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HOME FOR CHRISTMAS

HOME FOR CHRISTMAS

Regie Bent Hamer
Kinostart 02.12.2010
Genre Komödie

Kritiken • HOME FOR CHRISTMAS

14. Oktober 2010 | HOME FOR CHRISTMAS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Michael Kienzl ist enttäuscht. "HOME FOR CHRISTMAS (HOME FOR CHRISTMAS Trailer) hat außer schönen Bildern nichts zu bieten. Jeder Erzählstrang läuft lediglich auf einen rührseligen Augenblick hinaus, in dem die Emotionen der Figuren die wahre Attraktion darstellen. Wirklich ärgerlich wird es am Schluss. Hier löst sich Hamer auch noch von der zuvor recht zurückhaltenden Art der Inszenierung und lässt seinen Film mit einem Schlussbild enden, das regelrecht im Kitsch ertrinkt. Das Paar aus dem Kosovo tritt darin als Heilige Familie auf, die sich zwischen verschneiten Bergen an der Schönheit eines Nordlichts erfreut, während eine Norah Jones für Arme dazu quäkt."

03. Dezember 2010 | HOME FOR CHRISTMAS • Kritik • Die Zeit

Martin Schwickert lobt den Regisseur. "Selbst im sentimentalen Korsett eines Christmas-Movie verteidigt Bent Hamer, der hier wie in all seinen Filme für Regie, Drehbuch und Produktion verantwortlich zeichnet, seinen eigenen visuellen Stil. Jedes Bild ist farblich genau durchkomponiert, jedes Setting stimmig eingerichtet, die Ausschnitte sind messerscharf gewählt und jede Bewegung darin mit Bedacht choreographiert. Hätte Bent Hamer mit der gleichen Präzision seine Charaktere gestaltet, hätte aus HOME FOR CHRISTMAS (HOME FOR CHRISTMAS Trailer) weit mehr als ein mittelmäßiger Wohlfühlfilm für die Feiertage werden können."

02. Dezember 2010 | HOME FOR CHRISTMAS • Kritik • Berliner Zeitung

Jan Brachmann formuliert seine Filmkritik so: "Im Vergleich zu seinen früheren Filmen, die alle Verzweiflung in eine schwebende Verrücktheit aufzuheben vermochten, ist Bent Hamer mit HOME FOR CHRISTMAS (HOME FOR CHRISTMAS Trailer) etwas schwer geworden. Weihnachten ist hier die volle Wucht, und am besten scheint es den beiden ganz jungen Menschen zu gehen, die das Fest nicht feiern. Aber auf zaghafte, kaum glaubliche Weise, ist Weihnachten hier auch das Licht, das uns helfen könnte, das Ausgesetzt-Sein in der endlosen Finsternis des Alls zu ertragen."

02. Dezember 2010 | HOME FOR CHRISTMAS • Kritik • Neues Deutschland

Marion Pietrzok hatte sich mehr Humor gewünscht. "Der Episodenfilm, der auf Kurzgeschichten von Levi Henriksen basiert, fügt – mit noch einigen weiteren Figuren und erzählender Musik – einen Reigen, der am Ende glücklich aufgeht. Wie ganz zum pompösen Schluss dieser gutgemeinten Short Cuts über der Heiligen Familie aus Kosovo das schöne Nordlicht. Aber es lässt kalt wie der Film, und der Mensch – hier der Zuschauer – sehnt sich nach Wärme. Dieses zwar stimmungsvoll fotografierte und in seinen szenischen Details sorgsam gebaute Mosaik ist leider in Richtung Rührseligkeit und Symbolhaftigkeit überkonstruiert. Und der schräge Humor, gepaart mit Lakonie, der sonst skandinavische Filme – auch die Bent Hamers – so begeisternd und einmalig macht, wird nur ganz selten ausgespielt."

02. Dezember 2010 | HOME FOR CHRISTMAS • Kritik • schnitt.de

Laut Julian Bauer strukturiert Bent Hamer "Räume und Stimmungen mit Licht: Laternen in der Landschaft, die Intervalle von Dunkelheit schaffen, Schattenspiele an einer Wand, der Blick von Draußen in den warmen Schein des Inneren eines Hauses, Scheinwerfer eines Autos oder das kitschig inszenierte Nordlicht. Ein wenig schade ist es, daß Bent Hamer sich den Kitsch bei diesem Thema nicht hat verkneifen können. Wirklich störend ist da vor allem die Geburt eines Kindes albanischer Flüchtlinge in einer Blockhütte im Lichtschein des flackernden Kaminfeuers. Die Analogie zur Geburt Christi in sozialromantischer Darstellung ist geradezu unangenehm. Wer davor die Augen verschließen kann, bekommt aber einen guten Film zu sehen."

30. November 2010 | HOME FOR CHRISTMAS • Kritik • textezumfilm.de

"Zu der melancholischen Stimmung tragen sowohl die klaren Bilder der verschneiten Landschaft von Kameramann John Christian Rosenlund als auch die wehmütige Filmmusik von John Erik Kaada bei. Zwischen den ästhetischen Werten des Filmes und dem Inhalt herrscht indes eine gewisse Unstimmigkeit. Zwar rühren einige dieser Geschichten den Zuschauer an – etwa die des Flüchtlingspaars, das auf ihrem Weg nach Schweden von der bevorstehenden Geburt ihres Kindes überrascht wurde, oder die des alten Mannes, der mit seiner schwerkranken Frau auf die Ankunft des Sohnes hofft. Sie erhalten jedoch keine Tiefe, weil sie immer wieder von kurzen und teilweise stereotypen Episoden wie der Dreiecksgeschichte um Kristen, Liv und Karin unterbrochen werden."

28. November 2010 | HOME FOR CHRISTMAS • Kritik • negativ-film.de

Neben allen Klischees, Oberflächlichkeiten und Banalitäten bleiben Elisabeth Maurer die teilweise sehr schönen Ansätze, die die Bemühungen der Menschen an Weihnachten zeigen, in HOME FOR CHRISTMAS (HOME FOR CHRISTMAS Trailer) im Gedächtnis. "Wer keinen neuen Weihnachtsklassiker erwartet, kann sich an diesen kleinen Momenten und der schön bebilderten norwegischen Landschaft erfreuen und den Rest mit weihnachtlich gestimmter Milde hinnehmen."

18. November 2010 | HOME FOR CHRISTMAS • Kritik • br-online.de

Lachen und Melancholie in einem gelungenen Wintermärchen entdeckt Margret Köhler. "Einige skurrile Szenen und komische Dialoge bis zur Derbheit reizen zum Lachen, so zum Beispiel, wenn es den gemeinen Norweger bei der Vorstellung schüttelt, keinen Alkohol, sondern Limonade zum Braten zu trinken oder, wenn die Geliebte in der Christmette mit dem gleichen Schal auftaucht wie die eheliche Rivalin und damit ein Zeichen setzt. Ansonsten bevorzugt Bent Hamer bei diesem gelungenen Wintermärchen durchgehend eine leichte Melancholie, gemischt mit Zärtlichkeit für die Verzweifelten, die trotz aller Nackenschläge die Hoffnung nicht aufgeben und HOME FOR CHRISTMAS (HOME FOR CHRISTMAS Trailer) sein möchten."

10. November 2010 | HOME FOR CHRISTMAS • Kritik • programmkino.de

Wer besondere Geschichten im Kino sehen möchte, liegt mit skandinavischen Filmen meist richtig, schreibt Luitgard Koch. "Das gilt auch für Bent Hamers modernes Weihnachtsmärchen. Was vor allem erneut besticht, ist seine gelungene Mischung von lakonischem Humor und sensibler Melancholie, banaler Alltäglichkeit und skurriler Absurdität. Mit minimalen Dialogen, Gesten, Blicken und visuellen Metaphern die Tiefe menschlicher Beziehungen auszuloten, war dabei schon immer die Spezialität des 54jährigen. Relativ statische Einstellungen, geringes Schnitttempo, schwache Ausleuchtung der Szenerie und immer wiederkehrende Bilder – wie der traumhafte Sternenhimmel einer klaren Winternacht – markieren seinen feinfühlig eigenwilligen Blick auf die Welt."

01. November 2010 | HOME FOR CHRISTMAS • Kritik • Home for Christmas

Überblick zum Film auf moviepilot.de

22. September 2010 | HOME FOR CHRISTMAS • Kritik • festivalblog.com

Andreas Tai "hätte Bent Hamer warnen sollen. Die Schonzeit für Weihnachtsfilme hat noch nicht begonnen. Erst im Dezember, wenn alles Trunken ist von Glühwein und "Oh du Fröhliche", kann HOME FOR CHRISTMAS (HOME FOR CHRISTMAS Trailer) auf Milde hoffen."

22. September 2010 | HOME FOR CHRISTMAS • Kritik • Weltexpress

"Vereinzelt vermag „Home for Christmas“ dank der gegen ihre eintönigen Figuren ankämpfenden Darsteller zu berühren. Es sind rare, melancholische Szenen, in denen Regisseur Bent Hamer an die tragisch-zarte Komik seiner Komödie O'HORTEN (O'HORTEN Trailer) erinnert. Die Anfangsszene entpuppt sich letztendlich als verlogenste Schönfärberei des verlogenen Feiertags-Schmonzette. Gott sieht alles. Sündern bleibt die Kirchentür verschlossen. Jede böse tat wird bestraft, jede gute reich belohnt. Darum leidet das als zeitgenössische Verkörperung von Maria und Josef auftretende serbische Flüchtlingspaar keinen Mangel: "Geschenke von Freunden." Eine fromme Seele stellt ihnen noch das eigene Auto unter den Tannenbaum."

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