Inhalt • VILLA AMALIA
Ann (Isabelle Huppert) verfolgt das Auto ihres Mannes (Xavier Beauvois), beobachtet, wie er eine andere Frau küsst. Im Dunkel verborgen, trifft sie einen Freund aus Kindheitszeiten (Jean-Hugues Anglade) auf der Straße. Eine seltsame Dualität nimmt ihren Lauf.
Kritik • VILLA AMALIA • 25. November 2010 • perlentaucher.de
Thomas Groh resümmiert: "Es ist keine wohlfeil wattiert erzählte Befreiungsfantasie, die Benoit Jacquot erzählt, keine Geschichte eines zweiten Frühlings, sondern eine genau beobachtete, konzentriert inszenierte Abfolge von Handlungen, Relationen und nicht zuletzt Gesten: Kurz bevor Annas Vater, ein rechtes, aber sich distinguiert gebendes Scheusal, hinter der Aufzugstür verschwindet, streicht Anna ihm plötzlich übers Gesicht. Der zuvor so souverän sich gebende Vater verliert die Fassung um einige Zentimeter, am Ende öffnet Anna die Fenster. Nichts wird erklärt, alles bleibt klar."