| Regie | Jean-Claude Schlim |
| Kinostart | 02.12.2010 |
Julia Teichmann stellt fest: "Fünf Jahre lang kämpfte Jean-Claude Schlim für die Finanzierung seines Films; nun ist HOUSE OF BOYS (
) sein Langfilmdebüt als Regisseur und Autor. Den Verlauf der Krankheit zeigt er ungeschönt. Der Stimmungswechsel wird auch farbdramaturgisch sehr deutlich. Wo vorher satte, leuchtende Farben dominierten, herrscht nun das fahle Grün der Krankenhausflure vor. Es ist Winter und dunkel."
Doch bei aller Offenheit, bei aller ungeschminkten Darstellung des schwulen Lebens in all seinen Facetten schafft es HOUSE OF BOYS (
) laut Michael Meyns "mehr zu sein als "nur" ein Film über die Schwulenszene. Denn in erster Linie ist es ein Film über das Coming-of-age eines jungen Mannes, eine Geschichte über Freundschaft, Emotionen und die erste große, in diesem Fall besonders tragisch verlaufende erste große Liebe. Ein sehenswerter, melancholisch-schöner Film, dem man mehr als ein Nischenpublikum wünschen würde."
Überblick zum Film auf moviepilot.de
"Geworden ist HOUSE OF BOYS (
) schlussendlich ein in bunten Farben gedrehtes und mit flotter Musik untermaltes Märchen, in dem es nur eine einzige böse Figur gibt: Aids. Alle anderen Rollen sind "positiv" und mehr oder weniger grandios besetzt. Wobei Udo Kier als "Madame" und Steven Webb als Drag Queen besonders hervorzuheben sind. Schade bloß, dass der Film – wegen ein paar gewagter Sexszenen – erst für Jugendliche ab 16 Jahren freigegeben sein wird und somit an einem wesentlichen Teil des Zielpublikums vorbeischliddert."