantwortung und Schuld erscheinen wichtiger, vor allem auch, weil sie nicht eindeutig beantwortet werden können. Auch diesem schwierigen Fakt stellt sich der Film."

04. Februar 2011 | DAS LIED IN MIR • Kritik • filmrezension.de

Für Lida Bach "bleibt das quälende Bewusstsein, dass nichts gesühnt wurde, weder staatliche noch familiäre Verbrechen. Die unübersehbaren Dissonanzen machen DAS LIED IN MIR (DAS LIED IN MIR Trailer) zu einer zwiespältigen filmischen Melodie; frustrierend, weil sie so harmonisch beginnt und so ausdrucksstark vorgetragen ist. In den Seelenabgrund, aus dem DAS LIED IN MIR (DAS LIED IN MIR Trailer) kam, taucht Maria nie. Den Rest ihres Lebens wird ihr anderes Ich dort kauern und es bleibt die Angst, dass es eines Tages die Hand ausstreckt, um zurückzufordern, was einst ihm gehörte. Diese Angst verschweigt der Film."

01. Februar 2011 | DAS LIED IN MIR • Kritik • bummelkino.de

"Als Wiedergutmachung für den geringen Mangel an inhaltlicher Tiefe entschädigt Florian Cossen die Kinogänger mit einer gekonnten und äußerst stimmungsvollen Inszenierung. Der Mann weiß einfach in jeder Einstellung wie man Stilmittel perfekt einsetzt. Obendrein helfen die beiden Hauptdarsteller Jessica Schwarz und Michael Gwisdek mit ihrem intensiven Spiel den glaubwürdig skizzierten Figuren Verzweiflung, Angst und Freude einzuverleiben."

10. Dezember 2010 | DAS LIED IN MIR • Kritik • programmkino.de

Luitgard Koch schaut auf die Darsteller. "Zudem verleiht Jessica Schwarz, die nicht erst seit ihrer Rolle als Romy Schneider zur gefragten Charakterdarstellerin avancierte, ihrer Figur eine außerordentlich glaubwürdige Präsenz. Die 33jährige war in ihrer Kindheit selbst Profi-Schwimmerin. Erneut stellt das ehemalige Model in dem stilistisch verblüffend ausgereiftem Debütfilm ihr schauspielerisches Talent unter Beweis. Last but not least überzeugt auch Ernst Lubitsch-Preisträger Michael Gwisdek in seiner Rolle als ihr verunsicherter Ziehvater. Für berührend, authentische Momente sorgt freilich vor allem auch die Crew der argentinischen Schauspieler."

01. Dezember 2010 | DAS LIED IN MIR • Kritik • Das Lied in mir

Überblick zum Film auf moviepilot.de

03. Oktober 2010 | DAS LIED IN MIR • Kritik • students.ch

Persönlich kann Raphaël Rück "mit Marias Geschichte nicht viel anfangen. Lieber hätte ich an dessen Stelle ein paar aufschlussreiche Einblicke in die "Guerra Sucia" erhalten oder das Leben eines argentinischen Adoptivkindes gesehen. So erscheint mir die Geschichte doch ein bisschen zu unwahrscheinlich."

19. September 2010 | DAS LIED IN MIR • Kritik • outnow.ch

"DAS LIED IN MIR (DAS LIED IN MIR Trailer) ist ein eindrücklicher Debutfilm geworden, der sehr feinfühlig und detailverliebt inszeniert ist und als Gesamtwerk auch gut funktioniert. Dies, die dramatische Geschichte sowie eine geniale Hauptdarstellerin machen den Film sehenswert. Leider ziehen unnötige Subplots den Film in die Länge, und mangels neuer Informationen schläft der Film gegen Ende auch ein."

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