Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

IN EINER BESSEREN WELT

IN EINER BESSEREN WELT

Regie Susanne Bier
Kinostart 17.03.2011
Genre Drama

Kritiken • IN EINER BESSEREN WELT

10. März 2011 | IN EINER BESSEREN WELT • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Almut Steinlein sah eine feinfühlige Allegorie auf die biblischen Motive von Schuld und Rache. "Obwohl der Film darauf verzichtet, klare Antworten zu geben, schleicht sich zum Ende die Zuversicht ein, dass Versöhnung möglich ist. Und dass sie eigentlich die einzig mögliche Lösung ist, weil der Tod überall lauert, der die endgültige Antwort auf alle menschlichen Schmerzen gibt. Und spätestens dann ist es unwiderruflich zu spät, wie es Claus nach dem Tod seiner Frau bitter erfahren muss. Dafür findet Susanne Bier viele starke Bilder."

10. März 2011 | IN EINER BESSEREN WELT • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Der Film hat laut Ciprian David "gute Ansätze, den Konflikt zwischen Familie und Globalisierung zu thematisieren. Über Erziehung, Ehe, Umgang mit Formen der Gewalt und Autoritätsstrukturen, die sich in Abwesenheit der konventionelleren herausbilden, bis hin zur Entwicklung des Menschen in diesem Zusammenhang wird der Konflikt von vielen Seiten durchleuchtet, doch bleiben sie nur nebeneinander stehende Ansätze. Sie werden nicht konsequent ausgearbeitet, sondern in einem versöhnlichen, gleichermaßen utopischen wie idiotischen Happy End versunken, das ebenso wie die schönen Bilder darum bemüht ist, die disparaten Erzählstränge in einem Ganzen zu bündeln."

02. März 2012 | IN EINER BESSEREN WELT • Kritik • wieistderfilm.de

Der Film liefert einige sinnvolle Denkanstöße, schreibt Philipp Stroh, "besonders hübsch durch die Gegenüberstellung der beiden Schauplätze Dänemark und Sudan – und verarbeitet nun mal wichtige Themen aus dem alltäglichen Leben. Bei der im Schnitt eher platten Symbolik schwingt die Moral-Käule nicht gerade leise, damit die Botschaft auch ja ankommt."

15. März 2011 | IN EINER BESSEREN WELT • Kritik • kultiversum.de

Denis Demmerle schaut auf den Oscar für Susanne Bier. "Vielleicht ist die Auszeichnung eher der Summe der gelungenen Vorgänger geschuldet, denn mit ihren beiden parallel verlaufenden Familiendramen scheitert sie, weil sie die miteinander verwobenen, persönlichen Dramen der einzelnen Protagonisten überfrachtet. Ergebnis sind unzählige Klischees und Stereotype, die die Auseinandersetzung mit der großen Frage nach Gut und Böse – und wie sich der Blickwinkel mit der Situation des Betrachters verändert - stören."

05. März 2011 | IN EINER BESSEREN WELT • Kritik • film-dienst

Ulrich Kriest schaut auf die Filme von Susanne Bier und Anders Thomas Jensen.

01. März 2011 | IN EINER BESSEREN WELT • Kritik • filmgazette

Harald Mühlbeyer kritisiert Regisseurin Susanne Bier. "Zu sehr stützt sie sich auf Klischees, und vor allem gegen Ende – also in der letzten halben Stunde des Films – gerät sie in sentimental-melodramatische Fahrwasser, was besonders fatal ist, weil sie ihre funktionelle Figuren als volle, emotionale Charaktere begreift und daraus kaum mehr als eine soap opera formt. Sie treibt sie in dramatische Verstrickungen um Missverständnisse und Schuldzuweisungen, als der verstockte, innerlich angespannte und wütende Christian Feuerwerkskörper findet, aus denen sich prima Bomben basteln lassen."

01. März 2011 | IN EINER BESSEREN WELT • Kritik • filmdesmonats.de

"Latente Gewalt hier, offene Brutalität dort fordern pädagogische Überzeugungen und humanitäres Ethos heraus. Der Konflikt zwischen dem Ideal von Gerechtigkeit und Vergebung und der Erfahrung von Ungerechtigkeit und Vergeltung schlägt sich in widersprüchlichen Gefühlen nieder, die jeden zu einer Auseinandersetzung mit sich selbst zwingen – Scheitern eingeschlossen. Der Film bietet keine einfachen Lösungen, sondern regt an, sich an der Suche nach Antworten auf die Fragen nach Recht und Rache zu beteiligen."

01. März 2011 | IN EINER BESSEREN WELT • Kritik • programmkino.de

Für Thomas Volkmann ist IN EINER BESSEREN WELT (IN EINER BESSEREN WELT Trailer) "deshalb ein so starker Film, weil er seine Charaktere in nachvollziehbare persönliche Konflikte stürzt, ihre seelischen Verletzungen und die in den Familien stattfindende Entfremdung überzeugend herausarbeitet, sich aber trotz der unterschiedlichen Handlungsorte nicht verzettelt. Dass das Flüchtlingslager in einem nicht definierten afrikanischen Land steht und eher als Platzhalter für Zerfall und Tod denn Hoffung dargestellt wird, mag im Anspruch auf Universalität begründet sein."

28. Februar 2011 | IN EINER BESSEREN WELT • Kritik • br-online.de

Margret Köhler ist begeistert. "Erwachsene wie Heranwachsende sind bei Regisseurin Susanne Bier beschädigte Seelen voller Angst vor zuviel Nähe. Die durchweg gute Besetzung - vom ängstlichen Mobbing-Opfer (Markus Rygaard) über seinen verschlossenen, aber schlagkräftigen Kumpel (William Joehnk Nielsen) bis zu den Vaterfiguren, gespielt von Mikael Persbrandt und Ulrich Thomsen, lassen jede kleine Schwäche vergessen. Susanne Bier maßt sich nicht an, moralische Fragen zu beantworten. Der Regisseurin genügt allein der Impuls - egal, ob in einer besseren oder schlechteren Welt."

01. Februar 2011 | IN EINER BESSEREN WELT • Kritik • Filmbewertungsstelle Wiesbaden

"Eine hervorragende Kameraführung bietet mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen, die durch einen einfühlsamen Musikscore begleitet werden, sowohl in Dänemark wie auch in Afrika die notwendigen Ruhephasen für den Zuschauer. Sensible Nahaufnahmen wiederum verstärken die Eindringlichkeit der Dialoge. Geglückt ist auch die Besetzung des Films. Das Spiel der Erwachsenen wie auch der Kinder ist sehr überzeugend."

26. Januar 2011 | IN EINER BESSEREN WELT • Kritik • outnow.ch

Es gibt eine Diskussion zu IN EINER BESSEREN WELT (IN EINER BESSEREN WELT Trailer), wobei eine Position wie folgt ist. "Also Spektakel würde ich es ganz klar nicht nennen. Man merkt dem Film an, dass ein erfahrenes Team dahinter steckt und der Cast, insbesondere die Besetzung der beiden Jungs durch Markus Rygaard und William Jøhnk Nielsen, erweist sich wirklich als Glückgriff. Die Dialoge sind überlegt und gezielt eingesetzt. Alles in Allem fühle ich mich doch eher erdrückt von den vielen Handlungen, Irrungen und Wirrungen und den Versuchen, Gut und Böse aufzuzeigen, indem man die Grenze dazwischen verwischt. Ein guter Film, aber sicher kein Spektakel."

01. November 2010 | IN EINER BESSEREN WELT • Kritik • In einer besseren Welt

Überblick zum Film auf moviepilot.de

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,67582