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PINA

PINA

Regie Wim Wenders
Kinostart 24.02.2011

Kritiken • PINA

14. Dezember 2011 | PINA • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Elisabeth Maurer lobt Wim WendersHerangehensweise an den Film, der Pina Bauschs Arbeit in seiner ganzen Form widerspiegelt. "Auch er wiederholt, variiert, lässt einzelne Gesten für sich stehen. Er transportiert Bauschs Arbeit, vor allem aber lässt er ihre Bedeutung ahnbar werden. Wenders verzichtet auf konkrete Aussagen zu Bausch. So zeigt er auch keine direkten Interviewszenen mit ihren Tänzern, sondern filmt ihre Gesichter, ihre Mimik, während einzelne Aussagen von ihnen, oftmals von scheinbar irrelevanter Natur, als Kommentar darüber gelegt werden. Der Zuschauer blickt in die stummen Gesichter und ahnt dabei, wie und was die Tänzer über Bausch denken. Ob dies immer die richtige Interpretation ist, ob es eine solche überhaupt gibt und geben muss – das ist nicht entscheidend."

14. Februar 2011 | PINA • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Das ist bewegend, mitreißend und kann auch zu Tränen rühren, schreibt Thorsten Funke. "Dass Tanz und 3D gemeinsam recht gut funktionieren, hat schon Step Up 3D (Step Up 3D Trailer) gezeigt, aber die Choreografien von Pina Bausch sind unendlich viel komplexer und nutzen den Raum viel intensiver als die dort gezeigten Hip-Hop-Hopsereien. Die Dynamik, die durch Bewegungen von hinten nach vorne entsteht, das Wechselspiel aus Anziehung und Abstoßung, die ahnungsvollen Bilder für Einsamkeit und Sehnsucht, in denen Pina Bauschs Arbeiten schwelgen, all dies ist nun zum ersten Mal auch im Kino spürbar."

14. Februar 2011 | PINA • Kritik • Der Spiegel

Daniel Sander lobt: "Wim Wenders bringt Szenen aus den berühmtesten Bausch-Stücken auf die Leinwand, manche neu, manche Jahrzehnte alt, wie das berühmte "Café Müller". Und vielleicht war die 3D-Technik noch nie so sinnvoll eingesetzt wie hier. Das ist nicht einfach abgefilmtes Theater, hier hat die Bühne Raum und Tiefe, und die Tänzer sind einem dabei so nah, wie sie es in keinem Theatersaal sein könnten."

14. Februar 2011 | PINA • Kritik • Berliner Zeitung

Wie Carmen Böker schreibt, sind zu sehen "Tänzer, die vor der Kamera schweigen und im Off hörbar überlegen, was sie geerbt haben von Pina und ihrem Durchblick; vor allem aber ausgiebige Dokumentationen von vieren ihrer Stücke, in denen Männer Frauen jagen oder fangen, die sich zuvor fallen gelassen oder werfen lassen haben, was gewiss eine Metapher für das Geworfensein des Menschen ist."

14. Februar 2011 | PINA • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Michaela Schlagenwerth ist Wim Wenders mit PINA (PINA Trailer) ein großes Porträt gelungen. "Sicher, eine Theateraufführung ist immer noch etwas anders. Aber Wim Wenders hat mit seinem Film nicht nur Pina Bausch, mit der er gut befreundet war, ein Denkmal gesetzt. PINA (PINA Trailer) führt auch vor, dass man mit 3D Bühnenaufführungen, sei es nun Tanz, Schauspiel oder Oper, auf revolutionär neue Weise filmisch zeigen kann."

14. Februar 2011 | PINA • Kritik • Der Tagesspiegel

Rüdiger Schaper sah eine große Trauerarbeit, eine Hommage an das Leben und einen wunderbaren 3D-Film. "Herrlich die 3D-Bilder unter freiem Himmel, wie von einem andern Stern. Die Prozession des Ensembles am Rand eines Kraters, so greifbar und unbegreiflich wie der Sturz der kleinen Alice durch das Kaninchenloch. Bis zum Ende bleibt der Konkurrenzkampf zwischen Tanz und 3-D-Philosophie unentschieden. Nur schade, dass man den Eindruck gewinnt, hier möchte das filmische Experiment über sein Sujet triumphieren, das sinnlicher und lebendiger nicht sein könnte."

14. Februar 2011 | PINA • Kritik • perlentaucher.de

Ekkehard Knörer hat mehr erwartet. "Ja, es wäre eine Kamera denkbar, die den Kampf aufnimmt mit dem anderen Medium, auch in 3D. Eine Film-Inszenierung, die der Tanz-Choreografie auf den Kopf zusagt, dass das mit ihr im Kino so nicht geht, aber anders. Ein Film, der sich um die Gesetze der anderen Kunst mit Absicht nicht schert und zwischen und mit Körpern und ihren Bewegungen sein eigenes Ding macht. Der das Bühnenbewegtbild mit dem Filmbewegtbild intelligent konfrontiert. Nichts dergleichen aber versucht auch nur Wim Wenders. Vollends kulinarisch wird es in jenen Sequenzen, in denen die Bausch-Tänzerinnen und -Tänzer den Wuppertaler Stadtraum nach Art von Klassikradio-Best-of-Häppchen betanzen."

14. Februar 2011 | PINA • Kritik • festivalblog.de

Andreas Tai sieht Innovation. "Was PINA (PINA Trailer) für das 3-D Kino bedeutet, lässt sich noch nicht abschätzen, aber die Wirkung könnte immens sein. Wim Wenders Film zeigt, dass 3-D nicht nur Animationsfilme, Blockbuster und Sportereignissen vorbehalten ist, sondern auch eine Kunstform wie den Tanz im Kino zu einem Ausdruck bringen kann, wie er so noch nie da war. PINA (PINA Trailer) ist keine Hommage an Pina Bausch. Es ist ein Film von Pina Bausch. Es mag pathetisch klingen und mag auch pathetisch sein, aber wer die Tänzer im Film hört, wie sie über die Arbeit mit Pina Bausch sprechen, und wer auf der Pressekonferenz im Anschluss an den Film war, der weiß ganz sicher, das niemand tot ist, wenn er stirbt."

01. November 2010 | PINA • Kritik • Pina

Überblick zum Film auf moviepilot.de

29. Juni 2010 | PINA • Kritik • Der Westen

Wim Wenders sieht in 3D eine Chance für Kinos, wie Uwe Mies titelt. "Deutschlands Ausnahme­regisseur steht kurz vor dem Abschluss der Dreharbeiten seines ersten 3D-Films PINA (PINA Trailer), der das Wirken der Choreografin Pina Bausch als Spiel- und Tanzfilm fürs Kino aufbereitet. Dennoch hat er immer wieder erkennen müssen, dass auch brandneues Equipment die Arbeit zwar erleichtern kann, aber grundsätzliche Probleme bleiben bestehen. ... Auch im Tempo der Bildfolgen und Kamerabewegungen muss wieder langsamer gedacht werden. Nach zehn Jahren rasanter Schnittfrequenzen muss für 3D wieder primär in ruhigen Bildern gearbeitet werden, weil der räumliche Effekt sonst verloren geht."

16. April 2010 | PINA • Kritik • Westdeutsche Zeitung

Martina Thöne berichtet von den Dreharbeiten. "Gut abgeschottet hatte Wenders Proben des Tanztheaters besucht. Im Schauspielhaus drehte er dann bei "normalen" Aufführungen. Jetzt folgt das vielleicht Wichtigste: die Detailarbeit an einzelnen Szenen. Dass Wim Wenders dabei seltene Einblicke gewährt, zeigt, dass die Chemie im Team stimmen muss. Man kennt sich, schätzt sich, neckt sich."

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