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OUR GRAND DESPAIR

OUR GRAND DESPAIR

Regie Seyfi Teoman
Kinostart 04.08.2011
Genre Drama

Kritiken • OUR GRAND DESPAIR

08. August 2011 | OUR GRAND DESPAIR • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

"Männer, die keiner braucht", sah Christian Alt. "In der stoischen Hinnahme aller Schwierigkeiten, die ihnen das Leben in den Weg legt, zeigt Teoman ein Männerbild, das auch in der Hollywood-Buddykomödie derzeit en vogue ist. Während sich in Hollywood aber durch Ermannung und Erwachsenwerden, die Konflikte lösen, bleiben sie bei Teoman bestehen. Seine Figuren sind unfähig zu einem anderen Leben, sind beide zu schüchtern Nihal ernste Avancen zu machen. So bleiben sie immer wieder auf sich zurückgeworfen – Männer, die keiner braucht außer sie sich selbst."

04. August 2011 | OUR GRAND DESPAIR • Kritik • OLOsBlog

Orlindo Frick war entzückt. "Our Grand Despair ist die kleine und unspektakuläre Antwort auf so viele Fragen, die einem das Leben täglich stellt und die sich nur mit einer leicht verschobenen Sichtweise wie der von Ender und Cetin beantworten lassen - und um diese zu verstehen, muss man kein türkisch sprechen."

04. August 2011 | OUR GRAND DESPAIR • Kritik • kultiversum.de

Oliver Heilwagen erkannte: "Diese Miniatur-Tragikomödie «Unsere große Verzweiflung» zu betiteln, ist fingerdick aufgetragene Ironie: Niemand schreit, schluchzt oder rauft sich die Haare, kaum fällt ein lautes Wort. Hier ist eine Türkei zu sehen, die hierzulande selten auf die Leinwand kommt: Das beschauliche Leben urbaner Intellektueller, genügsam und leicht langweilig."

02. August 2011 | OUR GRAND DESPAIR • Kritik • schnitt.de

Robert Cherkowksi bezeichnet OUR GRAND DESPAIR als Mumblecore-Bromance: Der Film teilt das inszenatorische wie emotionale Understatement, mengt dem bekannten Rezept jedoch eine eigene, verschrobene Note bei. Der Film ist ein sympathischer "Kleinod, dem man gern nachsieht, daß es vielleicht ein wenig unspektakulär und harmoniebedürftig geraten ist."

17. Februar 2011 | OUR GRAND DESPAIR • Kritik • Berliner Zeitung

Carmen Böker sah "eine Geschichte der Annäherung und des Vertrauenfassens, die so sachte beziehungsweise schleppend verläuft, wie sich eine schwierige Katze an ihr neues Zuhause gewöhnen mag: Man merkt die Fortschritte über lange Zeit kaum, plötzlich jedoch ist es um einen geschehen in puncto Anhänglichkeit; und sei bloß die banale Feststellung der Auslöser, dass man auch gern Feta mit Marmelade isst."

17. Februar 2011 | OUR GRAND DESPAIR • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Jan Schulz-Ojala sind die Leiden zu nehmen "mit jener philosophischen Heiterkeit, die auf überstandene Schmerzen folgt. Dabei weiß Regisseur Seyfi Teoman erstens, was er erzählen will, und das ist auf diesem Festival der meist kleinen Filme nicht selbstverständlich. Und zweitens weiß er, wie – und das ist es noch weniger. ... Aber der Film erzählt, mit einem Lächeln für all seine Figuren, vom Leben, und die Herzklopf-Beklemmungen in engen Räumen löst er in berückenden Totalen auf."

17. Februar 2011 | OUR GRAND DESPAIR • Kritik • Der Spiegel

Andreas Borcholte ist enttäuscht. "Der türkische Regisseur Seyfi Teoman scheitert recht kläglich daran, mit OUR GRAND DESPAIR eine recht simple Geschichte über zwei vielleicht schwule, vielleicht nur eng befreundete Männer zu erzählen, die sich in dasselbe junge Mädchen verlieben. Ganz nett, die Irrungen und Wirrungen, aber Seyfi Teoman vergisst über allerlei Situationskomik leider, seinem Publikum die wichtigsten Details über Plot und Beziehungsverhältnis seiner Figuren zu verraten."

17. Februar 2011 | OUR GRAND DESPAIR • Kritik • festivalblog.de

Tiziana Zugaro ist durchaus angetan. "Sehr schön, wie sich die Enttäuschung der beiden Männer in kleinen Gesten und Blicken zeigt, als ihnen schließlich bewusst wird, dass ihre Liebe unerwidert bleiben wird. Aus diesem klassischen Herzschmerz-Plot entwickelt sich aber kein großes Drama, sondern eine leichtfüßige Tragikomödie. Ender und Cetin nehmen es wie wahre Helden hin, dass das Leben eben meist anders läuft, als man es sich erträumt hat. Und zum Trost gibt es ja noch das gute Essen!"

16. Februar 2011 | OUR GRAND DESPAIR • Kritik • perlentaucher.de

Lukas Foerster hat "etwas mehr erwartet als eine unvollendete Bromance im ewigen Leerlauf. So richtig böse sein kann man dieser verhinderten romantischen Komödie nun zwar nicht, da gibt es schon ein paar schöne Momente unterdrückter Romantik, ein Ausflug zu dritt an den See ist wundervoll gefilmt, ein Duett Cetins und Enders umwerfend komisch, vor allem hält Seyfi Teoman naheligende Ärgernisse wie beispielsweise klamaukige Musik oder neugierige Verwandte aus seinem Film fern. Insgesamt fragt man sich aber schon, was für ein lauwarmes, irrelevantes Filmchen der Hubert Bals Fond, das Medienboard Berlin-Brandenburg und Eurimages, drei omnipräsente Festivalkinofinanziers mit Gieskannenpolitik, da nun wieder zusammengefördert haben."

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