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DIE DOPPELTE STUNDE

DIE DOPPELTE STUNDE

Regie Giuseppe Capotondi
Kinostart 19.05.2011
Genre Drama

Kritiken • DIE DOPPELTE STUNDE

16. Mai 2011 | DIE DOPPELTE STUNDE • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

So sehr dieser Film eine Synthese des Mediums zu sein scheint, so wenig kann Ciprian David "ihn dem Regisseur zuschreiben. Im Vordergrund der Bilder befindet sich immer das Handwerk, die Figuren. Nicht nur Kseniya Rappoport in der Rolle der weibliche Hauptfigur, sondern auch Filippo Timi als männlicher Hauptdarsteller Guido, trotz oder gerade wegen seiner Abwesenheit über den Großteil des Films hinweg. Ebenso präsent sind manche Nebenfiguren, wie etwa der mit Guido befreundete Polizist, der in den wenigen Szenen, in welchen er auftaucht, eine immense Bedeutung für die Handlung bekommt. Ähnlich geht es mit manchen anderen Nebenfiguren."

19. Mai 2011 | DIE DOPPELTE STUNDE • Kritik • getidan.de

Peter Claus ist nicht restlos begeistert. "Regisseur Giuseppe Capotondi, bekannt geworden durch zahlreiche Musikvideos, etwa für die Spice Girls, hat ein beachtenswertes Spielfilmdebüt vorgelegt, Krimi, Psychothriller und Seelendrama in einem. Sehr ruhig, fast kühl, entwirft er ein Geflecht aus Schuld und Sühne. Schade nur, dass im Finale eine allzu simple Auflösung erfolgt."

14. Mai 2011 | DIE DOPPELTE STUNDE • Kritik • schnitt.de

Es handelt sich laut Asokan Nirmalarajah "nach allem Anschein – zumindest für eine Hauptfigur der Geschichte – um ein Happy End, soviel sei hier verraten. Es handelt sich aber auch um ein Ende, so geben es uns die stimmungsvolle Musik Pasquale Catalanos und die letzte Kameraeinstellung des Films zu verstehen, das nicht ohne eine leise, bittere Ironie auskommt. In der schlichten, wenig stilisierten, aber doch unverwechselbar düsteren Noir-Genrewelt, in der sich der Film trotz aller Anleihen bei anderen Genres letztlich einpendelt, sind auch die Gewinner nicht ohne Verlustgefühl. Und es ist diese melancholische Grundstimmung, die sich als roter Faden durch das Genre-Vexierspiel zieht und es davor bewahrt, den Fokus zu verlieren."

12. Mai 2011 | DIE DOPPELTE STUNDE • Kritik • film-dienst

Dass dieses Spiel zwischen psychologischem Krimi, melancholischer Liebesgeschichte und Mystery laut Felicitas Kleiner "so gut gelingt, liegt vor allem an Giuseppe Capotondis geschicktem Verwalten der Informationen und Indizien, Andeutungen und Ahnungen, aber auch am beeindruckenden Spiel von Ksenia Rappaport, die für ihre Darbietung 2010 in Venedig mit dem Darstellerinnenpreis ausgezeichnet wurde. Sie bewältigt das Kunststück, als zentrale Identifikationsfigur, deren Perspektive man über weite Strecken teilt, die Anteilnahme des Zuschauers zu fesseln, sich andererseits aber nie zu tief in die Karten schauen zu lassen und eine gewisse Undurchschaubarkeit zu wahren."

11. September 2009 | DIE DOPPELTE STUNDE • Kritik • outnow.ch

"Regisseur Giuseppe Capotondi ist ein ehemaliger Fotograf und hat sich seine filmischen Meriten unter anderem als Regisseur für Musikvideos von Natalie Imbruglia, Spice Girls, Skunk Anansie und Keane sowie für diverse Werbespots abverdient. In sein Regiedebut DIE DOPPELTE STUNDE (DIE DOPPELTE STUNDE Trailer) hat er allerdings diese Einflüsse der Popkultur nur am Rande einfliessen lassen, sein Film ist ein verhältnismässig altmodisches Krimi-Melodram, durchaus ansprechend und leidlich spannend. Für den ganz grossen Wurf fehlt allerdings der letzte Zacken an Originalität."

01. März 2009 | DIE DOPPELTE STUNDE • Kritik • Die doppelte Stunde

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