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VERGISSMICHNICHT

VERGISSMICHNICHT

Regie Yann Samuell
Kinostart 23.12.2010
Genre Komödie, Liebesgeschichte

Kritiken • VERGISSMICHNICHT

20. Dezember 2010 | VERGISSMICHNICHT • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Kristina Detemple ist etwas enttäuscht. "Leider geht dieser an sich interessante Ansatz zwischen immer dicker aufgetragenen Klischees beinahe unter. So muss die einstige Karrierefrau ihr Glück schließlich zugleich in einer Schwangerschaft und im selbstlosen Engagement für ein Hilfsprojekt in Afrika finden. Weniger wäre hier mehr gewesen. Auch ohne diese überstrapazierten Aspekte hätte man der Protagonistin abgenommen, dass sie für sich die Eingangsfrage beantwortet hat, zumal Margaret, die sich bezeichnenderweise auch wieder Marguerite nennen lässt, am Ende erklärt, sie sei nun "die geworden, die sie ist". Die siebenjährige Marguerite wäre wohl zufrieden."

24. Dezember 2010 | VERGISSMICHNICHT • Kritik • textezumfilm.de

"Die von Drehbuchautor und Regisseur Yann Samuell entworfenen Parallelwelten kontrastiert die Kamera von Antoine Roch durch unterschiedliche Farbgebung: In der Gegenwart der knallharten Realität herrschen kalte, grau-blaue Töne vor, die Vergangenheit der schönen Erinnerung wird in bunte, helle und warme Farben getaucht. Nicht nur den Bildern mangelt es allerdings an Zwischentönen. Auch die Geschichte scheint eine Spur zu plakativ, die Figur der Karrierefrau trotz des virtuosen Spiels Sophie Marceaus etwas zu holzschnittartig geraten zu sein."

22. Dezember 2010 | VERGISSMICHNICHT • Kritik • Deutschlandradio

Hans-Ulrich Pönack sah eine charmante Komödie. "VERGISSMICHNICHT (VERGISSMICHNICHT Trailer) ist eine leichte, hübsch lächelnde französische Komödie mit einigem charmanten Wiedererkennungsspaß à la: Was ist eigentlich wirklich wichtig im individuellen Leben und was möglicherweise nicht?"

21. Dezember 2010 | VERGISSMICHNICHT • Kritik • Der Westen

Uwe Mies stellt über den Film fest: "Darüber nachzudenken hat seinen Reiz; leider mehr, als es reizvoll wäre, den Film selbst anzuschauen. Dabei spielt doch in der Hauptrolle Sophie Marceau, einer der größten französischen Filmstars unserer Zeit und hierzulande immerhin noch vielen präsent als liebreizender Teenie aus LA BOUM - DIE FETE. Auch 30 Jahre später ist La Marceau noch eine sehr schöne Frau, aber selbst sie kommt gegen das saumselige Drehbuch und die biedere Regie von Yann Samuell nicht an. Und das ist wirklich ein Jammer."

21. Dezember 2010 | VERGISSMICHNICHT • Kritik • br-online.de

Zoran Gojic lobt den Film. "VERGISSMICHNICHT (VERGISSMICHNICHT Trailer) ist ein kurzweiliger Film mit einer sympathischen Idee, der perfekt in die Tage zwischen den Jahren passt, in denen man ohnehin über das nachdenkt, was war, ist und sein könnte. Und Sophie Marceau lohnt immer noch jeden Film, auch wenn er, wie dieser hier, kein epochales Meisterwerk geworden ist."

20. Dezember 2010 | VERGISSMICHNICHT • Kritik • film-dienst.de

Der Film könnte sich laut Ulrich Kriest "bei näherem Hinsehen als ein mit Arsen gefülltes Praliné erweisen. Dass man dieser Lesart nicht folgen muss, um dem Film etwas abzugewinnen, liegt an Sophie Marceau, die von einigen wenigen, etwas zu gut gemeinten Manierismen wieder einmal eine hinreißende Darstellung abliefert, sich auch für plakativ gezeichnete Emotionen nicht zu schade ist und in dieser Rolle gerade überzeugt, weil sie es ausgezeichnet versteht, "jugendlicher" zu spielen als sie es ist."

20. Dezember 2010 | VERGISSMICHNICHT • Kritik • filmtabs

"Die graue Geschäftswelt lässt die Seele verdorren. Das einfache, auch arme Leben erstrahlt in den Farben des Glücks - das klingt nach Klischee, aber so fantastisch, so herzlich und liebevoll wie Yann Samuell die Erlebnisse der Kindheit präsentiert, vergisst man diesen Verdacht sofort. Die bunt gebastelten Briefe des Mädchens erobern nicht nur die Wohnung der Erfolgsfrau, sie übernehmen den ganzen Film und statten ihn mit viel Spaß und einer besonderen Eigenschaft der Samuell’schen Figuren aus: Liebe und Leidenschaft bedeuten nicht Friede, Freude, Eierkuchen, sie tun auch mal weh."

10. Dezember 2010 | VERGISSMICHNICHT • Kritik • br-online.de

Margret Köhler hätte sich gern mehr Struktur gewünscht. "Wenn die kleine Marguerite der erwachsenen Marguerite wie eine Beschützerin die wirklich wichtigen Dinge ins Gedächtnis ruft, weckt das fast automatisch eine Reflexion über den eigenen Status quo und die eigenen einstigen Träume. Aber etwas weniger Vor und Zurück und eine geradlinige Struktur wären mehr gewesen."

10. Dezember 2010 | VERGISSMICHNICHT • Kritik • programmkino.de

Luitgard Koch schaut auf den Regisseur. "Seine Fähigkeit Kindheit und Erwachsenenwelt zu vermischen und zwischen diesen Welten zu jonglieren zieht sich durch den ganzen Film. Und lädt schließlich dazu ein sich mit seinen eigenen Träumen aus der Kindheit zu konfrontieren und dabei vielleicht auch mit dem Konflikt zwischen großen Ambitionen und Prinzipientreue. "Die Kindheit wiederfinden", glaubt der poetische Filmemacher, "heißt auch seinen Ursprung wiederfinden"."

24. November 2010 | VERGISSMICHNICHT • Kritik • filmgazette.de

Harald Mühlbeyer kann dem Film nicht viel abgewinnen. "Das ist herzerwärmend märchenhaft, lustig und emotional; das Problem ist, dass der Film spätestens dann zu süßlich wird, als Margaret gemäß den Marguerite-Briefen bei einem Geschäftsessen ein Abendessen ganz aus Schokolade bestellt. Denn mehr als die ohnehin schon recht deutliche Botschaft, dass Geruhsamkeit, kindliche Vorstellungskraft und Fantasie, Einklang mit sich selbst, ursprüngliche Unschuld den Menschen ausmachen und supergut sind, kommt nicht mehr."

01. November 2010 | VERGISSMICHNICHT • Kritik • Vergissmichnicht

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