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I AM LOVE

I AM LOVE

Regie Luca Guadagnino
Kinostart 28.10.2010
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • I AM LOVE

21. August 2010 | I AM LOVE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Birte Lüdeking entdeckt viel Negatives, aber: "Sämtliche Schwächen des Films ändern allerdings nichts daran, dass er dank der Präsenz von Tilda Swinton nur selten langweilt, die ihn gemeinsam mit dem Regisseur auch produziert und sieben Jahre vorbereitet hat. Wie einst in Sally Potters ORLANDO (1992) verkörpert sie in I am Love eine Figur, die sich über traditionelle Geschlechterrollen und die Erwartungen der Gesellschaft hinwegsetzt."

27. Oktober 2010 | I AM LOVE • Kritik • negativ-film.de

Für Christian Alt bleibt "ein schaler Nachgeschmack. Denn auch wenn der Film den langweiligen Beginn wieder wettmachen kann und diesen sogar noch clever in eine symbolischen Rahmen packt, bleibt der Eindruck, dass er eine alte Geschichte nicht neu erzählen konnte. Zu abgedroschen sind die Klischees der unglücklichen Großbürgerdame, zu konventionell ist die künstlerische Übertragung dieser über große Strecken. So interessant die Luca Guadagninos Zeitmaschine stellenweise ist, vollständig überzeugen kann sie nicht."

26. Oktober 2010 | I AM LOVE • Kritik • film-dienst

Laut Esther Buss ist I AM LOVE (I AM LOVE Trailer) "ganz auf die ätherisch-alienhafte Erscheinung der Schauspielerin zugeschnitten; neben ihrem intensiven Spiel verblassen die anderen Figuren ein bisschen. I AM LOVE (I AM LOVE Trailer) bezieht sich stark auf das italienische Kino der Vergangenheit, etwa auf den opernhaften Gestus von Luchino Viscontis DER LEOPARD, doch gleichzeitig wirkt der Film sehr modern und zeitgenössisch. Luca Guadagnino hat einen genauen Blick für die Machtstrukturen innerhalb der Familie und zwischen den Geschlechtern."

26. Oktober 2010 | I AM LOVE • Kritik • kultiversum.de

Oliver Heilwagen findet I AM LOVE (I AM LOVE Trailer) "so wechselvoll wie die Speisenfolge eines Überraschungsmenüs: Zuerst füttert Regisseur Luca Guadagnino das Publikum mit abgegessenen Bildern der Reichen und Schönen ab. Wenn die Zuschauer gähnen, dass in ihre Münder gebratene Tauben fliegen könnten, werden sie von einem Liebesdrama auf Messers Schneide überrumpelt. Kein kulinarisches Kino, sondern zutiefst moralisches: Es geht um die existentielle Entfremdung im goldenen Käfig, und wie man aus ihm ausbricht. Das gelingt Tilda Swinton als Emma gewohnt ausdrucksstark."

21. Oktober 2010 | I AM LOVE • Kritik • schnitt.de

Daniel Bickermann ist begeistert. "Die Kamera wirbelt herum, die Musik wird atonal, eine fast unanständig originelle Montage aus Sex im Gras und den umherkriechenden Insekten raubt dem Zuschauer den Atem, der nun gar nicht mehr lang ist. Das Ende ist dann ein grandioser Staffelauf zu peitschender Opernmusik, die atemlose Turbotransformation einer Frau, das Aufbrechen jahrelanger Verhältnisse in Augenblicken, das Hetzen durch Stationen, zum letzten Mal, der Blickwechsel mit den geliebten Menschen, zum letzten Mal – und Schluß."

20. Oktober 2010 | I AM LOVE • Kritik • br-online

Harald Steinwender lobt die Hauptdarstellerin. "Anfangs spielt Tilda Swinton noch zurückgenommen, ganz im Einklang mit der emotional vergletscherten Gesellschaft um sie. Doch wenn sich Emmas verdrängte Leidenschaft Bahn bricht, lässt auch Tilda Swinton ihre Figur die ganze Bandbreite der Affekte durchleben. Es ist die überzeugende Leistung der Schauspielerin, die I AM LOVE (I AM LOVE Trailer) sein emotionales Zentrum gibt. Für ein breites Publikum mag das ausgezeichnete, hervorragend gefilmte Melodram allerdings keine leichte Kost sein. Wer sich aber darauf einlässt, wird mit einem unvergesslichen Kinoerlebnis belohnt."

15. Oktober 2010 | I AM LOVE • Kritik • cineman.de

Eduard Ulrich stellt fest: "Die berückend schöne Natur auf dem Lande hilft dabei genauso wie die erhabene Architektur in der Stadt, Gefühlen ihren Weg zu bahnen, Begegnungen Abwechslung und Abenteuerlichkeit zu verleihen. Die grandiose Konstruktion, die auf mehreren Ebenen aufgeht und sogar die Sprengkraft des Klassenkampfes mitdenkt, kulminiert in einer dramatischen Explosion, der eine emotionale Implosion folgt, kann aber trotz aller formaler und stilistischer Meriten nicht so recht packen, die gezügelte Leidenschaft distanziert das Publikum."

15. Oktober 2010 | I AM LOVE • Kritik • programmkino.de

Marcus Wessel schaut auf die britische Schauspielerin. "Für Tilda Swinton ist die Rolle ein weiteres Glanzstück in ihrer an großen Frauenfiguren ohnehin nicht armen Schauspielkarriere. Die Oscar-Preisträgerin kleidet Emma in eine zerbrechliche Hülle aus distinguierter Eleganz und unterdrückter Erotik, die nach und nach mehr zum Vorschein kommt. So sinnlich und differenziert wie sie ihre Umwelt wahrnimmt, ist Luca Guadagninos Familienchronik jedoch nicht geraten."

06. April 2010 | I AM LOVE • Kritik • cineast.ch

Nicky Schaefer sah einen packenden Film. "Klasse, Gender, Westen und Osten und der Ausbruch in einen amour fou, die Religion des Romantischen sind die Themen, die Guadagnino in grossartigen Bildern, in einem perfekt gemachten Film abhandelt. Und nicht zuletzt wird wie in PARTIR auch in Luca Guadagninos Film die Ehe als Gefängnis dargestellt, in der die Frau als Eigentum des Mannes dahinvegetiert."

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