THE SOUND AFTER THE STORM

film-zeit Film: THE SOUND AFTER THE STORM
Regie Sven O. Hill
Patrik Soergel
Ryan Fenson-Hood
Kinostart 09.12.2010
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Inhalt • THE SOUND AFTER THE STORM

Drei Jahre nach dem Hurrikan Katrina ist New Orleans noch immer eine Geisterstadt. Die Sängerin Lillian Boutté, "Jazz-Botschafterin von New Orleans" in der direkten Nachfolge von Louis Armstrong, der Klarinettist Dr. Michael White, die junge Musikgruppe ‚The Next Generation Brass Band’ und der Fotograf Armand ’Sheik’ Richardson kämpfen mit Noten gegen die Not, die der Hurrikan verursacht hat und gegen die andauernde Vernachlässigung der Opfer. Der Film begleitet Lillian Boutté, die seit über 25 Jahren in Deutschland lebt, mit ihren Weggefährten auf Konzerten in Europa und in ihrer Heimatstadt New Orleans – und erzählt wie der Jazz die Macht entfaltet, die Krise zu überwinden.

Kritiken • THE SOUND AFTER THE STORM

07. Dezember 2010 | Kritik •

Carolin Ströbele schreibt: "THE SOUND AFTER THE STORM (film-zeit Trailer: THE SOUND AFTER THE STORM) hat ein hehres Anliegen. Der Film will den Verlust einer ganzen Kultur aufzeigen. Allerdings können sich seine Macher lange nicht entscheiden, was ihr Film sein möchte: Ein Musikerporträt? Ein Stadtporträt? Oder ein Aufschrei gegen die amerikanische Politik, die vor allem die schwarze Bevölkerung von New Orleans auf skandalöse Weise im Stich gelassen hat? Für Letzteres ist der Film zu zurückhaltend. Kein einziges Mitglied einer offiziellen Stelle kommt zu Wort, es bleibt bei den – berechtigten – Vorwürfen der Protagonisten, sie seien mit den Folgen der Zerstörung von der US-Regierung allein gelassen worden."

01. Dezember 2010 | Kritik •

"Der Film geht mit Lilian Boutté, mit Dr. Michael White und mit dem legendären Fotografen Armand Sheik Richardson auf Spurensuche. Er fängt den Geist der Vergangenheit in den Erzählungen jener ein, die nicht von New Orleans lassen wollen. Am wenigsten von der Musik."

02. November 2010 | Kritik •

Thomas Volkmann sah einen "Film der Hoffnung und der Erinnerung, der in die Vergangenheit blickt ebenso wie in die Zukunft und der ein Zwischenzeugnis darüber ablegt, wie Menschen verschiedener Generationen sich darum bemühen, dass ihr Erbe nicht in Vergessenheit gerät und dokumentiert wird, wie schwer es umgekehrt ist, in New Orleans wieder einen Sinn fürs Leben zu finden. Man muss nicht explizit Jazzfan sein, um diesen Dokumentarfilm zu mögen, schließlich drücken sich die jüngeren Brassbands auch über HipHop, R’n’B und zeitgemäße Grooves aus. Es ist nun an ihnen, New Orleans im Zeitalter nach Katrina seine Bedeutung zurückzugeben."

01. November 2010 | Kritik •

Überblick zum Film auf moviepilot.de

05. Oktober 2010 | Kritik •

"Co-Regisseur Sven O. Hill war bei diesem Projekt auch für die Kamera-Arbeit zuständig, und sein Stil hebt sich deutlich von herkömmlichen Dokumentationen ab. Es gibt spannende Einstellungen und komplexe Kamerafahrten, welche den Film so lebhaft wie seine Figuren werden lassen. Mit den knappen 78 Minuten Laufzeit ist der Film äusserst kompakt, und es dürfte keine Entschuldigung geben, sich diese tolle Dokumentation nicht anzusehen. Vielleicht steigt dadurch sogar das Interesse an Jazzmusik aus New Orleans, und falls nicht, unterhält er auch einfach nur bestens."

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