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OHNE LIMIT

OHNE LIMIT

Regie Neil Burger
Kinostart 14.04.2011
Genre Thriller

Kritiken • OHNE LIMIT

17. April 2011 | OHNE LIMIT • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Ohne Limit (Ohne Limit Trailer) funktioniert laut Christian Alt ziemlich perfide. "Der Film stellt die mächtigen Finanzeliten als machthungrige Unmenschen dar, um sie im gleichen Atemzug durch die Bilder und subkutane Moral anzuhimmeln. Der Mensch ist hier nur so viel wert, wie er Ertrag für das System abwirft. Ohne Limit ist propagandistisches Überwältigungskino. Alle erstrebenswerten Werte der Konsumgesellschaft werden in greifbare Nähe, nur eine Pille entfernt, gerückt. Das Schlimmste dabei ist, dass OHNE LIMT dabei außerordentlich gut unterhält."

22. März 2011 | OHNE LIMIT • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

OHNE LIMIT (OHNE LIMIT Trailer) ist entweder grenzenlos simpel oder clever entgrenzend – je nach Geschmack, findet Nino Klingler. Der Film "ist ein Blockbuster, der so unterhaltsam wie fragwürdig ist. Er feuert aus allen Rohren in alle Richtungen; wie man seine Botschaften gewichtet, bleibt dem Zuschauer überlassen. Der unangenehm enthemmte Gestus ist abstoßend, aber er bereitet eben auch unmittelbaren Spaß. Jenseits des Körperlichen jedoch, in der Tiefenstruktur, zeichnet sich eine interessante Metapher ab: die zwischen Hirn und Internet."

14. April 2011 | OHNE LIMIT • Kritik • filmdienst.de

Holger Römers findet den Hauptdarsteller passend. "Cooper spielt wie in jenem Kassenhit, dem er seinen Hollywood-Durchbruch verdankt, auch hier einen Kerl, der im nüchternen Zustand zwar nicht dumm, aber durchaus egoistisch ist, was man ihm wegen seines lockeren Charmes nachsehen mag. Als gewiefter und smarter Trickster weiß Eddie – und mit ihm der Film – aber durchaus zu amüsieren."

14. April 2011 | OHNE LIMIT • Kritik • schnitt.de

Große Überraschungen hat Sven Lohmann nicht gesehen. "Überwiegend ist Ohne Limit (Ohne Limit Trailer) recht konventionell gemacht, wenn auch nicht überdurchschnittlich gut, geschweige denn einfallsreich; es gibt vereinzelt schöne visuelle Einfälle, wie etwa mehrere künstlich verunendlichte Zooms durch New Yorks Straßen, die tragen den ganzen Film nun freilich auch nicht."

14. April 2011 | OHNE LIMIT • Kritik • Frankfurter Rundschau

Viele Fragen wirft OHNE LIMT auf, findet Michael Kohler. "Eddies unaufhaltsamer Aufstieg zum Finanzgenie, Frauenmörder und möglichen Präsidentschaftskandidaten wirft einige gewitzte Fragen auf: Welche Droge treibt die Wall Street an? Wie bekommt man die verheerenden Nebenwirkungen in den Griff? Und wer produziert eigentlich den Wunderstoff?"

14. April 2011 | OHNE LIMIT • Kritik • Der Tagesspiegel

Bildgewaltig findet Martin Schwickert den Film. Ohne Limit (Ohne Limit Trailer) lässt sich voll und ganz auf die Versuchung ein und findet beeindruckende Bilder für den Rausch, der der rasanten Wirklichkeit mit kristallklarer Wahrnehmung begegnet. Allein die Eröffnungssequenz, in der sich der Flug der Kamera über New York bruchlos in eine Achterbahnfahrt durch das menschliche Gehirn verwandelt, ist ein visuelles Kabinettstück."

14. April 2011 | OHNE LIMIT • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling ist überrascht, dass der Film besser als seine Vorlage ist. "Ohne Limit (Ohne Limit Trailer) beruht auf dem nicht sonderlich guten Thriller "Stoff" von Alan Glynn. Leslie Dixon hat aus der Geschichte um eine hirnoptimierende Droge jedoch ein erstaunliches Drehbuch verfertigt, das der Regisseur Neil Burger in einen visuell bestechenden und seine Figuren genau beobachtenden Film umgesetzt hat."

11. April 2011 | OHNE LIMIT • Kritik • psycho-rajko.blogspot.com

"Neben der beeindruckenden Inszenierungsfertigkeit von OHNE LIMIT (OHNE LIMIT Trailer) erstaunt vor allem seine Konsequenz. Er verlangt dem Zuschauer nicht nur einiges ab, wenn er die Drogenerlebnisse sukzessive intensiviert und dadurch jede Urteilsfähigkeit trübt, sondern auch, weil er seiner Figur und dem Zuschauer keine Fallen stellt. Dies ist womöglich einer der wenigen Filme, in denen hemmungsloser Drogenkonsum auch oder vor allem in letzter Instanz folgenlos bleibt. Und mehr noch, in denen konsequenter Erfolg und chemische Bewusstseinserweiterung sich untrennbar bedingen."

06. April 2011 | OHNE LIMIT • Kritik • br-online.de

Die inszenatorische Opulenz entschädigt laut Gregor Wossilus für Drehbuchschwächen. "Der aufregende Look, das hohe Tempo und auch der Spannungsbogen der ersten Hälfte entschädigen letzten Endes dafür, dass Leslie Dixons Drehbuch auch einige inhaltliche Schwächen aufweist. Dass sich der hyperintelligente Eddie ausgerechnet bei einem Russenmafioso Geld leiht, ist unverständlich - Eddie müsste wissen, dass man besser nie mit der Mafia Geschäfte macht, da man sie nicht mehr los wird. Diese Figur bleibt ein reines dramaturgisches Werkzeug, um in OHNE LIMIT (OHNE LIMIT Trailer) zum Schluss hin noch ein paar Actionszenen auffahren zu können. Hier hätte der Drehbuchautor geistreicher und sorgfältiger sein können."

02. April 2011 | OHNE LIMIT • Kritik • programmkino.de

Marcus Wessel schaut auf den Hauptdarsteller. "Für Bradley Cooper erscheint die Rolle des plötzlich vom Erfolg verwöhnten Möchtegern-Autoren und Vorzeige-Yuppies wie maßgeschneidert. Selbst der arrogante Schnösel wird bei ihm zum Sympathieträger, dem man nahezu jeden Fehltritt verzeiht (das sogenannte "Guttenberg-Phänomen"). Im Gegensatz dazu bleiben Robert De Niro und die Australierin Abbie Cornish chronisch unterfordert. Ihre Figuren sind ohnehin mehr Staffage in einem bemerkenswert selbstsicher inszenierten Egotrip."

29. März 2011 | OHNE LIMIT • Kritik • outnow.ch

OHNE LIMIT (OHNE LIMIT Trailer) "ist eine absolut positive Überraschung und ein Film, der nicht stur auf der Thrillerschiene fährt, sondern Abstecher in die Dramatik und (vor allem am Anfang) in die Komödie unternimmt. Ein starker Hauptdarsteller, visuell überzeugende Bilder und Kameraaufnahmen, guter Soundtrack und eine Story, über deren Längen man gegen Schluss hinwegschauen kann. Gute Sache!"

15. März 2011 | OHNE LIMIT • Kritik • cineman.ch

Peter Osteried ist enttäuscht. "Die Geschichte bietet keinen echten Gegner für Eddie. Es gibt Schurken, aber sie sind im Vergleich zu Eddie immer im Hintertreffen. Der Film versäumt es, eine Bedrohlichkeit aufzubauen. Es gelingt ihm weder mit dem NZT-gepimptem russischen Schläger und Mörder noch mit dem unbekannten Verfolger eine Kulisse der Gefahr für die Hauptfigur zu erschaffen. Nicht einmal Robert De Niro taugt zum Antagonisten. Er könnte es, aber dafür hätte seine Figur besser ausgebaut werden müssen. So bleibt er nur schmückendes Beiwerk, ein kleines Hindernis, wie alles im Leben des superoptimierten Bradley Cooper."

14. März 2011 | OHNE LIMIT • Kritik • filmtabs.com

"Trotz vieler Trickaufnahmen, Zeitraffer und Farbverfremdungen wirkt der Stil des Drogenfilmchen ebenso wenig reizvoll wie sein Hauptdarsteller Bradley Cooper. Ganz seltene Geistesblitze wie die Verachtung eines älteren Bankers, der sich sein Wissen und Können noch selbst verdient hat, werden von der holperigen Handlung links liegengelassen. Ein besonderer Hohn ist das Ende: Die Intelligenz aus der Apotheke setzt sich durch und ist mit massig Gel im Haar auf dem direkten Weg ins Präsidentenamt. Das wird den Absatz von Ritalin unter Studenten steigern, da man ja jetzt nicht mehr lernen muss."

01. März 2011 | OHNE LIMIT • Kritik • Ohne Limit

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