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FÜNF TAGE OHNE NORA

FÜNF TAGE OHNE NORA

Regie Mariana Chenillo
Kinostart 11.11.2010

Kritiken • FÜNF TAGE OHNE NORA

02. Oktober 2010 | FÜNF TAGE OHNE NORA • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns hätte etwas mehr erwartet. "Nur selten nutzt FÜNF TAGE OHNE NORA (FÜNF TAGE OHNE NORA Trailer) sein komödiantisches Potential wirklich aus, beschränkt sich statt dessen auf eine subtile Schilderung von Joses Erkenntnis, wie sehr ihn seine Ex-Frau trotz der 20 Jahre zurückliegenden Scheidung noch geliebt hat. Doch diese Erkenntnis und der mit ihr einhergehende Wandel bleibt kaum mehr als eine Andeutung, die sich nur in wenigen Gesten zeigt und nie ausgesprochen wird. Letztlich ist FÜNF TAGE OHNE NORA (FÜNF TAGE OHNE NORA Trailer) ein subtiles Regiedebüt, dem man dennoch bisweilen den Furor der Jugend gewünscht hätte, ein bisschen mehr Pep und Risikofreude. Denn obwohl Mariana Chenillo erst Anfang 30 ist, wirkt ihr Film eher wie der gediegene, kontrollierte, etwas zu abgeklärte Film einer viel älteren Regisseurin."

01. Oktober 2010 | FÜNF TAGE OHNE NORA • Kritik • Fünf Tage ohne Nora

Überblick zum Film auf moviepilot.de

01. Oktober 2010 | FÜNF TAGE OHNE NORA • Kritik • cineman.de

Eduard Ulrich bilanziert: "Aus der Konfrontation der miteinander unvereinbaren Lebensregeln der Religionen schlägt Mariana Chenillo als Drehbuchautorin die meisten situationskomischen Funken und lässt dabei die Glaubensbrüder ganz schön schäbig aussehen. Da heiligt der Zweck fast jedes Mittel, die altruistische, salbungsvolle Attitüde wird als plumpes ökonomisches oder machtpolitisches Kalkül entlarvt. Wenn man dem Film philosophischen Tiefgang unterstellt, weil ein paar Sätze fallen, in denen der Sinn des Glaubens bestritten oder verteidigt wird, tut man ihm jedoch Unrecht: Die Dialoge sind zwar oft witzig, aber die stilsicher und effizient eingesetzten filmischen Mittel sind zusammen mit dem charaktergenau besetzten Ensemble die Stärke dieses kurzweiligen Werkes."

10. Januar 2010 | FÜNF TAGE OHNE NORA • Kritik • der-andere-film.ch

"Wenn der Film auch beim europäischen Publikum gut ankommt, so liegt das an der bravoureusen Handhabung der kinematografischen Weltsprache durch die Regisseurin. Und dennoch sind die Ursprünge seiner Denk- und Bildwelt echt mexikanisch, uns letztlich fremd. Vielleicht können deshalb die folgenden drei Verweise auf andere Kunstwerke diesen Film noch verstärkt in den ursprünglichen Kontext einbetten."

08. Januar 2010 | FÜNF TAGE OHNE NORA • Kritik • cineast.ch

Andreas Weber sah ein stilsicheres Debüt. "FÜNF TAGE OHNE NORA (FÜNF TAGE OHNE NORA Trailer) ist in einer simplen, naturalistischen Ästhetik gehalten. Ausflüge in den magischen Realismus, der sich bei der Thematik ja durchaus angeboten hätte, kamen für Mariana Chenillo in ihrem ersten abendfüllenden Spielfilm wohl nicht in Frage. Es braucht auch gar keine geisterhafte Wiederbegegnung von José und Nora; das clevere Drehbuch, die unkomplizierte Bildersprache und das einfühlsame Spiel Fernando Lujáns sind eloquent genug. Der Film erreicht ausserdem eine interessante Balance zwischen dem recht morbiden Witz und seiner herzerwärmenden Botschaft. Beides wird zum Glück nicht bis ins Extrem getrieben und so bleiben peinlich berührende Geschmacklosigkeiten ebenso aus wie jeglicher Kitsch."

07. Januar 2010 | FÜNF TAGE OHNE NORA • Kritik • art-tv.ch

Philipp Eberhard lobt die Regisseurin. "Mariana Chenillo setzt die Geschichte mit Aufnahmen in warmen Tönen und sanfter Musik in Szene, die den Schrecken des Todes durch ein angenehmes Gefühl der Geborgenheit vertreiben. Ein Wermutstropfen ist, dass die tieferen Gründe für die Entfremdung zwischen Nora und José sowie deren Selbstmordversuche nicht richtig geklärt werden. Fazit: FÜNF TAGE OHNE NORA (FÜNF TAGE OHNE NORA Trailer) überzeugt mit hervorragenden Schauspielern in geschickt konstruierten Konstellationen und viel feinsinnigem Humor."

07. Januar 2010 | FÜNF TAGE OHNE NORA • Kritik • derbund.ch

Manchmal geht im Kino die Sonne auf, schreibt Pascal Blum. "FÜNF TAGE OHNE NORA (FÜNF TAGE OHNE NORA Trailer) greift ans Herz, weil darin der Tod das Leben in Gang bringt. Die Schauspieler sind alle lustig, das Drehbuch ist elegant gebaut. Schön ist auch der lakonische Humor der Bilder: Damit die Leiche nicht verwest, kühlen die Bestatter die Wohnung mit der Klimaanlage so tief hinunter, dass die Figuren den ganzen Film lang in Winterjacken stecken, und das mitten in Mexiko."

19. Dezember 2009 | FÜNF TAGE OHNE NORA • Kritik • outnow.ch

"FÜNF TAGE OHNE NORA (FÜNF TAGE OHNE NORA Trailer) ist ein kleiner Film mit viel, meist leisem Humor, dem das Kunststück gelingt, nie ins Groteske oder Derbe abzurutschen. Und dies trotz der heiklen Themen und sicher nicht zuletzt dank der äusserst feinfühligen Regisseurin und Drehbuchautorin Mariana Chenillo und eines sehr guten Ensembles von Schauspielerinnen und Schauspielern. Die Umstände für Noras Lebensmüdigkeit bleiben im Dunkeln. Hier hätte die Regisseurin mehr herausholen können. Aber auch so regt dieser Film aus Mexiko zum Schmunzeln und Nachdenken an und erzählt eine ganz besondere Liebesgeschichte."

07. Dezember 2009 | FÜNF TAGE OHNE NORA • Kritik • filmsprung.ch

"Der Humor ist auch sehr bissig, weil viele Emotionen im Spiel sind, wenn in FÜNF TAGE OHNE NORA (FÜNF TAGE OHNE NORA Trailer) die unterschiedlichen Lager aufeinandertreffen. Die Hauptfigur kümmert sich wenig um die übersensiblen Empfindlichkeiten der übrigen Personen und konfrontiert beispielsweise einen Geistlichen mit seiner Ansicht, dass es bei Religionen ausschliesslich um Manipulation und Geld geht. Schnell wird aber auch klar, dass die Beleidigungen von José durchaus ihre Ursache haben. Doch der Weg zur Vergebung ist manchmal eben steinig."

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