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RESTLESS

RESTLESS

Regie Gus Van Sant
Kinostart 13.10.2011
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • RESTLESS

20. Oktober 2011 | RESTLESS • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Leander Ripchinsky fragt sich, warum die Hauptrolle mit Henry Hopper, dem Sohn des verstorbenen Dennis Hopper, besetzt wurde. "Ist Junior besetzt, weil es seine erste größere Rolle ist und die Dopplung es ihm erleichtern soll zu spielen? Oder wird dadurch und durch die Handlung, dass Beerdigungen von Fremden besucht werden, ebenfalls etwas über die Filmlandschaft ausgesagt, in der sich Restless verorten lässt? Die Vorbilder sind tot, die Filme, die Hollywood machen sollte, werden nicht mehr gemacht. Statt echter Trauer bleiben nur noch Ersatzveranstaltungen. Wer eigentlich trauern sollte, dem bleibt nichts weiter übrig, als diese zu besuchen."

14. Mai 2011 | RESTLESS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

RESTLESS (2010) (RESTLESS (2010) Trailer) könnte laut Frédéric Jaeger "ein Coming-of-Age-Film sein, so sehr ist die Begegnung der beiden Katalysator für seine Entwicklung. Doch der Film beginnt im Herbst und endet im Winter, er ist durchtränkt von einer affirmativen Melancholie, einer Romantik von Trauer und Schwermut. Gus van Sants Faszination für das Leben kurz vor dem Tod bricht sich in seinem neuesten Film erneut Bahn. Doch dessen Allgegenwart ist vor allem dem Sujet und den Figuren geschuldet, die das von Drehbuchneuling Jason Lew verfasste Skript vorgibt."

13. Oktober 2011 | RESTLESS • Kritik • kunstundfilm.de

Denis Demmerle lobt Regisseur Gus van Sant, dessen große Leistung darin besteht, "dass er aus diesem Plot kein dunkles, tränenreiches Melodram strickt, sondern im Gegenteil eine Hymne auf das Leben und die Liebe singt. Er widersteht konsequent der Verlockung, ins allzu Kitschige abzudriften."

13. Oktober 2011 | RESTLESS • Kritik • Der Tagesspiegel

Dass Regisseur Gus Van Sant es schafft, aus der Geschichte zu RESTLESS (2010) (RESTLESS (2010) Trailer), die eigentlich einen Kino-Schmachtfetzen verspricht, eine morbide Liebesgeschichte zu machen, die sich völlig dem Kitsch-Schema entzieht, findet Martin Schwickert besonders erwähnenswert.

12. Oktober 2011 | RESTLESS • Kritik • programmkino.de

Marcus Wessel ist begeistert über die imaginäre Figur des Hiroshi, eine Figur, "wie man sie nur selten in dieser Art von Film findet. Damit schlägt RESTLESS (2010) (RESTLESS (2010) Trailer) zugleich eine Brücke in die Welt des fantastischen Kinos, wobei Van Sant dieses besondere Element nie überbetont oder als skurrilen Drehbucheinfall versteht. Am Ende fügt sich sogar der unsichtbare Begleiter in Enochs und Annabels Liebe ein."

12. Oktober 2011 | RESTLESS • Kritik • schnitt.de

Eine widerborstig-tragische Lovestory, findet Carsten Happe. "Mia Wasikowska ist gewiß zu süß für die unheilbar erkrankte Annabel, und Henry Hopper zu sehr Indie-Posterboy für den vom Unfalltod seiner Eltern traumatisierten Jüngling, aber Van Sants zurückhaltende Inszenierung kleidet seine Darlings in so wohlige Melancholie, daß ihm selbst dies verziehen sei."

12. Oktober 2011 | RESTLESS • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel erkannte: "Der Tod spielt zwangsläufig eine große Rolle. Man wird unwillkürlich darauf aufmerksam gemacht, dass man selbst eines Tages an die Reihe kommt – und indirekt aufgefordert, die beliebte Verdrängung des Sterbens nicht gänzlich unter den Tisch fallen zu lassen."

11. Oktober 2011 | RESTLESS • Kritik • FILMtabs

Berührend fand Günter H. Jekubzik das neue Werk von Gus van Sant. "Die fast zarte Annäherung zweier junger Menschen an den Tod verläuft in RESTLESS (2010) (RESTLESS (2010) Trailer) verspielt, leicht, manchmal magisch und durch tolle Independent-Songs unterlegt. So meistert van Sant das ernste, schwierige Thema."

06. Oktober 2011 | RESTLESS • Kritik • groarr.ch

Simon Reber meint, RESTLESS (2010) (RESTLESS (2010) Trailer) ist kein trauriger Film. "Der Tod ist darin zwar allgegenwärtig, und doch überwiegt das Leben. Es sind der starke Lebenswille, die Lebenslust und der Drang, die verbleibende Zeit so intensiv als nur möglich zu erleben, die mit der Kamera eingefangen werden. So verströmen Annabels verbleibende drei Monate eine bemerkenswerte Zeitlosigkeit."

14. Mai 2011 | RESTLESS • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala hat sich nicht überzeugen lassen. Der Film "funktioniert, garniert mit allerlei übersinnlichen Erscheinungen, als romantisches Märchen für ganz junge Seelen, das tatsächlich von der bemessenen Zeit zweier junger Liebender erzählt. Gus van Sant tut das hier einmal nicht mit dem Sinn für die möglichst exakte Ergründung seines bevorzugten Soziotops, sondern mit allem Pathos, das sein Sujet zu verlangen scheint - fernab vom nüchternen Beobachterblick, der ELEPHANT auszeichnete oder, zuletzt, PARANOID PARK."

14. Mai 2011 | RESTLESS • Kritik • Der Tagesanzeiger

Im amerikanischen Kino ist Gus Van Sant laut Florian Keller der grosse Lyriker der Adoleszenz. "Warum nur wird aber jede Szene mit wehmütigem Geklimper zugedeckt? Man hätte es schon beim Vorspann ahnen können: Mit Brian Grazer und Ron Howard hat das ganz grosse Hollywood an diesem kleinen Film mitproduziert. Da darf zu viel poetische Offenheit im Angesicht des Todes wohl nicht sein. Die Rührung muss musikalisch vorgekaut werden."

13. Mai 2011 | RESTLESS • Kritik • Die Tageszeitung

Für Cristina Nord ist RESTLESS (2010) (RESTLESS (2010) Trailer) sehr viel konventioneller aus als die Filme, die Gus van Sant in den letzten Jahren gedreht hat. In seinen früheren Filmen "ging es zwar um ähnliche Sujets, um junge Menschen, die sich an der Schwelle von Leben und Tod bewegten, doch Ellipsen, Zeitschleifen und Perspektivaufsplitterungen stellten sich dem geradlinigen Erzählen kunstvoll in den Weg. RESTLESS (2010) (RESTLESS (2010) Trailer) dagegen hält sich an die Chronologie und die Konventionen des Dreiakters. Schöne Ideen entwickelt der Film dennoch."

13. Mai 2011 | RESTLESS • Kritik • Berliner Zeitung

Daniel Kothenschulte stellt fest: "Aus dem, was man für ein sentimentales Konstrukt halten könnte, entspinnt Gus Van Sant eine tragikomische Romanze mit klugen Dialogen und - wie stets bei ihm - höchst einfühlsamer Filmmusik: Danny Elfman komponierte mit seltener Zurückhaltung und überlässt die entscheidenden Momente dann doch der Plattensammlung des Regisseurs. Das letzte Wort gehört Nico von The Velvet Underground."

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