Inhalt • WER WENN NICHT WIR
Deutschland in den frühen 1960ern: Der junge Bernward Vesper (August Diehl), Sohn des NS-Dichters Will Vesper, trifft Anfang der 1960er Jahre die Frau seines Lebens: Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis). Beide schwören sich ewige und bedingungslose Liebe. Auf der Suche nach der Wahrheit hinter der Fassade der Bundesrepublik Deutschland werden sie Teil der Studentenrebellion und proben den Aufstand gegen die Eltern und die Verhältnisse.
Crew • WER WENN NICHT WIR
Regie: Andres Veiel
Darsteller: Susanne Lothar, August Diehl, Thomas Thieme, Imogen Kogge, Lena Lauzemis ...
Verleih/Copyright: Senator
Kritik • WER WENN NICHT WIR • 18. Februar 2011 • Berliner Zeitung
Die Familienpsychologie ist laut Harald Jähner "nur die eine Seite der Geburt des Terrors, die andere wäre der öffentliche Raum, den dieser bearbeiten und aufspalten will. Hier kommt die psychologische Erzählweise an ihre Grenzen, und der Spielfilmer Andres Veiel wird sich wohl öfter nach dem Dokumentarfilmer Andres Veiel gesehnt haben. Der hatte es, wie in seinem Dokfilm BLACKBOX BRD, leichter, den sozialen Resonanzraum der RAF in den Blick zu bekommen. Die als Kapiteltrenner eingestreuten 60er-Jahre-Popsongs mit unterlegten Archivbildern reichen dazu nicht aus."