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THOR

THOR

Regie Kenneth Branagh
Kinostart 28.04.2011
Genre Fantasyfilm, Actionfilm

Kritiken • THOR

30. April 2011 | THOR • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Oliver Schmitt ist durchaus angetan: "Neben dem Spektakel des Actionkinos erzählt der Film auf unterhaltsame Weise seine zeitlose Geschichte des Generationskonflikts zwischen Vätern und Söhnen. Dabei wirkt er nie zu pathetisch, versprüht einen sympathischen selbstironischen Charme. Das Königsdrama mit dem sexy Helden Thor ist im positiven Sinn unter der Federführung von Kenneth Branagh zu einem erstaunlichen Shakespeare goes Pop geworden. Vieles wurde richtig gemacht, das hätte schiefgehen können. Mit Thor sorgt Marvel zum Auftakt des diesjährigen Blockbusterreigens für eine deutliche Überraschung mit Donnerschlag."

24. April 2011 | THOR • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Hier wird laut Tim Geyer einiges geboten. "Bereits im ersten Viertel feuert der Regisseur Kenneth Branagh alles ab, was das Genre an Bombast hergibt. Durchaus in der Logik des modernen Blockbusterkinos werden die Sinne des Zuschauers mit Eindrücken überhäuft. Neben einer wilden Schlacht sorgt die gigantische CGI-Welt Asgard für Staunen im Kino: Eine in Bronze- und Goldtönen schimmernde Stadt türmt sich inmitten des Universums auf, an ihren Ausläufern tobt die Brandung eines stürmischen Meeres. Die vom Set-Designer Bo Welch entworfene Welt wird eingefangen von schnellen Kamerafahrten und untermalt von dramatischer Musik. All das taugt fraglos zur kurzweiligen Unterhaltung, doch indem sich der Film auf die Wirkung dieser Technikschau des Animationshandwerks verlässt, unterschätzt er sein Publikum."

27. Oktober 2011 | THOR • Kritik • WieistderFilm.de

"THOR (THOR Trailer) ist nicht langweilig, kann für das Publikum aber keinen echten Bann entwickeln. Die selbstzweckhaften Kameraspielereien (vor allem die mit der Zeit enervierenden Schräglagen) machen die pompöse Inszenierung auch nicht interessanter. Von einem Totalausfall ist Kenneth Branaghs Götterspektakel weit entfernt, nette Action und eine solide Prise Humor sind nicht von der Hand zu weisen, nur ist es eben auch nicht mehr als ein Musterbeispiel des kühl berechneten, seelenlosen Hollywoodkinos von heute."

28. April 2011 | THOR • Kritik • filmgazette.de

Harald Steinwender kam vergnügt aus dem Kino. "Ist hier erst einmal die ärgerliche Riefenstahl-Reminiszenz abgehandelt und die abstruse Prämisse des Films vergessen, dann kann man THOR (THOR Trailer) durchaus als das genießen, was er in erster Linie sein will: visuell opulentes Überwältigungskino, das selbst das mittlerweile totgerittene und für Produktionen dieser Größenordnung obligatorische 3D effektiv einsetzt."

28. April 2011 | THOR • Kritik • filmsprung.ch

Thomas Hunziker bemängelt, dass die Charaktere zu wenig Tiefe haben. "Vor lauter Szenenwechseln und Hintergrundinformationen kommt die eigentliche Ausarbeitung der einzelnen Figuren ein wenig zu kurz. Zu offensichtlich ist schon von Beginn weg, welche persönliche Entwicklung für THOR (THOR Trailer) notwendig ist, damit er schliesslich seine wirkliche Aufgabe erfüllen kann. Daneben bleibt sowieso wenig Platz für die Einführung der weiteren Figuren. Doch die Überfülle an Handlung und Personen wird durch den verspielten Ton des Drehbuchs allemal aufgewogen."

28. April 2011 | THOR • Kritik • Frankfurter Rundschau

Enttäuscht zeigt sich Michael Kohler besonders über die bombastische Götterwelt. "Selbst Riesen verlieren sich in dieser prahlerischen Einöde, die durch die sparsamen 3D-Effekte nicht wesentlich aufgewertet wird. Kenneth Branagh ist dazu auch nichts anderes eingefallen, als ständig die Kamera zu kippen und seitlich geneigt aus Ober- oder Untersicht auf das Geschehen zu schauen. Er will damit wohl betonen, dass die menschliche Perspektive – die Kamera in Augenhöhe – nicht maßgeblich für die Geschichte ist. Aber das wissen wir schon längst."

28. April 2011 | THOR • Kritik • Der Tagesspiegel

Jörg Wunder sah wunderbares Popcorn-Kino mit tollen Darstellern. "Der Australier Hemsworth ist eine gute – und extrem gut gebaute – Wahl als naiver Donnergott, der auf Erden wie ein grobmotorischer Grunge-Rocker herumstapft. Hopkins ist der ideale Göttervater, Portman ein glaubwürdiges Love Interest und Hiddleston genau die Sorte verführerischer Bösewicht, auf dessen Wiederauftauchen im zweiten Teil man sich jetzt schon freut."

28. April 2011 | THOR • Kritik • Berliner Zeitung

Auch Peter Uehling lobt vorallem die Schauspieler. "Der Schauspieler Branagh hat zudem eine Besetzung zusammenbekommen, in der es keine Ausfälle gibt. Die Schauwerte sind eher dürftig, Asgards Pracht ermüdet bald und die große Kampfszene zu Beginn findet in tiefer Dunkelheit statt - aber wie man das spielt, hat Branagh seinen Kollegen vermitteln können. Einem Anthony Hopkins, Stellan Skarsgard oder einer Natalie Portman muss man ohnehin nicht viel sagen. Aber auch Newcomer wie der Muskelmann Chris Hemsworth und Tom Hiddleston, der als Thors falscher Halbbruder Loki die Kälte und Verzweiflung seiner Figur beeindruckend verknüpft, machen daneben eine gute Figur."

27. April 2011 | THOR • Kritik • getidan.de

Peter Claus mag THOR (THOR Trailer). "Das ist so amüsant, durchaus, wie schon angedeutet, gedankenreich, das ist auch komisch, und rätselhaft – und das ist tatsächlich anziehend. Charme und Humor der Inszenierung sorgen dafür. Und ein besonderer Umstand: Thor ist seit längerem der erste Kino-Held ohne Psycho-Knacks. Das ist wohltuend, auch wenn wir alles wissen, dass Machogehabe reaktionär ist. Aber mitunter ist eine Prise davon einfach nur schön, zumal, wenn – wie hier – mit deutlichem Augenzwinkern serviert!"

26. April 2011 | THOR • Kritik • Die Tageszeitung

Als tumb bezeichnet Ekkehard Knörer den Film. "Auf den ersten Blick passt der Regisseur hier zum Gegenstand: Kenneth Branagh, der wenigstens nicht selbst mitspielt, hat stets noch mit dem Vorschlaghammer Regie zu führen verstanden. Gewiss donnert er nun in den digitalen Himmeln des Nordens und streut auf Erden slapsticknahe Komik dazwischen. Nur filmt und schneidet er verlässlich ohne Sinn für Kadrierung und Tableaus, für Rhythmus und den richtigen Ton. Und findet im rastlos wütenden Komponisten Patrick Doyle doch seinen hammermusikalischen Meister."

26. April 2011 | THOR • Kritik • Der Standard

Bei Isabella Reicher überwiegt der Eindruck, dass das Projekt als solches jeden Anflug von Performance einfach plattwalzt. "Stars wie Anthony Hopkins als Odin, der japanische Vielarbeiter Tadanobu Asano als Thors Getreuer Hogun und vor allem das irdische Wissenschafterteam um Natalie Portman, das Thor buchstäblich umhaut, haben nicht ausreichend Leinwandzeit, um aus Figuren oder Situationen etwas herauszuholen. Der australische TV-Schauspieler Chris Hemsworth verkörpert den polternden Titelhelden immerhin mit sympathischen Anflügen von Selbstironie."

26. April 2011 | THOR • Kritik • Die Presse

Markus Keuschnigg sah ein opulentes Action-Spektakel als große Oper. "Man merkt der Inszenierung an, dass hier mit Kenneth Branagh einer am Werk ist, der diese übergroßen Geschichten mit ihren übergroßen Figuren im Kern verstanden hat. Die Opulenz verankert er im Intimen, das Universale hat keine Bedeutung ohne das Persönliche. Wie in einem aristotelischen Drama oder einem Stück von William Shakespeare lässt er den Helden im zweiten Drittel vom Götterreich auf die gegenwärtige Erde (oder Midgard in der nordischen Mythologie) fallen."

24. April 2011 | THOR • Kritik • schnitt.de

Heiko Martens sah einen Zusammenstoß der Kulturen, dem durch manch pointierte Einlage aber die dramatische Schärfe genommen wird. "Es gibt erstaunlich ruhige Momente in THOR (THOR Trailer), der mit der derzeitigen Allround-Waffe Natalie Portman, dem allzeitigen Brummbär Anthony Hopkins (als Odin) und dem angenehm zurückhaltenden Stellan Skarsgard auch in den Nebenfiguren fehlerfrei besetzt ist. Vor allem der britische Jungdarsteller Tom Hiddleston, der sich als Loki mythengerecht zum Gegenspieler mausert, darf hier glänzen – was durchaus auch damit zu tun hat, daß seine Figur ein wenig komplexer gestrickt ist als manch andere Bösewichte dieses Genres."

24. April 2011 | THOR • Kritik • bummelkino.de

"Super, die nächste Marvel-Verfilmung über einen Superhelden aus einer fernen Welt. Diesmal wird der mittlerweile einfach zu oft durchgekaute Kram mit etwas nordischem Mythos verschwurbelt und fertig ist ein weiterer dröhnender Fantasy-Quatsch. Ohne ein Fünckchen Eigenständigkeit, einem Hauptdarsteller, den man eher im Sports-Entertainment-Bereich als übermütigen WWE-Superstar ansiedeln würde, und müden Effekten, die nicht gerade State of the Art sind, versackt THOR (THOR Trailer) im undankbaren Segment der teuren und mittelmäßigen Blockbuster-Belästigung."

24. April 2011 | THOR • Kritik • dasmanifest.com

Florian Lieb merkt THOR (THOR Trailer) "durchgehend an, dass es sich um eine reine Charakterexposition handelt. Der Donnergott ist nur einer von mehreren Gefährten, das mordor'sche Auge lastet jedoch auf dem ultimativen Familientreffen, das ab Mai von Joss Whedon inszeniert wird. Angesichts der Leichtigkeit, mit der sich die Thors, Hulks und Iron Mans in ihren jeweiligen Abenteuern schlagen, und der Fülle an Ego und Pathos, wird es für Whedon eine Herkules-Aufgabe sein, seine Helden - inklusive der zweiten Garde um Renner und Johansson - nicht nur bei Laune zu halten, sondern ihnen auch (einen) Gegenspieler zu liefern, der eine Kräftebündelung dieser Form rechtfertigt."

24. April 2011 | THOR • Kritik • the-gaffer.de

"Die Vater-Sohn-, die Liebes- und die Brüdergeschichte jongliert THOR (THOR Trailer), ohne jemals vor Überforderung in sich zusammen zu brechen. Selbst dem altbacken wirkenden Vokabular Asgards gelingt es nicht, diese Comicverfilmung ins Joch der unfreiwilligen Komik zu zwingen. Wider Erwarten hat Kenneth Branagh ein gutes, durchweg unterhaltsames Superheldenabenteuer gedreht."

01. November 2010 | THOR • Kritik • Thor

Überblick zum Film auf moviepilot.de

01. November 2010 | THOR • Kritik • Thor

Überblick zum Film auf der imdb.com

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