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DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG

DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG

Regie Ralf Westhoff
Kinostart 11.11.2010
Genre Liebesgeschichte

Kritiken • DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG

01. November 2010 | DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Nino Klingler schmerzten einige Momente ernsthaft: "Wenn alle romantischen Gefühle über sprachlichen Inhalt verarbeitet werden sollen, ist der Kitsch nicht weit. Einige Zeilen sind auf schmerzhaft–klebrige Weise metaphernsatt, den "wissenschaftlichen" Zugang durchkreuzt exzessives Fremdschämen. "Ich bin ein einsamer Stern im All und fürchte mich um meine Anziehungskraft": solche Zeilen hätten nicht sein brauchen. DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG (DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG Trailer) ist dadurch ein eigenartiger Film, zu menschelnd für einen strengen Blick, zu leer für echte Gefühle, aber dennoch nicht ganz ohne Charme."

11. November 2010 | DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG • Kritik • kultiversum.de

Oliver Heilwagen lobt den Regisseur, der sich als Beziehungs-Spezialist des deutschen Autoren-Kinos etabliert. "Denk- und Redeweise der Filmfiguren sind präzise dem Leben abgelauscht und in pointierte Dialoge gegossen – als wären sie das Remake einer Screwball-Comedy. Direkte Ansprachen des Zuschauers bringen ihm Claire und Leo zusätzlich nahe. Genau der richtige Film für alle, deren Beziehung kriselt. Am besten mit Partner ansehen: Lebenshilfe im besten Sinn."

09. November 2010 | DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG • Kritik • filmrezension.de

Jennifer Klinge sah eine spritzige, mehr oder weniger authentische Komödie mit dezent melancholischem Beigeschmack. "DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG (DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG Trailer) ist durch seinen Wortreichtum und seine Kopflastigkeit trotz mancher Minuspunkte eine interessante Ausarbeitung von Beziehungen unserer Zeit. Der Film schreckt ab, da er die unendliche Komplexität von Liebe zeigt, die doch mit dem Ursprünglichen der Sache gar nicht zusammenpassen möchte. Und dennoch beweist er, wie wertvoll es ist, einen Menschen zu finden, mit dem man sein Leben teilen möchte. Vor allem dass es möglich ist – im Kern also eine frohe Botschaft."

09. November 2010 | DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG • Kritik • filmgazette.de

Für Wolfgang Nierlin entfaltet der Film "seine komödiantische Wirkung zum einen durch einen forcierten Sprachwitz (der dann doch nicht ganz frei ist von der Reproduktion typischer Geschlechterrollen); zum anderen durch jene mit dokumentarischem Gestus und an einen imaginären Fragesteller gerichteten Selbstauskünfte der beiden gestressten Hauptfiguren, deren jeweilige subjektive Sicht auf sich selbst und den anderen, verschränkt durch eine alternierende Montage, die Differenzen und Fehleinschätzungen zwischen den Beziehungskriegern erst bemerkbar macht. Und so passen die beiden zwar nicht richtig zusammen, gehören aber doch irgendwie zueinander, weil am vorherbestimmten Ende dieser Geschichte vor allem der Glaube an die Liebe und ein guter Wille zählen."

06. November 2010 | DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG • Kritik • Echo

Stefan Benz "kann das Gejammer nicht mehr hören. Doch Ralf Westhoff kriegt noch rechtzeitig die Kurve zur offenen Krise. Seine geschliffenen Texte haben ohnehin viel Wortwitz, den der Theaterfreund Westhoff gern in Monologen zum Klingen bringt. "Ich hab' mich dabei nicht um Realismus bemüht, es ging mehr um etwas Expressives, dass die beiden eine Not haben." Wer sich als Zuschauer in der Rolle des Beziehungstherapeuten unwohl fühlt, der kann sich angesichts der komischen Kabbelei von Claire und Leo ebenso vorstellen, er sitze vor einer Kleinkunstbühne im Beziehungskistenkabarett."

02. November 2010 | DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG • Kritik • br-online.de

Margret Köhler sah das Porträt einer Generation. "Bei den Dialogen und Monologen sitzen die Pointen, trifft jedes Wort ins Schwarze und manchmal auch schmerzhaft in die Seele, kommt die Situationskomik im geschlechtertechnisch komplizierten Alltag auf den Punkt. Das hinreißende Porträt einer Generation zwischen (Selbst)Zweifel und Zärtlichkeit, die sich nicht in die emotionale Hängematte legt, sondern es wissen will. Ganz genau. Auch wenn Scheitern und große Liebe nahe beieinander liegen."

01. November 2010 | DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG • Kritik • faustkultur.de

Die scheinbare Simplizität von DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG (DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG Trailer) ist nicht das Problem, schreibt Kai Mihm. "Vielmehr scheint Ralf Westhoff, der auch das Drehbuch geschrieben hat, der Simplizität nicht vertraut zu haben. Anstatt auf Lebensnähe setzt er auf angestrengt originelle Dialoge, was dazu führt, dass die Schauspieler allen Ernstes Sätze aufsagen müssen."

01. November 2010 | DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG • Kritik • filmstelle.ch

Der Film mag vielleicht unterhaltsam sein. Es fehlt ihm aber an Tiefe und Ernsthaftigkeit um mehr als bloss Zerstreuung zu sein. Als Zuschauer verliert Anja Schulthess "als Gegenüber, an dem sämtliche Belanglosigkeiten und Klischees abprallen, allmählich die Geduld. Man fühlt sich vom Film vielleicht lediglich darin angesprochen, dass man die Lust verspürt die beiden, die sich zwanghaft dagegen wehren erwachsen zu werden, auf die Coach zu setzen und sich dahinter zu stellen."

01. November 2010 | DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG • Kritik • programmkino.de

Sehenswert nennt Michael Meyns DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG (DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG Trailer). "Nicht weil er bemerkenswert gefilmt wäre, sondern weil er es schafft, mit prägnanten Monologen und Dialogen die Komplexität einer Paarbeziehung einzufangen, und das ohne auf alberne Kalendersprüche oder betont witzige Phrasen zurückzugreifen. Auch wenn Claire und Leo sehr spezielle Typen sind, die man nicht unbedingt mögen muss, sind sie in ihren Verhaltensweisen gleichzeitig doch so emblematisch für viele Frauen und Männer, das man fast von Universalität sprechen kann; und genau darin liegt die größte Qualität von Ralf Westhoffs Film."

28. Oktober 2010 DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG • Kritik • doppelpunkt.de

Dieter Oßwald resümmiert: "Wer den SHOPPEN (SHOPPEN Trailer)-Stil mochte, wird sich am manierierten Getue und dem affektierten Genuschel dieser Akteure kaum stören und wird die diversen Wiedererkennungs-Effekte vergnüglich finden. SHOPPEN (SHOPPEN Trailer)-Hasser indes dürfte das bloße Widerkäuen von Klischees durch hölzerne Akteure ähnlich langweilen wie das unfreiwillige Mithören am Nebentisch in einem beliebigen Szene-Cafe am Prenzlauer Berg. Offen bleibt auf jeden Fall die Frage: Seit wann bringen (wie mehrfach behauptet) Postboten das Ergebnis einer Zwischenprüfung?"

28. Oktober 2010 DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG • Kritik • doppelpunkt.de

Natürlich philosophiert Ralf Westhoff hier auch unterschwellig über die Unterschiede der Geschlechter, wird dabei aber nie so platt wie etwa ein Mario Barth, stellt Martin Schwarz fest. "Überhaupt hat der monologlastige Film hie und da etwas Manieriertes, letztlich tut Ralf Westhoff mit dieser auf die Dauer ermüdenden Erzählweise sich selbst, seinen in die Kamera lamentierenden Figuren und dem Zuschauer keinen Gefallen. Dennoch: Charme hat das Ganze."

01. September 2010 | DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG • Kritik • Der letzte schöne Herbsttag

Überblick zum Film auf moviepilot.de

02. Juli 2010 | DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG • Kritik • Der Tagesspiegel

Seine Komik gewinnt DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG (DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG Trailer) laut Julian Hanich "aus dem Kontrast der Geschlechter. Sie will permanent Sex, er will Berge besteigen. Sie ist eine Power-Frau, die die Wohnung neu einrichten will. Er ist ein sensibles Kerlchen, das die Welt verändern möchte. Die alte Frage: Warum tun sich Leute zusammen, die so gar nicht zusammen passen? Ralf Westhoff trimmt seine Dialoge manchmal etwas angestrengt auf Pointe, was dem Film seine Leichtigkeit raubt. Die Lacher hatte er dennoch auf seiner Seite."

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