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ALMANYA

ALMANYA

Regie Yasemin Samdereli
Kinostart 10.03.2011
Genre Komödie

Kritiken • ALMANYA

13. Februar 2011 | ALMANYA • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Oliver Kaever ist des Lobes voll. Die Filmemacherinnen "fassen die Generationengeschichte in einem Bild zusammen, in dem Vergangenheit und Gegenwart symbolisch verschmelzen und ein Kreis sich schließt. Die erste, zweite und dritte Generation der Familie steht vereint an einem Grab in der Türkei. Hier liegen ihre Wurzeln. Bis auf einen werden sie aber alle nach Deutschland zurückkehren. Nach Hause also. Mit dieser Reflexion über Heimat und Zuhause leistet ALMANYA (ALMANYA Trailer) einen wichtigen Beitrag dazu, Migranten als Teil Deutschlands zu begreifen, der längst schon nicht mehr wegzudenken ist."

13. Februar 2011 | ALMANYA • Kritik • Der Tagesspiegel

Daniela Sannwald sah einen freundlichen, rundherum gelungenen Film, der mit den Vorurteilen von Deutschen und Türken einen mild ironischen Umgang pflegt. "Es ist ein Gemisch aus dokumentarischem Archivmaterial, das plötzlich in Spielszenen übergeht, aus Traumbildern, animierten Fotografien und einer Gegenwartshandlung, das diesen Film zu einem Genuss für Augen und Ohren macht – Letzteres wegen der Musikauswahl: Sechziger-Schlager und Heimatklänge als muntere Kommentare. Vor allem aber wegen seines intelligenten, witzigen Umgangs mit Sprache."

13. Februar 2011 | ALMANYA • Kritik • Der Spiegel

Christian Buß nennt ALMANYA (ALMANYA Trailer) einen extrem munteren Multikulti-Tragiklamauk. Die Regisseurinnen blasen "sämtliche Klischees, die es zum Thema Deutschtürken gibt, wie Seifenblasen auf, um diese dann lustvoll platzen zu lassen. Hat sich der lustige Krach dann gelegt, kriegt der Zuschauer Einblicke in die komplexe Patchworkidentität, die sich deutsch-türkische Sippschaften so über drei Generationen zugelegt habe. Wobei, und das ist das Interessante, die Jungen gar nicht mal unbedingt fortschrittlicher sind als die Alten. Die sprechen zwar das perfektere Deutsch, haben aber zuweilen den beschränkteren Horizont."

13. Februar 2011 | ALMANYA • Kritik • festivalblog

Christian Caravante ist begeistert: "Großartig schaffen es die beiden Filmemacherinnen die Auswirkungen von Familiengeschichte, von Fremdheit und Dazugehörigkeit über Sprache abzubilden. Sie nutzen im Film den Charles Chaplin Kniff aus dem Großen Diktator mit einem Kunstdeutsch, das immer erklingt, wenn die Figuren nichts verstehen.
Sie lassen aber auch die Türken in der Türkei astreines Deutsch sprechen und dann aber wieder Türkisch, je nachdem, wer die Geschichte erzählt oder was die Szene beschreiben soll. Sehr stimmig."

01. November 2010 | ALMANYA • Kritik • Almanya

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