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JANE EYRE

JANE EYRE

Regie Cary Fukunaga
Kinostart 01.12.2011
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • JANE EYRE

27. November 2011 | JANE EYRE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Chris Fukunaga überrascht Thorsten Funke mit einer sehr überzeugenden Neuverfilmung von Charlotte Brontës Klassiker JANE EYRE (2011) (JANE EYRE (2011) Trailer). Er widersteht der Versuchung, aus seiner Heldin eine moderne Frau zu machen. "Jane bleibt ihrer Zeit verhaftet, nichts verbindet sie mit der Gegenwart. Ihre Emanzipation als Frau, ihr Drang zur Freiheit, gründet sich nicht in politischem Bewusstsein, das es Mitte des 19. Jahrhunderts noch nicht gab, sondern einzig in ihrem schillernden Charakter, der Leser (und angesichts von über 20 Adaptionen auch Zuschauer) seit vielen Generationen fesselt."

05. Dezember 2011 | JANE EYRE • Kritik • negativ-film.de

Sarah Böhmer schreibt: "Der Film selbst hat in seiner Ästhetik und seiner Erzählung anstatt einer religiösen eher eine mystische Qualität. Die verschlingenden Moor-, Heide- und Felsenlandschaften und das düstere haunted house Thornfield zeichnen einen völlig anderen Ort als das sattgrün leuchtende, helle England, das man zum Beispiel in s Pride and Prejudice -Verfilmung bewundern kann (ohne ihm in Bildgewalt im geringsten nachzustehen). Die karge, einsame Landschaft scheint auch bis in die Seelen der Figuren vorgedrungen zu sein und prägt die düstere, von Unsicherheit und Geheimniskrämerei überschattete Liebe von Jane und Rochester."

01. Dezember 2011 | JANE EYRE • Kritik • getidan.de

Peter Claus ist begeistert. "Die Intensität des Schauspiels und die Eleganz der Inszenierung servieren einem dann am Ende, selbst wenn man die Story in- und auswendig kennt, eine schöne Überraschung: das fulminante Finale rührt einem kraftvoll ans Herz."

01. Dezember 2011 | JANE EYRE • Kritik • perlentaucher.de

JANE EYRE (2011) (JANE EYRE (2011) Trailer) hat seine Vorlage nicht verstanden, urteilt Lukas Foerster. Hier wird nicht mehr die emanzipative und protofeministische Geschichte der Subjektwerdung einer Frau erzählt. "Statt dessen verwandelt der Film die einzelnen Stationen des Lebens Janes in ein Traumastück, das eine "komplexe" und "interessante" Frau im nachhinein, sozusagen vom Ergebnis her, erklärt und analysiert, anstatt ihr die Freiheit, die sie sich erkämpft, auch tatsächlich zuzugestehen."

01. Dezember 2011 | JANE EYRE • Kritik • kunstundfilm.de

Renée-Maria Richter lobt die unaufdringliche Schauer-Symbolik. "Aus dieser proto-feministischen Aufsteigerinnen-Story macht der Regisseur ein packendes Psycho-Drama. Ihm gelingt die Gratwanderung zwischen Schauerromantik und ergreifender Liebesgeschichte, indem er beides völlig ernst nimmt. So illustrieren dunkle Gemäuer und peitschende Regenschauer trefflich Janes Seelenqualen und Schicksals-Schläge, ohne sie durch aufdringliche Symbolik ins Lächerliche zu ziehen."

30. November 2011 | JANE EYRE • Kritik • Berliner Zeitung

Cornelia Geißler sah einen Frauenfilm für alle, einen Film, der seine Wirkung aus der Amosphäre zieht. Außerdem ist die Kritikerin des Lobes voll für Mia Wasikowska. "Scheu schaut sie unterm viktorianischen Hut hervor. Doch bald hebt sich ihr Kinn, und ihre Augen beginnen zu strahlen. Während Charlotte Gainsbourg in der 1996er Verfilmung kaum einmal ihren waidwunden Blick ablegte, variiert Wasikowska geschickt Mimik und Körpersprache."

30. November 2011 | JANE EYRE • Kritik • filmtabs

Günter H. Jekubzik schwelgt neugierig in dessen (extrem guten) Bildern, in den Räumen, in den Gesichtern und den Leben. "Die Geistergeschichte entfaltet ihre Wirkung (mit genial eingesetzten kargen Licht), ein paar Schreckmomente dürfen auch sein. Wieder brilliert Michael Fassbender. Nach der Rolle des C.G. Jung in David Cronenbergs EINE DUNKLE BEGIERDE (EINE DUNKLE BEGIERDE Trailer) pflegt er hier das verbitterte Selbstmitleid Rochesters und man darf durchaus im gleichen Satz erwähnen, dass der große Orson Welles diese Rolle einst spielte."

29. November 2011 | JANE EYRE • Kritik • textezumfilm.de

Die atmosphärisch dichte Inszenierung, die von der getragenen, aber nie pathetisch klingenden Diktion der Darsteller und darüber hinaus von der stimmigen Filmmusik von Dario Marianelli vortrefflich unterstützt wird, macht Fden Film laut José García zu einer herausragend zeitlosen Literaturverfilmung. "Mia Wasikowska gelingt es, die in der Kindheit erlittenen Verwundungen, ihr Verlangen nach Selbstständigkeit, vor allem aber ihre nach außen unterdrückte Liebe darzustellen. Michael Fassbender wiederum drückt die widersprüchlichen Gefühle aus vermeintlicher Schroffheit und Herzensgüte bestens aus."

09. September 2011 | JANE EYRE • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Eine erzählerisch eigenständige Neuverfilmung von Charlotte Brontës Romanklassiker JANE EYRE (2011) (JANE EYRE (2011) Trailer) mit atmosphärischen Bildern sah Susanne Ostwald. "Zwar zerfasert die Rhythmisierung der Geschichte im Wechsel der Jahreszeiten durch die Zeitsprünge, doch die atmosphärischen Bilder des Kameramanns Adriano Goldman verfehlen ihre Wirkung nicht. Die Aussenaufnahmen hält er im fahlen Licht der kargen nordenglischen Landschaft, die einen passenden Hintergrund für die tendenziell freudlose Story abgibt."

12. Juli 2011 | JANE EYRE • Kritik • outnow.ch

"Die neuste Jane-Eyre-Adaption ist eine solide Umsetzung eines Literaturklassikers, fast schon wie aus dem Lehrbuch. Schöne Bilder, überzeugende Darsteller und eine annehmbare Länge machen den Film zur perfekten Unterhaltung für einen gehobenen Romantikabend. Für den ganz grossen Wurf reicht's leider nicht. Michael Fassbenders leidenschaftliche Interpretation des Mr. Rochester dürfe jedoch alleine schon ein Grund sein, dass frau den Weg ins Kino findet."

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