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UNKNOWN IDENTITY

UNKNOWN IDENTITY

Regie Jaume Collet-Serra
Kinostart 03.03.2011
Genre Thriller

Kritiken • UNKNOWN IDENTITY

22. Februar 2011 | UNKNOWN IDENTITY • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Sascha Keilholz nennt UNKNOWN IDENTITY (UNKNOWN IDENTITY Trailer) ein amüsante Genreskurrilität mit hohem technischen Anspruch. "Jaume Collet-Serra entwickelt ein gesundes Verhältnis zu seinem Stoff, den Figuren und dem Ort. Sobald die Geschichte eines Mannes, den, aus dem Koma erwacht, niemand mehr erkennen will, einmal ins Rollen gekommen ist, gibt es kein Halten mehr. Berlin wird genüsslich ins Zentrum des Films gerückt; die Sehenswürdigkeiten abgefahren und am Ende einer gewissen Lust am Zerstören überlassen. UNKNOWN IDENTITY (UNKNOWN IDENTITY Trailer) gefällt durch die kleinen Verschiebungen, die sein Regisseur vornimmt. Er inszeniert einen überraschenden Countdown, hat immer einen etwas schrägen Blick auf Handlung und Figuren."

02. März 2011 | UNKNOWN IDENTITY • Kritik • dasmanifest.com

Björn Lahrmann lästert: "Im Kleingedruckten sollte dann stehen, dass mindestens eine heimische Schauspiellegende von der Last des ewig öden Legendenschauspiels befreit werden muss. Hervorragend klappt das schon mal mit Bruno Ganz, der als kalterkriegsgraues Helferlein mit Stasi-Knowhow seinen schönsten Auftritt seit einer kleinen Unendlichkeit hinlegt. Überhaupt: Oskar Schindler und Adolf Hitler in einem heiß gestrickten B-Movie endlich ihrer wahren Bestimmung zuzuführen, ist womöglich der größte Dienst, den die deutsche Filmförderung ihrem Land je erwiesen hat."

02. März 2011 | UNKNOWN IDENTITY • Kritik • getidan.de

Der Film selbst schafft es laut Peter Claus "nicht, bis zum Ende zu fesseln. Nach etwa zwei Dritteln nämlich drängt sich des Rätsels Lösung auf. Und die ist doch arg bescheuert. Da verliert man dann doch die Lust, dem Katz-und-Maus-Spiel noch mit ganzem Herzen zu folgen. Zwar gibt’s noch ein sehr besonderes Schmankerl für alle, denen der Neo-Schick Berlins auf die Nerven geht, aber die Herz-Schmerz-Sentimentalität des Finales, och, nö. Da wünscht man sich glatt, Dr. Martin Harris wäre nie nach Deutschland gekommen."

22. Februar 2011 | UNKNOWN IDENTITY • Kritik • negativ-film.de

Oliver Schmitt ist durchaus angetan. "Hier gelingt tatsächlich ein, wenn auch nur kurzer und flüchtiger Blick, in eine gegenwärtige städtische Gesellschaftsstruktur. UNKNOWN IDENTITY (UNKNOWN IDENTITY Trailer) ist aber dann wirklich spannend, wenn eine bekannte Kulisse in zeitgenössische Hollywood-Ästhetik getaucht wird. Nur selten werden deutsche Straßen zum Schauplatz knallharter und brillanter Autoverfolgungen, bekannte Gebäude deutscher Metropolen erleben bisweilen keine Beachtung für den genretypischen Zerstörungstrieb. Am Ende bleibt dann ganz leise und heimlich der Wunsch offen, nach ein wenig mehr von dieser ästhetischen Präzession im oftmals sehr mausgrauen deutschen Film."

18. Februar 2011 | UNKNOWN IDENTITY • Kritik • Der Spiegel

Andreas Borcholte sah eine konventionelle, aber äußerst spannende und mit zahlreichen überraschenden Wendungen versehen Geschichte. Der Regisseur inszeniert "mit viel Sinn für Timing und rasante Actionsequenzen. Die Verfolgungsjagd mit einem Taxi durch die Friedrichstraße, bei der auch die notorisch bemäkelten Berliner Verkehrsbetriebe ihr Fett wegkriegen, sorgte für Szenen-Applaus in der Pressevorführung. Und als die halbe obere Etage des Adlon in die Luft fliegt, war der Jubel im Publikum groß. Zehn Tage Festival im ruppigen, eisigen Berlin hinterlassen halt ihre Spuren, da freut man sich sogar, wenn ein Wahrzeichen der Stadt in Trümmer gelegt wird."

18. Februar 2011 | UNKNOWN IDENTITY • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling ist durchaus angetan. UNKNOWN IDENTITY (UNKNOWN IDENTITY Trailer) ist "kein politisch hintergründiger Thriller, aber einer, dessen Bildern man sich gern anvertraut. Virtuos und mit großem, meist sicherem Stilwillen führt Jaume Collet-Serra den Zuschauer immer wieder auf falsche Fährten. Mal vermutet man im vergessenen Koffer irgendwelche Geheimnisse von militärischem Rang, mal erhofft man sich von der undurchsichtigen Ms. Harris des Rätsels Lösung; ganz unklar ist die Motivation des Killerkommandos, das Mr. Harris folgt. Ist am Ende alles nur eine Wahrnehmungsstörung des Helden?"

18. Februar 2011 | UNKNOWN IDENTITY • Kritik • Die Tageszeitung

Als Berliner kann sich David Denk "bei einer in Berlin gedrehten internationalen Produktion sowieso über einiges ärgern oder zumindest wundern: etwa wie man an der Voltastraße, Haltestelle der U-Bahn-Linie 8, in einen alten Wagen der U 6 ein- und am Bahnhof Bülowstraße aus einem flatschneuen der U 2 aussteigen kann. Oder dass die Martin Harris behandelnde Krankenschwester mit Vornamen Gretchen heißt und - als wäre das nicht schon abgeschmackt genug - mit Nachnamen Erfurt."

18. Februar 2011 | UNKNOWN IDENTITY • Kritik • perlentaucher.de

Ekkehard Knörer ist des Lobes voll. "Noch toller ist eine andere Verfolgungssequenz unter Beteiligung der Straßenbahn, bei der Jaume Collet-Sera in jedem einzelnen Schnitt und im Rhythmus der Action ein Gefühl für sein Medium an den Tag legt, an dem es, um nur einen zu nennen, Andres Veiel von vorne bis hinten gebricht. Bei keinem anderen Film dieser Berlinale habe ich Szenenapplaus des Kritikerpublikums erlebt. Hier kam er spontan, reichlich und war hoch verdient. Dass UNKNOWN IDENTITY (UNKNOWN IDENTITY Trailer) politische Themen noch dazu auf smartere Weise behandelt als Andres Veiel es tut, kommt für letzteren erschwerend hinzu."

18. Februar 2011 | UNKNOWN IDENTITY • Kritik • festivalblog

Andreas Tai stellt fest: "UNKNOWN IDENTITY (UNKNOWN IDENTITY Trailer) musste einfach auf der Berlinale gezeigt werden, denn der perfekt gemachte Action-Streifen lebt von dem Setting hier in Berlin. Außerdem ist er mit großer Beteiligung deutscher Schauspieler gedreht worden. Es ist eine Freude Bruno Ganz als Privatdetektiv neben Liam Neeson spielen zu sehen. Daneben spielen Eva Löbau eine Krankenschwester, Stipe Erceg einen Killer und Sebastian Koch einen Wissenschaftskollegen."

17. Februar 2011 | UNKNOWN IDENTITY • Kritik • filmsprung.ch

"Regisseur Jaume Collet-Serra versteht es, sowohl die Schauspieler als auch die Drehorte und die Action optimal in Szene zu setzen. Sehr elegant und verlockend darf sich vor allem die stets perfekt gestylte January Jones in diversen freizügigen Abendkleidern zeigen. Die teilweise atemlose Jagd durch Berlin dürfte vor allem Kennern der Stadt Freude bereiten. Die Autoverfolgungsjagd in der Friedrichstrasse wird zwar nicht gerade in die Filmgeschichte eingehen, aber für wirkungsvollen Nervenkitzel ist trotzdem gesorgt. Fazit: UNKNOWN IDENTITY (UNKNOWN IDENTITY Trailer) ist eine grundsätzlich kurzweiliger und rasanter Action-Thriller, der einfach ein wenig zu viele vertraute Elemente verwendet."

01. Januar 2011 | UNKNOWN IDENTITY • Kritik • Unknown Identity

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