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THE WAY BACK

THE WAY BACK

Regie Peter Weir
Kinostart 30.06.2011
Genre Drama, Abenteuerfilm

Kritiken • THE WAY BACK

28. Juli 2011 | THE WAY BACK • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Ciprian David spricht dem Film eine sehr solide Struktur zu. "Doch darüber hinaus ist THE WAY BACK (THE WAY BACK Trailer) "definitiv ein Exponent für den Mainstream. Eine fragmentierte Reise, gemessen in ihren Stationen an ikonischen Zeichen der Kulturen, deren Länder durchlaufen werden, gemessen an den stetig gesteigerten Appell an den humanistischen Geist im Publikum, an die Liebe für den Nächsten, indem die Zuschauer den sich entsprechend entwickelnden Leiden der Protagonisten ausgesetzt werden, ihrer archetypischen und somit beim Boxoffice todsicheren Konfliktsituationen, seien sie ethischer oder philosophisch-anthropologischer Natur, die jedoch in ihrer Ausarbeitung so offensichtlich skizzenhaft und checkpointartig sind, dass sie unsere Intelligenz als Zuschauer schließlich nur in Frage stellen."

21. Mai 2011 | THE WAY BACK • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

THE WAY BACK (THE WAY BACK Trailer) vergisst die Flucht aus dem Gulag wirklich beschwerlich zu gestalten, kritisiert Michael Kienzl. "Die Naturgewalten stellen zwar offensichtlich eine Gefahr dar, bleiben aber zu abstrakt. Selbst im letzten Drittel des Films, wenn sich in der Wüste die Erschöpfung in Bildern von vertrockneten Lippen, aufgerissener Haut und blutigen Füßen manifestiert, bleibt man dem Leid der Figuren gegenüber erstaunlich distanziert. Und dann ist da noch die Rede von den Kommunisten, die es darauf abgesehen haben, die Flüchtlinge zu töten. Nach der Flucht aus dem Arbeitslager sind die gefürchteten Kommunisten genau einmal zu sehen. Sie kommen in Gestalt mongolischer Reiter und lassen sich mit einer lahmen Ausrede abspeisen. In solchen Augenblicken wirkt THE WAY BACK (THE WAY BACK Trailer) weniger wie eine beschwerliche Reise als wie ein langer Spaziergang."

28. Juli 2011 | THE WAY BACK • Kritik • schnitt.de

Jennifer Borrmann sah einen Film über die Freiheit, und zwar in den verschiedensten Formen. "Selten fühlt man sich dabei an visueller Symbolik überbedient: Wenn aus den Ruinen des zerstörten Buddhistentempel in Lhasa weiße Tauben in den Sonnenhimmel aufsteigen, ist es vielleicht doch zuviel des Guten – glücklicherweise passiert dies aber selten und auch darüber kann man hinwegsehen. Die Weite und scheinbare Unendlichkeit der Natur verkörpern für die Gruppe eine Freiheit, die zugleich Belohnung und Bedrohung ist. Freiheit und Unfreiheit, riesige Weiten und individuelle Enge – der Film ist ein visuelles und metaphorisches Spiel mit inszenierter Räumlichkeit."

30. Juni 2011 | THE WAY BACK • Kritik • kultiversum.de

Es hätte großartig werden können, meint Oliver Heilwagen. "Dennoch kann der Film kaum fesseln: Hunger-und-Durst-Episoden reihen sich monoton aneinander. Für einen Spannungsbogen sind Asiens endlose Einöden zu ereignisarm – dafür entschädigen auch die grandiosen Landschafts-Aufnahmen nicht. ... Anfangs zeigt Peter Weir die Hölle sowjetischer Straflager so drastisch wie glaubwürdig. Doch nach einer halben Stunde verliert er sich in den Weiten Sibiriens."

30. Juni 2011 | THE WAY BACK • Kritik • getidan.de

Reizvoll findet Peter Claus "die optische Aufbereitung der Fluchtgeschichte. Kameramann Russell Boyd fand bedrückende Bilder für die Gefahren der Natur und die, die von einzelnen Menschen ausgehen. Peter Weir gelang ein packendes Kino-Abenteuer. Seine Meisterschaft zeigt sich darin, dass er nicht allein Action perfekt inszeniert, sondern sie auch mit einigen ernst zu nehmenden Gedanken auflädt. Das hebt den Film aus dem dominierenden Durchschnitt heraus."

29. Juni 2011 | THE WAY BACK • Kritik • psycho-rajko.blogspot.com

"Neben der logistisch komplexen und schnörkellosen Inszenierung beeindruckt THE WAY BACK (THE WAY BACK Trailer) vor allem durch seine Besetzung. Der Film ist durchweg großartig, absolut präzise und ohne Show-Off-Momente gespielt. Andere Regisseure hätten sich hier gewiss zu publikumswirksamem Kitsch und Melodramatik hinreißen lassen. Weir nimmt den Zuschauer zwar an die Hand, (mit)laufen aber muss er schon noch allein. Zum wundervollen Umgang mit den Schauspielern sei unbedingt hinzugefügr, dass diese durch ein in jeder Hinsicht außergewöhnliches Make-Up unterstützt werden, das den körperlichen Verfall der Figuren stark akzentuiert."

25. Juni 2011 | THE WAY BACK • Kritik • dasmanifest.com

THE WAY BACK (THE WAY BACK Trailer) macht vieles richtig, und zündet doch nicht mit der vollen emotionalen Sprengkraft, kritisiert Marc Zeller. "Am Ende, so scheint es, ist die Geschichte zu groß für einen Film, der Weg schlicht zu lang, sodass Peter Weir besonders im letzten Drittel immer größere Sprünge vollführen und zunehmend gehetzt dem Ziel entgegenrennen muss. Im verbleibenden Stückwerk findet man zwar starke Momente, manche der Charaktere wirken jedoch bis zum Schluss ungreifbar und fremd, als ob man sie gerade erst kennen gelernt hätte."

25. Juni 2011 | THE WAY BACK • Kritik • bummelkino.de

"Blöderweise leidet der über zwei Stunden andauernde Streifen an Peter Weirs Detail- und Authentizitätsvorliebe, die der Australier bereits in MASTER AND COMMANDER - BIS ANS ENDE DER WELT auslebte. Sie resultiert in überflüssiger Ausschmückung sowie fortwährender Wiederholung und geht somit voll auf Kosten des Unterhaltungsfaktors. Das Ergebnis: Der 4.000 Kilometer lange Marsch von Sibirien nach Indien wirkt bisweilen endlos und sehr, sehr, sehr eintönig."

12. Mai 2011 | THE WAY BACK • Kritik • NZZonline.ch

Christoph Egger fand den Film etwas unbedarft. "Die ganze Darstellung der Zustände im Lager ebenso wie die Organisation der Flucht sind uninspiriert und überraschend unbeholfen inszeniert. Immerhin wurde einiger gedanklicher Aufwand betrieben, um die Verwendung des Englischen als koine zu rechtfertigen."

11. Mai 2011 | THE WAY BACK • Kritik • Der Tagesanzeiger

Christoph Schneider sah einen Film im Kampf gegen ihre Endlosigkeit. "Gewiss, da sind die kleinen Dramen, manche Szene von brüchiger Menschlichkeit, eine besonders, in der die Männer einer Wolfsmeute ihre Beute abjagen und selbst zur bissigen Meute werden. Derart unsentimental ist einem Peter Weir am liebsten. Aber vor allem ist sein Film doch dies: Landschaft und Weite. Und vielleicht liegts eben in der Natur der Sache (oder in der Sache der Natur), dass die Weite die charakterliche Individualität verschluckt."

01. November 2010 | THE WAY BACK • Kritik • The Way Back

Überblick zum Film auf moviepilot.de

Kurz-Kritiken • THE WAY BACK

"Für ein Drama zwischen Menschen mangelt es an Unmittelbarkeit, fürs große Epos fehlt der lange Atem" - Der Tagesspiegel

"The Way Back findet Bilder von solch atmosphärischer Dichte, dass man die Luft förmlich zu riechen glaubt." - Der Freitag

"Es ist eine plakative, didaktische Lehrstunde in Sachen Gulag, aber deswegen noch keine falsche." - Berliner Zeitung

"So vieles hätte man gerne genauer gewusst und näher erfahren." - Die Taz

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