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YELLING TO THE SKY

YELLING TO THE SKY

Regie Victoria Mahoney

Kritiken • YELLING TO THE SKY

14. Februar 2011 | YELLING TO THE SKY • Kritik • Berliner Zeitung

Jens Balzer ist enttäuscht. "Regisseurin Victoria Mahoney konnte sich offenbar nicht entscheiden, ob sie eine psychologisch nachvollziehbare Entwicklungsgeschichte abliefern möchte oder nicht doch lieber ein symbolisch aufgeladenes Kunstfilmdrama, in dem die einzelnen Charaktere zu Typen überhöht werden. Folglich ist ihr nichts von beidem gelungen. Die Figuren entwickeln sich zu unmotiviert und zu sprunghaft, um dem Betrachter wirklich nahezukommen. Die "avantgardistische" Bildsprache (falsche Anschlüsse, Zeitsprünge, viel Schwarzblenden und Assoziationsmontagen) ist wiederum zu klischiert und zu unkoordiniert, als dass sich daraus eine eigene filmische Ebene entwickeln könnte."

14. Februar 2011 | YELLING TO THE SKY • Kritik • Die Zeit

Daniel Erk sah eine lustlose Highschool-Seifenoper. "Es ist immer ein schlechtes Zeichen, wenn es einem schon schwer fällt, zusammenzufassen, was in diesem Film eigentlich passiert. Ganz zu schweigen vom Warum. Das liegt vor allem daran, dass in YELLING TO THE SKY unglaublich viel geschieht, aber kaum irgendwo genauer hingesehen oder gar hinter die Fassade geschaut wird. ... Am Ende geht man aus dem Kino mit dem Eindruck, dass jedes Snoop-Dogg-Video über mehr Wahrhaftigkeit verfügt als das eben Gesehene. Das muss man auch erst einmal schaffen."

14. Februar 2011 | YELLING TO THE SKY • Kritik • festivalblog.de

Alles geschieht so ruckartig und unmotiviert, dass Tiziana Zugaro "als Zuschauer einfach nur staunend daneben steht. "Fragen über Fragen. Aber wenig Antworten. Die Kameraführung ist zumeist konventionell und versucht sich ab und zu in einer Manieriertheit in Sachen Kunst, die völlig aufgesetzt wirkt: Wackelkamera und traumartig zusammengeschnittene Einzelbilder inklusive. Das alles vermag nicht zu überzeugen, und so bleibt man vor allem ratlos zurück."

13. Februar 2011 | YELLING TO THE SKY • Kritik • Der Spiegel

Daniel Sander kann nur sagen: "Schade, dass die Figuren so rätselhafte Schablonen bleiben, denn sie machen einen sonst druckvolles, energiegeladenes Filmdebüt kaputt."

13. Januar 2011 | YELLING TO THE SKY • Kritik • Der Tagesspiegel

Julian Hanich stellt fest: In mancher "Szene verdichtet sich das Rohe, Raue, Zärtliche dieses Films. Und auch das völlig Unvermittelte: Immer wieder setzen die Szenen dieses Films von Victoria Mahoney mitten im dramatischsten Augenblick ein – und lässt die Ursachen dafür im Dunkeln. Dieses Erzählprinzip verleiht dem Film etwas Unfertiges, beinahe Homemovie-haftes. Und das ist YELLING TO THE SKY in gewisser Hinsicht ja auch: Bilderreigen eines zerrütteten Familienlebens, Momentaufnahmen einer zerfurchten Jugend. Ohne enges Dramaturgiekorsett. Durchsetzt mit Ellipsen. Und vorwärtsspringend ohne klares Ziel."

01. Januar 2011 | YELLING TO THE SKY • Kritik • Yelling to the Sky

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