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LIPSTIKKA

LIPSTIKKA

Regie Jonathan Sagall

Kritiken • LIPSTIKKA

18. Februar 2011 | LIPSTIKKA • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling schreibt: "Jonathan Sagall ist in Toronto geboren, hat in London studiert und arbeitet in Israel. Von ihm erwartet man, warum auch immer, einen politischen Film; doch die psychologische Genauigkeit von LIPSTIKKA scheint die Umstände der Intifada lediglich als historisch günstige Gelegenheit zur Erzählung eines traumatisches Erlebnisses zu benutzen. Aber man kann es auch andersherum betrachten: Inams Vitalität drängt ständig zur Überschreitung, sie raucht, klaut ihrer Mutter Geld und einen Lippenstift; dabei geht sie keinem Konflikt aus dem Weg."

18. Februar 2011 | LIPSTIKKA • Kritik • Der Tagesspiegel

Das alles führt zu Verletzungen, Neurosen, Intrigen, unerfüllten Sehnsüchten und einem wechselseitigen Verlust von Vertrauen – und Selbstgewissheit, bemerkt Peter von Becker. "Freilich wirkt diese Psychodramatik, die den Nahostkonflikt so hintergründig wie überdeutlich benutzt, eine Spur zu kalkuliert, und durch die Augen der Mädchen macht der Film auch den Zuschauer mitunter zum peinlich berührten Voyeur. Doch zugleich lebt LIPSTIKKA von der Präsenz der Protagonistinnen Clara Khoury und Nataly Attiya sowie in den Rückblenden von Ziv Weiner und Moran Rosenblatt als Schulmädchen."

18. Februar 2011 | LIPSTIKKA • Kritik • Die Zeit

Daniel Erk hat mehr erwartet. "So richtig kann sich der Regisseur Jonathan Sagall nicht entscheiden, was eigentlich sein Thema ist und mit welchem Anliegen der Zuschauer sich befassen soll. Damit, dass Inam nymphoman veranlagt ist? Mit Laras Alkoholismus schon in jungen Jahren? Mit der Dreieckskonstellation der beiden Frauen und Laras Ehemann? Mit den enttäuschten Erwartungen der Emigrantinnen? Oder bloß mit der Einsicht, dass die Erinnerung immer trügt, jeder seine eigene Wahrheit pflegt und immer nur die anderen glücklich zu sein scheinen?"

18. Februar 2011 | LIPSTIKKA • Kritik • festivalblog

Es sind laut Barbara Meincke "die Schauspielerinnen, die beiden jungen Mädchen und die erwachsenen Frauen, die diesen Film zu etwas Besonderem machen, die den Szenen eine ungeheure Prägnanz und Tiefe verleihen. Die Geschichte bleibt dagegen brüchig, die Ebenen des Politischen und des Privaten mischen sich nicht gut und hinterlassen ein etwas irritiertes Rätselraten darum, was geschehen ist und ob und was dieser Film mehr vermitteln möchte als die Ambiguität des Lebens."

17. Februar 2011 | LIPSTIKKA • Kritik • Der Spiegel

Andreas Borcholte sah ein kleines, trauriges Liebes- und Vergewaltigungsdrama.

01. November 2010 | LIPSTIKKA • Kritik • Lipstikka

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